Ad-limina-Ansprache von Johannes Paul II. an die ÖBK am 25. April 1992

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Ansprache von Papst Johannes Paul II. an die Österreichische Bischofskonferenz beim Ad-limina-Besuch am 25. April 1992

(Quelle: Der Apostolische Stuhl 1992, S. 1183-1188)
Allgemeiner Hinweis: Was bei der Lektüre von Wortlautartikeln der Lehramtstexte zu beachten ist


Herr Kardinal, liebe Mitbrüder!

1. Zu Eurem Besuch in der Ewigen Stadt und an den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus heiße ich Euch herzlich willkommen. Ihr tragt die Verantwortung für die Kirche in den Diözesen eines Landes, das im Herzen Europas liegt und das eine lange christliche Tradition seit den ersten Jahrhunderten hat.

Euer Ad-limina-Besuch bedeutet die Bestätigung und Erneuerung Eurer sichtbaren Gemeinschaft und Einheit mit dem Papst und mit der Gesamtkirche. "Der Bischof von Rom ist als Nachfolger Petri das immerwährende sichtbare Prinzip und Fundament für die Einheit der Vielheit von Bischöfen und Gläubigen. Die Einzelbischöfe hinwiederum sind sichtbares Prinzip und Fundament der Einheit in ihren Teilkirehen, die nach dem Bild der Gesamtkirche gestaltet sind. In ihnen und aus ihnen besteht die eine und einzige katholische Kirche" (Lumen Gentium, Nr. 23).

2. In Dankbarkeit vor Gott denke ich zurück an die gnadenvollen Tage des Jahres 1988, während derer ich - Eurer brüderlichen Einladung Folge leistend - meinen zweiten Pastoral besuch der Kirche in Österreich abstatten konnte. Das Zeugnis des Glaubens vieler Menschen, die herzliche Aufnahme allerorts, die gute Vorbereitung und unvergeßliche Begegnungen mit den Menschen des Landes behalte ich in dankbarer Erinnerung. In einer Zeit, der bald unerwartete Veränderungen vor allem in Osteuropa folgen sollten, konnte ich die Gläubigen in Eurer Heimat zur Bereitschaft und zum Ausharren in der Wahrheit Christi ermutigen. Die neu bestärkte Hoffnung der Menschen in Österreich wurde besonders in den Jahren 1989/1990 zur Hoffnung und Hilfe für viele Menschen in Euren östlichen Nachbarländern. Mit dem Namen Eures Landes verbinden heute viele die dankbare Erinnerung an Hilfe für FlÜchtlinge, Verfolgte, Einwanderer und Notleidende aus allen Teilen der Welt.

Es ist erfreulich zu hören, dass die Bewusstseinsbildung unter den Gläubigen und Menschen guten Willens in Österreich für die Anliegen der Mission sowie die Beschaffung finanzieller Mittel während der letzten Jahre große Fortschritte gemacht haben. Es ist in der Tat ein großes Zeichen der Liebe der österreichischen Christen, dass so viel für die Mission, die Entwicklungshilfe und die Caritas gegeben wird. Zutiefst bin ich davon überzeugt, dass auch in den Nöten der kommenden Jahre die Katholiken in Österreich zu großzügigem Wohlwollen, zur tätigen Nächstenliebe und zur besonderen Sorge für die Glaubensbrüder bereit sind.

3. Euer Land ist mit der Kultur, Geschichte und Zivilisation Europas besonders eng verbunden. In oft einzigartiger Weise war die Kirche in Österreich, vor allem in den vergangenen Jahrzehnten, die Brücke zu den Glaubensbrüdern in Osteuropa. Im nunmehr veränderten Europa wird Euer Land eine gewichtige Stimme haben. Mögen die vielen Kontakte und Initiativen für Osteuropa in der Vergangenheit auch in der Zukunft in neuen Formen ihre Fortsetzung finden. Dankbar gedenken wird des Werkes von Kardinal Franz König, dessen weitblickende und mutige Initiativen nun ihre Früchte tragen. Nunmehr kann die Kirche in Osteuropa in veränderten Verhältnissen der Freiheit am Austausch jener geistlichen Güter mitwirken, die für eine Neuevangelisierung Europas Antrieb und Glaubenszeugnis sein werden.

