Bernhard Groß

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Bernhard Groß

Bernhard Groß (* 9. Februar 1960 in Nürnberg; † 2. August 1998) war Kaplan und war Mitglied der Gemeinschaft vom heiligen Josef.

Biografie

Bernhard Groß wurde als zweiter Sohn des Facharztes Dr. med. Hermann Groß und seiner Frau Theresia Groß, geb. Braun, in Nürnberg geboren. Nach der Volksschule in Fürth bei Nürnberg (1966-1970) besuchte er das Hardenberggymnasium in Fürth, das er im Jahre 1980 mit dem Abitur abschloß. Nach einjährigem Dienst als Sanitäter bei der Bundeswehr in Ulm begann er im Herbst 1981 mit dem Studium der Sprachen Englisch und Französisch und der katholischen Theologie für das Lehramt an der Katholischen Universität Eichstätt, das er im Juni 1988 mit der ersten Staatsprüfung abschloß. In dieser Zeit des Studiums reifte in ihm der bereits in der Kindheit grundgelegte Entschluß, Priester zu werden.

Zur weiteren Ausbildung wechselte Groß im Herbst 1988 an die Philosophisch-Theologische Hochschule des Stiftes Heiligenkreuz bei Wien und wurde Mitglied des "Collegium Sanctissimae Trinitatis", des Studienhauses des Oratoriums des hl. Philipp Neri in Mayerling. Im Juni 1994 schloß er sein Theologiestudium an der Hochschule Heiligenkreuz mit der Diplomprüfung ab, die er mit Auszeichnung bestand. Das Thema seiner Diplomarbeit bei P. Univ. Doz. Dr. Andreas Laun OSFS lautete: "Das Problem des sittlich Bösen bei Thomas von Aquin".

Nach diesen Studien begann Groß seine Lehrtätigkeit als Religionslehrer an der Hauptschule Wieselburg und konnte auch erste praktische Erfahrungen im Dienst der Verkündigung sammeln. Seit der bischöflichen Errichtung der "Gemeinschaft vom Heiligen Josef" in Kleinhain am 19. März 1995 war er Mitglied dieser in der Diözese St. Pölten bestehenden kirchlichen Vereinigung.

Am 19. März 1996 wurde Bernhard Groß in der Wallfahrtskirche Maria Jeutendorf von Bischof Dr. Kurt Krenn zum Diakon und am 29. Juni 1996 im Dom zu St. Pölten zum Priester geweiht und in die Diözese St. Pölten inkardiniert. Für kurze Zeit wirkte er als Kaplan in Ruprechtshofen. In den letzten drei Jahren litt Bernhard Groß an Leukämie.

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Nachruf

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