Antonius der Große

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Antonius verkehrte brieflich mit [[Kaiser Konstantin]] und dessen Söhnen, von denen er sehr geschätzt wurde. Von ihm wird auch erzählt, dass er durch verschiedene schwere Versuchungen immer wieder auf die Probe gestellt wurde. Jedoch konnten weder Dämonen noch Irrlehrer ihn besiegen. Vor allem in der europäischen Malerei wurden diese Versuchungen oft dargestellt. Sie zählen zu den beeindruckendsten Werken in der Kunst.  
 
Antonius verkehrte brieflich mit [[Kaiser Konstantin]] und dessen Söhnen, von denen er sehr geschätzt wurde. Von ihm wird auch erzählt, dass er durch verschiedene schwere Versuchungen immer wieder auf die Probe gestellt wurde. Jedoch konnten weder Dämonen noch Irrlehrer ihn besiegen. Vor allem in der europäischen Malerei wurden diese Versuchungen oft dargestellt. Sie zählen zu den beeindruckendsten Werken in der Kunst.  
  
Sein Gedenktag ist der 17. Januar.
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== Zitate ==
 
== Zitate ==

Version vom 17. Januar 2009, 22:33 Uhr

Hl. Antonius

Der hl. Antonius, genannt der Große, wurde um 250 in Ägypten geboren. Er war Einsiedler und Mönchsvater (Antonius Abbas), d.h. Begründer des christlichen Mönchtums, und starb um 356 in Tabenísi in Ägypten. Er wird zu den vier heiligen Marschällen gezählt und gilt als der berühmteste Mönch des Altertums.

Nach dem Tod seiner Eltern, die der koptischen Kirche angehörten, verschenkte Antonius seinen gesamten Besitz und zog sich an den Rand der Wüste zurück, um Gott zu dienen. Auslöser dafür war ein sonntäglicher Messbesuch, in dem vom reichen Jüngling die Rede war (Mt 19) und vom Bericht der Apostelgeschichte über die arme Gemeinde in Jerusalem (Apg 4, 35). Später bewohnte er für etwa 20 Jahre ein verlassenes Gebirge. Nur für kurze Zeit gab er sein Leben als Einsiedler auf und zwar zu dem Zweck, um gefangene Christen, die den Verfolgungen des Kaisers Maximinus Daza zum Opfer gefallen waren, zu befreien.

Aufgrund des großen Andrangs junger Männern, die sich dem Heiligen anschließen wollten, sah er sich gezwungen eine kleine Einsiedelei zu gründen. Sein asketisches Leben tauschte er gegen ein Leben in einer Gemeinschaft aus. Aus diesem Zusammenleben entwickelte sich eine Mönchsgemeinschaft und Antonius gilt deswegen als der „Mönchsvater“.

Antonius verkehrte brieflich mit Kaiser Konstantin und dessen Söhnen, von denen er sehr geschätzt wurde. Von ihm wird auch erzählt, dass er durch verschiedene schwere Versuchungen immer wieder auf die Probe gestellt wurde. Jedoch konnten weder Dämonen noch Irrlehrer ihn besiegen. Vor allem in der europäischen Malerei wurden diese Versuchungen oft dargestellt. Sie zählen zu den beeindruckendsten Werken in der Kunst.

Sein Gedenktag ist der 17. Januar.

Inhaltsverzeichnis

Zitate

"Ich sah alle Schlingen des bösen Feindes über die Erde ausgebreitet. Da seufzte ich und sagte: Wer kann ihnen entgehen? Da hörte ich eine Stimme, die zu mir sagte: Die Demut.

"Vom Mitmenschen her kommen uns Leben und Tod. Gewinnen wir einen Bruder, so gewinnen wir Gott. Geben wir einem Bruder Ärgernis, so sündigen wir gegen Christus."

Patronat

  • der Ritter, Metzger (zusammen mit Lukas und Rita von Cascia), Schweinehirten, Weber, Zuckerbäcker, Totengräber und Korbmacher
  • der Tiere, besonders der Haustiere, Schweine
  • von Äthiopien; Dauphiné, Hildesheim;

und wird angerufen

  • gegen Krankheiten, Pest, Hautkrankheiten, Feuer und Viehseuchen

Medien

  • CD: Radio Horeb, Sendung Spiritualität, 17. Januar 2008, Antonius der Großei, (Die CD ist kostenlos – jedoch Spende erwünscht; sie kann hier unter diesen Angaben mit Adresse bestellt werden) oder Herunterladen (Download): 2008-01-17_sp.mp3 [1]

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