Berthold Hummel

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'''Bertold Hummel''' (* [[27. November]] [[1925]] in Hüfingen; † [[9. August]] [[2002]] in Würzburg) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Komponist]] und [[Kirchenmusik]]er.
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'''Bertold Hummel''' (* [[27. November]] [[1925]] in Hüfingen; † [[9. August]] [[2002]] in Würzburg) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Professor]], [[Komponist]] und [[Kirchenmusik]]er.
  
 
== Biografie ==
 
== Biografie ==

Version vom 29. November 2014, 23:09 Uhr

Bertold Hummel (* 27. November 1925 in Hüfingen; † 9. August 2002 in Würzburg) war ein deutscher Professor, Komponist und Kirchenmusiker.

Biografie

Berthold Hummel wurde als Sohn eines Lehrers, Chorleiters und Organisten geboren. Er studierte von 1947 bis 1954 an der Musikhochschule in Freiburg Komposition bei Harald Genzmer und Violoncello bei Atis Teichmanis. Von 1956 bis 1963 war Bertold Hummel Kantor in Freiburg und freier Mitarbeiter des Südwestfunks in Baden-Baden und wurde 1963 als Kompositionslehrer an das damalige Staatskonservatorium in Würzburg berufen. 1974 wurde er zum Professor ernannt, von 1979 bis 1987 war er Präsident der Hochschule für Musik in Würzburg und seit 1982 Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste.

Hummel heiratete 1955 die Geigerin Inken Steffen, aus der Ehe gingen sechs Söhne hervor. Bertold Hummel verstarb 2002 in Würzburg.

Werke

  • Der Schrein der Märtyrer, Oratorium op.90
  • Des Kaisers neue Kleider, Kammeroper op.10
  • Drei Ballette:
    • Episoden op.23
    • Die letzte Blume op.55
    • Faustszenen op.72
  • Drei Sinfonien
    • Sinfonie für Streicher op.20
    • Reverenza op.30
    • Jeremias op.100
  • Visionen nach der Apokalypse des Hl. Johannes für großes Orchester op.73
  • Sinfonietta für großes Blasorchester op.39
  • Konzerte für Soloinstrumente und Orchester (Schlagzeugkonzert op.70)
  • Musica Urbana op. 81c für Blasorchester
  • Acht Fragmente aus Briefen von Vincent van Gogh op.84
  • Messen, Kantaten, Motetten, Liederzyklen, Kammermusik, Orgelwerke, Filmmusiken, elektronische Kompositionen und Musik für Kinder.

Auszeichnungen

  • 1956: Stipendiat des Bundesverbandes der deutschen Industrie
  • 1960: Kompositionspreis der Stadt Stuttgart
  • 1961: Robert-Schumann-Preis der Stadt Düsseldorf
  • 1968: Stipendium: Cité Internationale des Arts Paris
  • 1982: Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
  • 1985: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
  • 1988: Kulturpreis der Stadt Würzburg
  • 1995: Orlando-di-Lasso-Medaille des Allgemeinen Cäcilien-Verbands (ACV)
  • 1996: Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der schönen Künste
  • 1998: Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken
  • 1998: Gregoriusorden
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