Abtei Oberschönenfeld

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Koordinaten: UNIQ37b773f45b2429d9-geo-00000000-QINU

Die Abtei Oberschönenfeld

Die Abtei Oberschönefeld ist ein Zisterzienserinnenkloster im Bistum Augsburg. Die Äbtissin ist Sr. M. Gertrud Pesch. Sie wurde am 9. September 2008 als 40. Äbtissin von Oberschönenfeld zur Nachfolgerin der langjährigen Äbtissin Sr. M. Ancilla Betting gewählt. Zur Abtei gehört die Abteikirche Mariae Himmelfahrt.

Dem Kloster sind ein Volkskunde- und ein Naturkundemuseum bzw. Naturparkhaus angegliedert. In Oberschönenfeld befindet sich auch ein Klosterladen.

Geschichte

Das Kloster wurde 1248 ofiziell gegründet und 1262 wurde die erste Kirche unter Äbtissin Adelheit I. geweiht. In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges fanden dort 1632-48 Plünderungen und Zerstörungen statt. 1718 bis 1721 wurden dann Barockkirche und Kloster in ihrer heutigen Form erbaut. Baumeister war Franz Beer. Bis 1803 war das Kloster reichsunmittelbar und übte in dieser Zeit auch die Grundherrschaft über die beiden angegliederten Ortschaften Gessertshausen und Altenmünster aus - 1803 wurde es dann im Zuge der Säkularisierung aufgelöst. Das 1836 von König Ludwig I. von Bayern als Priorat wieder errichtete Kloster wurde später - 1918 - wieder Abtei. 1951 wurden die ersten Missionarinnen nach Brasilien entsandt, die 1963 in der Ortschaft Itararé im Bundesstaat Sao Paulo ein eigenes Kloster gründeten.

Weblinks

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