Alfonso López Trujillo

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Alfonso Kardinal López Trujillo (* 8. November 1935 im kolumbianischen Villahermosa in der Diözese Libano-Honda † 19. April 2008 in Rom) war Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie.

Nach seinen Studien in Rom und Bogota empfing er am 13. November 1960 die Priesterweihe. Am 25. Februar 1971 wurde er durch Papst Paul VI. zum Weihbischof in der Erzdiözese Bogota mit Zuweisung des Titularsitzes von Boseta. Die Bischofsweihe erfolgte am 25. März. Gleichzeitig nahm er die Funktion des Präsidenten der Kommission für die Glaubenslehre innerhalb der kolumbianischen Bischofskonferenz wahr. m 22. Mai 1978 zum Erzbischof-Koadjutor von Medellin ernannt, übernahm er am 2. Juni 1979 die Leitung der Erzdiözese. Von 1979 bis 1983 arbeitete López Trujillo als Präsident der CELAM, und von 1987 bis 1990 wirkte er Präsident der kolumbianischen Bischofskonferenz.

Papst Johannes Paul II. erhob ihn im Konsistorium vom 2. Februar 1983 in den Rang eines Kardinals und wies ihm die Titelkirche »Santa Prisca« zu. Er war damit damsls der jüngste Kardinal des Heiligen Kollegiums. Am 8. November 1990 übernahm Kardinal López Trujillo die Leitung des Päpstlichen Rats für die Familie. Dieses Amt,, das er voll Eifer und Leidenschaft versah, hatte er bis zu seinem Tod inne. Im Jahr 2001 erhielt er den Rang eines Kardinal-Bischofs mit dem Titel des suburbikarischen Bistums Frascati. Alfonso Kardinal López Trujillo, ist am 19. April im Alter von 72 Jahren in der römischen Klinik »Pio XI« an einem Herzleiden verstorben.

Mitgliedschaften in der römischen Kurie

Siehe auch: Hauskirche

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