Angela Merkel

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Angela Merkel geb. Kasner ist seit 2005 deutsche Bundeskanzlerin einer "Großen Koalition" von SPD und CDU/CSU. Auf ihrer ''Homepage'' schreibt sie u.a.:
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Angela Merkel geb. Kasner ist seit 2005 deutsche Bundeskanzlerin einer "Großen Koalition" von SPD und CDU/CSU. Nach dem Ergebnis der Bundestagswahl 2009 wird sie voraussichtlich als Kanzlerin einer Koaliution aus Union und FDP bis 2013 weiter amtieren. Auf ihrer ''Homepage'' schreibt sie u.a.:
  
 
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Aktuell 2009 ist die im August 1990 der [[DDR]]-[[CDU]] beigetretene Politikerin (seit  2000 Bundesvorsitzende) der wachsenden Kritik ausgesetzt, in ihrer "großen Volkspartei der Mitte" nicht deutlich genug für Soziale Marktwirtschaft, Freiheit und Verantwortung, transatlantische Partnerschaft, europäische Einigung und eine Politik im Interesse ganz Deutschlands einzutreten. Zur Merkel-"Papstschelte" vom 3. Februar 2009 vgl. nur den päpstlichen Brief [[La remissione]] (vom 10. März 2009).
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Der bemerkenswerte Bundestags-Wahlsieg von 2009 (zusammen mit der FDP) wird dadurch getrübt, dass die CDU und auch die CSU ihr jeweils schlechtestes Wahlergebnis seit 1949 erzielten.  
  
SPIEGEL online zitierte dazu aus einer Fernsehsendung: ''Die Kritik am Papst "war eine schwierige Entscheidung, aus meiner Sicht aber notwendig, weil ich als deutsches Staatsoberhaupt nach meiner Auffassung die Pflicht habe klarzumachen, dass die Leugnung des [[Holocaust]]" nicht im Raum stehen bleiben dürfe, sagte Merkel. (...) "Es war die Sorge, dass das Leugnen des Holocausts ohne Folgen bleiben könnte", ergänzte Merkel. "Dazu habe ich mich geäußert. Und das muss ich als deutsches Staatsoberhaupt oder besser gesagt als deutsche Bundeskanzlerin tun."'' Ein bekannter Professor soll in einem Hintergrundgespräch sinngemäß gesagt haben: ''Das war völlig emotional. Sie hasst den Papst.'' Manche Theologen meinen jedoch, dass der biographische Hintergrund ihr unmöglich mache, zumal als "Protestantin", das ''Wesen der Kirche'' überhaupt zu erkennen. Übrigens: Schon wenige Minuten nach der Veröffentlichung der Sozialenzyklika [[Caritas in veritate]] entsorgte "Staatsoberhaupt" Merkel dieselbe, indem sie das Schreiben mit der Note "Ermutigung" (= unverbindlich) versah. Weite Teile der deutschen Medien folgten der so vorgegebenen Linie. Auch wenn die Kanzlerin später vor bayerischen Katholiken noch einige freundlich ergänzende Worte fand: Der im Frühjahr 2009 inszenierte Konflikt wird sich, angesichts der nurmehr marginalen Bedeutung des [[Katholizismus]] in Deutschland, eher noch weiter verschärfen. In einem KNA-Interview kurz vor der Bundestagswahl bekannte sich Merkel allerdings abermals unter bestimmten Aspekten zum "christlichen Menschenbild" (Weblink unten).
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Im Laufe des Jahres 2009 war die im August 1990 der [[DDR]]-[[CDU]] beigetretene Politikerin (seit  2000 Bundesvorsitzende) der wachsenden Kritik ausgesetzt, in ihrer "großen Volkspartei der Mitte" nicht deutlich genug für Soziale Marktwirtschaft, Freiheit und Verantwortung, transatlantische Partnerschaft, europäische Einigung und eine Politik im Interesse ganz Deutschlands einzutreten. Zur Merkel-"Papstschelte" vom 3. Februar 2009 vgl. nur den päpstlichen Brief [[La remissione]] (vom 10. März 2009).
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SPIEGEL online zitierte dazu aus einer Fernsehsendung: ''Die Kritik am Papst "war eine schwierige Entscheidung, aus meiner Sicht aber notwendig, weil ich als deutsches Staatsoberhaupt nach meiner Auffassung die Pflicht habe klarzumachen, dass die Leugnung des [[Holocaust]]" nicht im Raum stehen bleiben dürfe, sagte Merkel. (...) "Es war die Sorge, dass das Leugnen des Holocausts ohne Folgen bleiben könnte", ergänzte Merkel. "Dazu habe ich mich geäußert. Und das muss ich als deutsches Staatsoberhaupt oder besser gesagt als deutsche Bundeskanzlerin tun."'' Ein bekannter Professor soll in einem Hintergrundgespräch sinngemäß gesagt haben: ''Das war völlig emotional. Sie hasst den Papst.'' Manche Theologen meinen jedoch, dass der biographische Hintergrund ihr unmöglich mache, zumal als "Protestantin", das ''Wesen der Kirche'' überhaupt zu erkennen. Übrigens: Schon wenige Minuten nach der Veröffentlichung der Sozialenzyklika [[Caritas in veritate]] entsorgte "Staatsoberhaupt" Merkel dieselbe, indem sie das Schreiben mit der Note "Ermutigung" (= unverbindlich) versah. Weite Teile der deutschen Medien folgten der so vorgegebenen Linie. Auch wenn die Kanzlerin später vor bayerischen Katholiken noch einige freundlich ergänzende Worte fand: Der im Frühjahr 2009 inszenierte Konflikt wird sich, angesichts der nurmehr marginalen Bedeutung des [[Katholizismus]] in Deutschland, eher noch weiter verschärfen. In einem KNA-Interview kurz vor der Bundestagswahl bekannte sich Merkel allerdings abermals, unter bestimmten Aspekten, zum "christlichen Menschenbild" (Weblink unten).
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Immerhin gelang der CDU, wie der CSU in Bayern, mit dem Wahlergebnis von 2009 im Bund noch als einzige Parteien den Anspruch aufrechtzuerhalten, als ''Volksparteien'' auf das allgemeine Wohl orientiert zu sein.
  