Die Synode der Bischöfe Europas ist Anlaß gewesen, über die Neuevangelisierung Europas nachzudenken, im Gebet Mut zu fassen und miteinander Wege zu suchen, die sowohl Westeuropa als auch Osteuropa die Erneuerung in der Wahrheit Christi vermitteln können, so dass dieser Erdteil wieder zu neuer missionarischer Kraft findet. Wenn es in Europa zu einer neuen Begegnung mit dem Evangelium Jesu Christi kommen soll, ist zuallererst ein geistiger Aufbruch, eine neue Entschiedenheit und Freudigkeit des Glaubens unter Christen nötig. Nur so können sie "Zeugnis von unserer Hoffnung" geben; nur so wird der Glaube auch wieder schöpferische geistige und kulturelle Kraft werden. Dazu gehört ein mutiger Dialog mit den verschiedenen Strömungen des modemen Geisteslebens, in dem der Glaube reinigend und befruchtend wirken kann, zugleich aber auch selbst vertieft und bereitet wird.

4. Es ist mir ein wirkliches Anliegen, Euch zu ermutigen und für Eure 'oft mühevolle Arbeit zu stärken; ich weiß um Eure Mühen und Sorgen. Mit Gottes Hilfe werdet Ihr Eure Prüfungen bestehen, wenn Ihr eines Sinnes brüderlich verbunden seid und öffentlich Zeugnis Eurer Gemeinschaft mit dem Papst und untereinander gebt, wie es die dogmatische Konstitution über die Kirche des II. Vatikanischen Konzils ausgedrückt hat.: "Das Kollegium oder die Körperschaft der Bischöfe hat aber nur Autorität, wenn das Kollegium verstanden wird in Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom, dem Nachfolger Petri, als seinem Haupt ... Die Ordnung der Bischöfe aber, die dem Kollegium der Apostel im Lehr- und Hirtenamt nachfolgt, ja, in welcher die Körperschaft der Apostel immerfort weiter besteht, ist gemeinsam mit Ihrem Haupt, dem Bischof von Rom, und niemals ohne dieses Haupt, gleichfalls Träger der höchsten und vollen Gewalt über die ganze Kirche" (Lumen Gentium, Nr. 22).

Herzlich grüße ich den Vorsitzenden Eurer Bischofskonferenz, Herrn Kardinal Hans-Hermann Groer, den Erzbischof von Wien. Ebenso herzlich begrüße ich Euch alle, besonders jene Mitbrüder, die seit dem letzten Ad-limina-Besuch als neue Mitglieder in das Bischofskollegium eingetreten sind oder dort eine neue Aufgabe übernommen haben: Erzbischof Georg Eder, die Diözesanbischöfe Klaus Küng und Kurt Krenn, den Koadjutor des Militärbischofs, Msgr. Christian Werner und den Weihbischof der Erzdiözese Wien, Msgr. Christoph Schönborn.

5. Die Quinquennalberichte vermitteln einen objektiven Überblick Über den Zustand Eurer Diözesen, über erfreuliche Fortschritte und auch Entwicklungen, die zu mancher Sorge Anlaß geben können. Was immer sich heute in Kirche und Welt an irgendeinem Ort zuträgt, hat Auswirkungen auf das Ganze. In der eins werdenden Welt ist die Verantwortung aller für alle zu einer unmittelbaren Erfahrung geworden. Vollbringt deshalb Euren bischöflichen Dienst mit Gewissenhaftigkeit und Wachsamkeit immer mehr auch als Dienst der Einheit mit der Gesamtkirche; achtet auf die Einheit der Glaubens- und Sittenlehre, wie sie das Lehramt verbindlich vorlegt.

