Abtei Münsterschwarzach

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Münsterschwarzach, ist eine Benediktinerabtei in Unterfranken im Landkreis Kitzingen im Bundesland Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Kloster Münsterschwarzach blickt auf eine bis in das 8. Jahrhundert zurückreichende Tradition zurück. Im 18. Jahrhundert wurde die Klosteranlage barock erneuert, die neue Abteikirche schuf Balthasar Neumann 1727 - 1743.

1803 wurde das Kloster im Rahmen der Säkularisation aufgehoben. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden die Gebäude, einschließlich der Kirche, abgebrochen. Von der urprünglichen Klosteralage wurde nur das Torhaus in unsere Zeit gerettet.

Nach über 100 Jahren kauften die Missionsbenediktiner von St. Ottilien den Grund, auf dem das Kloster stand, zurück. Dieser Ankauf ist die 2 Gründung des Kloster "Schwarzach". Bereits 1914 wurden die vorhandenen Gebäude zur Abtei erhoben. Unter Abt Placidus II Vogel wurde die Abtei ausgebaut. Der Ausbau zog sich bis 1933 hin, die neue Abteikirche wurde 1935 - 1938 unter Abt Burkard II. durch den Architekten Albert Boßlet errichtet.

1941 wurde die Abtei durch die Nationalsozialisten aufgehoben. In den Gebäuden wurde ein Lazarett eingerichtet. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Klosterleben wieder aufgenommen.

Die letzte größere Baumaßnahme innerhalb der Kirche war die Umgestaltung nach den Bestimmungen des II. Vaticanums unter den Äbten Bonfaz Vogel und Fidelius Ruppert. Seit 2006 ist P. Michael Reepen Abt von Münsterschwarzach

Seelsorge

Seit 1914 ziehen von Münsterschwarzach aus Mönche als Missionare nach Südamerika, Korea und Afrika.

Bekannte Personen aus der Abtei Münstersschwarzach

Weblinks

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