 
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Version vom 28. September 2009, 15:31 Uhr

Angela Merkel geb. Kasner ist seit 2005 deutsche Bundeskanzlerin einer "Großen Koalition" von SPD und CDU/CSU. Nach dem Ergebnis der Bundestagswahl 2009 wird sie voraussichtlich als Kanzlerin einer Koaliution aus Union und FDP bis 2013 weiter amtieren. Auf ihrer Homepage schreibt sie u.a.:

Inhaltsverzeichnis

Mein Werdegang

1973-1989 Ausbildung und Beruf

"Am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren, habe ich den größten Teil meiner Jugend in Templin in Brandenburg verbracht. Zum Studium der Physik (1973-1978) zog ich nach Leipzig. Nachdem ich mein Studium dort abgeschlossen hatte, ging ich nach Berlin an das Zentralinstitut für Physikalische Chemie an der Akademie der Wissenschaften. Dort habe ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin vor allem auf dem Gebiet der Quantenchemie geforscht. Mit einer Arbeit zur Berechnung von Geschwindigkeitskonstanten von Reaktionen einfacher Kohlenwasserstoffe promovierte ich 1986 zur Dr. rer. nat."

1989-1990 Demokratischer Aufbruch

"Die deutsche Einheit gab mir die Chance, mich für meine Überzeugungen öffentlich einzusetzen: Ende 1989 bin ich dem Demokratischen Aufbruch beigetreten, dessen Pressesprecherin ich ab Februar 1990 war. Nach den ersten freien Volkskammerwahlen am 18. März 1990 wurde ich zur stellvertretenden Regierungssprecherin der Regierung de Maizière ernannt." Von 1991-98 gehörte Merkel (ev., geschieden) der Regierung von Helmut Kohl an, zunächst als Frauen- und Jugendministerin, seit 1994 als Umweltministerin.

Würdigung

Der bemerkenswerte Bundestags-Wahlsieg von 2009 (zusammen mit der FDP) wird dadurch getrübt, dass die CDU und auch die CSU ihr jeweils schlechtestes Wahlergebnis seit 1949 erzielten.

Im Laufe des Jahres 2009 war die im August 1990 der DDR-CDU beigetretene Politikerin (seit 2000 Bundesvorsitzende) der wachsenden Kritik ausgesetzt, in ihrer "großen Volkspartei der Mitte" nicht deutlich genug für Soziale Marktwirtschaft, Freiheit und Verantwortung, transatlantische Partnerschaft, europäische Einigung und eine Politik im Interesse ganz Deutschlands einzutreten. Zur Merkel-"Papstschelte" vom 3. Februar 2009 vgl. nur den päpstlichen Brief La remissione (vom 10. März 2009).

SPIEGEL online zitierte dazu aus einer Fernsehsendung: Die Kritik am Papst "war eine schwierige Entscheidung, aus meiner Sicht aber notwendig, weil ich als deutsches Staatsoberhaupt nach meiner Auffassung die Pflicht habe klarzumachen, dass die Leugnung des Holocaust" nicht im Raum stehen bleiben dürfe, sagte Merkel. (...) "Es war die Sorge, dass das Leugnen des Holocausts ohne Folgen bleiben könnte", ergänzte Merkel. "Dazu habe ich mich geäußert. Und das muss ich als deutsches Staatsoberhaupt oder besser gesagt als deutsche Bundeskanzlerin tun." Ein bekannter Professor soll in einem Hintergrundgespräch sinngemäß gesagt haben: Das war völlig emotional. Sie hasst den Papst. Manche Theologen meinen jedoch, dass der biographische Hintergrund ihr unmöglich mache, zumal als "Protestantin", das Wesen der Kirche überhaupt zu erkennen. Übrigens: Schon wenige Minuten nach der Veröffentlichung der Sozialenzyklika Caritas in veritate entsorgte "Staatsoberhaupt" Merkel dieselbe, indem sie das Schreiben mit der Note "Ermutigung" (= unverbindlich) versah. Weite Teile der deutschen Medien folgten der so vorgegebenen Linie. Auch wenn die Kanzlerin später vor bayerischen Katholiken noch einige freundlich ergänzende Worte fand: Der im Frühjahr 2009 inszenierte Konflikt wird sich, angesichts der nurmehr marginalen Bedeutung des Katholizismus in Deutschland, eher noch weiter verschärfen. In einem KNA-Interview kurz vor der Bundestagswahl bekannte sich Merkel allerdings abermals, unter bestimmten Aspekten, zum "christlichen Menschenbild" (Weblink unten).

Immerhin gelang der CDU, wie der CSU in Bayern, mit dem Wahlergebnis von 2009 im Bund noch als einzige Parteien den Anspruch aufrechtzuerhalten, als Volksparteien auf das allgemeine Wohl orientiert zu sein.

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