6. In besonderer Weise müssen wir uns alle die Gestaltung des Theologiestudiums sowie eine gedeihliche Entwicklung der theologischen Fakultäten und Hochschulen angelegen sein lassen. In meinem jüngsten nachsynodalen Schreiben Pastores dabo vobis habe ich die grundlegenden Prinzipien der wissenschaftlich-intellektuellen Ausbildung und der spirituellen Formung der Priesteramtskandidaten grundgelegt. "Die wissenschaftlich-intellektuelle Ausbildung der Priesteramtskandidaten findet ihre charakteristische Rechtfertigung in der Natur des geweihten Dienstes selbst und beweist ihre aktuelle Dringlichkeit angesichts der Herausforderung der ,Neu-Evangelisierung', zu welcher der Herr die Kirche an der Schwelle des dritten Jahrtausends aufruft" (Nr. 51). Zwischen Religion und Wissenschaft, zwischen Glaube und Kultur muss eine harmonische Beziehung bestehen: "Der Theologe ist also vor allem ein Glaubender, ein Mann des Glaubens. Aber es ist ein Glaubender, der sich über seinen Glauben Rechenschaft gibt (fides quaerens intellectum), um zu einem tieferen Verständnis eben dieses Glaubens zu gelangen. Die beiden Aspekte, der Glaube und das gereifte Nachdenken, sind tief miteinander verbunden und verflochten" (Pastores dabo vobis, Nr. 53).

Aufgabe der theologischen Fakultäten ist es, die Gegenwart des christlichen Glaubens und seines großen geistigen Erbes an den Universitäten zu sichern. Dazu gehört zunächst die Treue zum eigenen Wesen und Ursprung der Theologie, ohne die sie als Theologie bedeutungslos wird und nichts mehr zu geben hat. Zugleich aber schließt diese Treue die Offenheit für alle Fragen des geistigen Lebens ein, weil sie ihrem Wesen nach Treue zur Wahrheit und Suche nach ihrer tieferen Erkenntnis ist. Deshalb verlangt die Theologie von ihrem eigenen Wesen her den Dialog mit den anderen Fakultäten. Eure Aufgabe als Lehrer des Glaubens ist es, die Theologen in dieser ihrer bedeutenden Sendung beratend und weisend zu begleiten und sie zu ermutigen, wenn das eine oder das andere nötig ist.

In der theologischen Ausbildung der künftigen Priester, sowie auch der Religionslehrer und Mitarbeiter geht es nicht nur um die wissenschaftliche Qualität, sondern auch um das "sentire cum Ecclesia" bei Dozenten und Studierenden. Dabei hat die Ausbildung der zukünftigen Priester eine besondere Stellung in der Gestaltung der Studien an den theologischen Fakultäten und Hochschulen. Es ist Eure Verantwortung, umsichtig und vorausschauend dafür Sorge zu tragen, dass eine genügend große Zahl geeigneter Priester für die Aufgabe eines akademischen Lehrers der Theologie vorbereitet wird. Gemeinsam mit den Oberen der Ordensgemeinschaften soll das Anliegen der Kirche wahrgenommen werden, dass in der Regel die künftigen Priester auch von Priestern ausgebildet werden. Auch die theologische und spirituelle Formung der kÜnftigen Religionslehrer und Mitarbeiter im Bereich der Kirche obliegt der Verantwortung und Sorge der Bischöfe.

7. Mit meinem inständigen Gebet begleite ich Eure Mühen in der Sorge für geistliche Berufungen, im priesterlichen Dienst und im gottgeweihten Leben. Das Priesterseminar sei das Herzensanliegen eines jeden Bischofs; es bedarf jedoch auch der Mitarbeiter der Seelsorger, der Religionslehrer, der Familien und der Pfarrgemeinden. Die Frage der geistlichen Berufe muss als das Anliegen der ganzen Diözese stets gegenwärtig sein, so dass jeder von Gott Berufene auch in den Stimmen der Menschen den Ruf in den Weinberg des Herrn vernimmt.

Der innere SÜm des priesterlichen Lebens ist nur im österlichen Licht erkennbar. Ostern ermutigt die Priester, die innige Gemeinschaft mit dem erhöhten Herrn zu suchen, "in seinem Namen das Leben zu haben und es in Fülle zu haben" (vgl. Joh 20,31; Joh 10,10).

Wir alle haben die Pflicht, uns in der Begegnung mit dem auferstandenen Herrn zu erneuern. Deswegen bitte ich Euch und alle Priester sehr herzlich, den Wert des Bußsakramentes unseren Gläubigen deutlich zu machen, damit sie mit dem österlichen Frieden je neu beschenkt werden können.

8. Die reine und unverkürzte Lehre des Glaubens ist die unverzichtbare Mitte des schulischen Religionsunterrichtes in allen seinen Stufen und Formen. Die lernende Jugend muss durch den Religionsunterricht, der in Eurem Land in großzügiger Weise vom Staat unterstützt wird, die Gewißheit erhalten, dass ihnen das umfassende Glaubensgut vorgelegt wird. Nur dann kann der Religionsunterricht jene wahre Lebenshilfe für die jungen Menschen sein, die aus der Gnade und Wahrheit des Erlösers entspringt. Mit großer Hoffnung erwarten wir das Erscheinen des WeItkatechismus, der die Magna Charta der Katechese in aller Welt werden möge. An ihm hat Msgr. Schönborn entscheidend mitgewirkt. Achtet als Hüter und Lehrer des Glaubens darauf, dass die Methoden, Zielsetzungen und Unterrichtsmittel im Religionsunterricht mit dem Anspruch des katholischen Glaubens übereinstimmen, so dass die Lernenden das Christusgeheimnis als die Mitte ihres Lebens erfassen und in die Glaubensgemeinschaft der Kirche als lebendige und geistig gereifte Mitglieder hineinwachsen. Damit wird die Kirche auch in bester Weise an der Heranbildung sittlich verantwortungsbewusster Bürger in Staat und Gesellschaft mitwirken.

9. Die Jugend Eures Landes sucht den Weg zum Erlöser Jesus Christus, der dem Menschen den Menschen selbst voll kundtut und ihm seine höchste Berufung erschließt (vgl. Gaudium et spes, Nr. 22). Es gibt Zeichen der Hoffnung auf eine stärkere Orientierung der jungen Menschen an Gott, an seiner Offenbarung und an seinen Geboten. Beteiligt die Jugend an der Verantwortung für die Anliegen der Kirche und bewahrt sie davor, in eine eigene Welt utopischer Träume, Süchte und Moden, ohne Interesse an Kirche, Staat und Kultur auszuwandern. Lehrt sie, dass die wahre Bestimmung der Menschen die Heiligkeit ist; leitet sie an, das Gute zu tun.

10. Der Schutz der Familien, die gleichsam die Hauskirche Gottes sind, Ül der Glaube und Liebe, Treue, Hingabe und nimmermüde Sorge füreinander in den Müttern und Vätern für ihre Kinder aufblühen sollen, verdient unsere besondere Aufmerksa111keit.

Immer mehr breitet sich im Urteil der Öffentlichkeit die Geringschätzung der Treue, die Entwürdigung der Frau, die Verächtlichmachung der Gebote Gottes, der schrankenlose Egoismus, die entwÜrdigende Pornographie und das leichtsÜmige Spiel des weltzerstörenden Konsumismus aus. Immer drängender wird die Frage über die wirkliche Bestimmung des Menschen. Es ist Jesus Christus, der wahrer Gott und wahrer Mensch ist, der das Geheimnis des Menschen erhellt, er ist der vollkommene Mensch, der als Erlöser dem Menschen die Gottebenbildlichkeit wiedergibt, die von der ersten Sünde Adams her verunstaltet war (vgl. Gaudium et spes, Nr. 22). Er steht hinter den Armen, Leidenden, Unterdrückten, Verfolgten und Verachteten; er ist der Anwalt der Schwächsten und Wehrlosen sowie des ungeborenen Lebens: er ist und wirkt in seiner Kirche, die für die innigste Vereinigung mit Gott und für die Einheit der ganzen Menschheit gleichsam das Sakrament ist (vgl. Lumen Gentium, Nr. 1).

11. Große Anerkennung und Wertschätzung hat der unter der FederfÜhrung unseres Mitbruders Aichern entstandene gemeinsame Sozialhirtenbrief der österreichischen Bischöfe bei den Menschen Eures Landes gefunden. Ihr habt die gute Tradition Österreichs bei der Entfaltung und Anwendung der katholischen Soziallehre, wie sie seit meinem Vorgänger Leo XIII. von den Päpsten verkÜndet wird, mit einem wertvollen Dokument fortgesetzt. Gerade die Ereignisse und Veränderungen in Osteuropa haben gezeigt, dass gegen die gottgegebene WÜrde des Menschen kein wlsoziales und menschenverachtendes System auf Dauer bestehen kann. Hundert Jahre nach der Enzyklika Rerum novarum können wir mit neuen Einsichten aussprechen, was in der sozialen Gerechtigkeit, in der Respektierung der Menschenwürde und der Menschenrechte, im Frieden, in der menschlichen Person und in der weltweiten Solidarität der Menschheitsfarnilie Gottes Absichten mit dem Menschen zugrunde liegt. Mit freudiger Genugtuung habe ich erfahren, dass meine Enzyklika Centesimus annus von den Katholiken Österreichs mit großer Bereitschaft aufgenommen, studiert und vielfach zur Entscheidungsgrundlage in sozialen, ethischen und politischen Fragen gemacht wurde.

12. In der Kirche besteht eine Verschiedenheit des Dienstes, aber eine Einheit der Sendung. Es obliegt vor allem dem Apostolat der Laien, die zeitliche Ordnung mit dem Geist des Evangeliums zu durchdringen und zu vervollkonmmen. Die Laienchristen verwirklichen in Kirche und Welt ihren eigenen Anteil an der Sendwlg des ganzen Volkes Gottes (vgl. Apostolicam actuositatem, Nr. 2).

Ermutigt die Gläubigen zu sozialer Gesinnung und zu sozialen Taten, zu bürgerlicher und politischer Verantwortung in Eurem Land, zur Mitgestaltung einer humanen Kultur, zur Bejahung des Gemeinwohls und zur Gestaltung der zeitlichen Ordnung, entsprechend den höheren Grundsätzen des christlichen Lebens (vgl. Apostolicam actuositatem, Nr. 7). Die Achtung vor der Würde des Menschen und die Ablehnung von Gewalt im zwischenmenschlichen und zwischenstaatlichen Zusan1lTIenleben sollen oberste Prinzipien für unser Handeln sein. Mit Genugtuung habe ich erfahren, dass verschiedene kirchliche Organisationen in Eurem Land meine Besorgnis über den Golfkrieg und die kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa sowie über eine menschenwürdige Behandlung der Ausländer in bewundernswerter Weise mitgetragen haben.

Das Laienapostolat in seinen besonderen Formen gehört seit langem zur prägenden Kraft in Eurem Land. Viele Organisationen und Bewegungen erfüllen heute auf verschiedene Weise ihre Sendung. Eine besondere Stellung nimmt die Katholische Aktion mit ihren Gliederungen ein, die ihre Mitarbeit am hierarchischen Apostolat unter der Oberleitung der Hierarchie selbst leistet. Die brüderliche Zusan1lTIenarbeit aller Kräfte des Laienapostolates wird am besten geeignet sein, den Wettstreit im Guten zu fördern, Machtstreben und Bevormundung aber auszuschließen, gemäß dem Wort Christi "ihr alle aber seid Brüder".

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