Johannes Bonaventura: Breviloquium: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Breviloquium''' ([[Lateinische Sprache|lat.]]; [[Deutsche Sprache|dt.]]:  "Kurzes Wort") ist eine kleine [[lateinisch]] verfasste [[Summa]] des [[Kirchenlehrer]]s [[Bonaventura (Kirchenlehrer)|Bonaventura]], ähnlich der ''[[Summa theologica]]'' des [[Thomas von Aquin]] als Lehrbuch für Anfänger der [[Theologie]], d.h. für Studierende. Bonaventura will in systematischer Ordnung das theologische Grundwissen vorlegen, das sie zur [[Exegese|Auslegung]] der [[Heiligen Schrift]] brauchen. Um das Gedächtnis der Studenten nicht zu überlasten, verzichtet Bonaventura in seiner [[Summa]] darauf, gegensätzliche Argumente zu referieren.<ref>[[Marianne Schlosser]] im Vorwort des Breviloquium (siehe Literatur), München, am Fest des hl. Bonaventura 15. Juli 2002, S. 10-17.</ref>
 
Das '''Breviloquium''' ([[Lateinische Sprache|lat.]]; [[Deutsche Sprache|dt.]]:  "Kurzes Wort") ist eine kleine [[lateinisch]] verfasste [[Summa]] des [[Kirchenlehrer]]s [[Bonaventura (Kirchenlehrer)|Bonaventura]], ähnlich der ''[[Summa theologica]]'' des [[Thomas von Aquin]] als Lehrbuch für Anfänger der [[Theologie]], d.h. für Studierende. Bonaventura will in systematischer Ordnung das theologische Grundwissen vorlegen, das sie zur [[Exegese|Auslegung]] der [[Heiligen Schrift]] brauchen. Um das Gedächtnis der Studenten nicht zu überlasten, verzichtet Bonaventura in seiner [[Summa]] darauf, gegensätzliche Argumente zu referieren.<ref>[[Marianne Schlosser]] im Vorwort des Breviloquium (siehe Literatur), München, am Fest des hl. Bonaventura 15. Juli 2002, S. 10-17.</ref>
  
Das Breviloquium stammt aus Bonaventuras Magisterzeit (1254-1257) und dürfte gegen Ende des Jahres 1256 verfaßt worden sein. Es erschien erstmals 1472 in Nürnberg.  
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Das Breviloquium stammt aus Bonaventuras Magisterzeit (1254-1257) und dürfte gegen Ende des Jahres 1256 verfasst worden sein. Es erschien erstmals 1472 in Nürnberg.  
 
 
==Struktur==
 
  
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== Struktur ==
 
Jedes Kapitel weist die gleiche Struktur auf: In einem kurzen ersten Absatz wird gleichsam im [[Katechismus]]-Stil dargelegt, was Glaubenslehre oder gemeinhin anerkannte theologische Lehre ist: «tenendum est». Im zweiten, sehr viel umfangreicheren Teil werden die einzelnen Punkte theologisch begründet und erläutert: «ratio ad praedictorum intelligentiam». Ziel ist der Aufweis der inneren Stimmigkeit des Geglaubten, seiner "ratio", also des inneren Grundes, warum etwas so ist. Wird dieser innere Grund erfasst, so leuchtet er im «Verstehen» wider: Das zu Glaubende (credibile) wird als etwas auch "Einsichtiges" (intelligibile) erfasst. Genau dies ist nach Bonaventura das Feld der [[Theologie|theologischen]] [[Wissenschaft]]: "das zu Glaubende unter der Hinsicht, dass es verstehbar ist".<ref>[[Marianne Schlosser]] im Vorwort des Breviloquium (siehe Literatur), S. 13.</ref>
 
Jedes Kapitel weist die gleiche Struktur auf: In einem kurzen ersten Absatz wird gleichsam im [[Katechismus]]-Stil dargelegt, was Glaubenslehre oder gemeinhin anerkannte theologische Lehre ist: «tenendum est». Im zweiten, sehr viel umfangreicheren Teil werden die einzelnen Punkte theologisch begründet und erläutert: «ratio ad praedictorum intelligentiam». Ziel ist der Aufweis der inneren Stimmigkeit des Geglaubten, seiner "ratio", also des inneren Grundes, warum etwas so ist. Wird dieser innere Grund erfasst, so leuchtet er im «Verstehen» wider: Das zu Glaubende (credibile) wird als etwas auch "Einsichtiges" (intelligibile) erfasst. Genau dies ist nach Bonaventura das Feld der [[Theologie|theologischen]] [[Wissenschaft]]: "das zu Glaubende unter der Hinsicht, dass es verstehbar ist".<ref>[[Marianne Schlosser]] im Vorwort des Breviloquium (siehe Literatur), S. 13.</ref>
  
==Inhalt==
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== Inhaltsübersicht ==
 
 
 
In sieben Schritten präsentiert dieser "Grundkurs Theologie" die klassischen Traktate der [[Dogmatik]]: [[Gott]]eslehre, [[Schöpfung]]slehre, [[Christologie]], [[Gnade]]nlehre, [[Sakrament]]en[[theologie]] und [[Eschatologie]]. Was wir heute als Fundamentalmoral kennen, legt Bonaventura innerhalb der Gnadenlehre und der Lehre vom [[Sündenfall]] dar. Auch [[kirchenrecht]]liche oder [[liturgisch]]e Aspekte etwa im Bereich der Sakramentenlehre werden ganz selbstverständlich eingeflochten.<ref>[[Marianne Schlosser]] im Vorwort des Breviloquium (siehe Literatur), S. 12, weitere Inhaltsübersicht S. 5-9.</ref>
 
In sieben Schritten präsentiert dieser "Grundkurs Theologie" die klassischen Traktate der [[Dogmatik]]: [[Gott]]eslehre, [[Schöpfung]]slehre, [[Christologie]], [[Gnade]]nlehre, [[Sakrament]]en[[theologie]] und [[Eschatologie]]. Was wir heute als Fundamentalmoral kennen, legt Bonaventura innerhalb der Gnadenlehre und der Lehre vom [[Sündenfall]] dar. Auch [[kirchenrecht]]liche oder [[liturgisch]]e Aspekte etwa im Bereich der Sakramentenlehre werden ganz selbstverständlich eingeflochten.<ref>[[Marianne Schlosser]] im Vorwort des Breviloquium (siehe Literatur), S. 12, weitere Inhaltsübersicht S. 5-9.</ref>
  
===PROLOG ===
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=== PROLOG (→ [[Die Breite, Länge, Höhe und Tiefe der Heiligen Schrift nach Bonaventura]])===
*§ 1 Ursprung, Entfaltung und Ziel der [[Heiligen Schrift]]  
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* § 1 Ursprung, Entfaltung und Ziel der [[Heiligen Schrift]]  
*§ 2 Die Breite der [[Heiligen Schrift]]
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* § 2 Die Breite der [[Heiligen Schrift]]
*§ 3 Die Länge der [[Heiligen Schrift]]  
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* § 3 Die Länge der [[Heiligen Schrift]]  
*§ 4 Die Höhe de  [[Heiligen Schrift]]  
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* § 4 Die Höhe de  [[Heiligen Schrift]]  
*§ 5 Die Tiefe der [[Heiligen Schrift]]  
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* § 5 Die Tiefe der [[Heiligen Schrift]]  
*§ 6 Die Argumentationsweise der [[Heiligen Schrift]]  
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* § 6 Die Argumentationsweise der [[Heiligen Schrift]]  
*§ 7 Wie man die  [[Heiligen Schrift]]  auslegen soll  
+
* § 7 Wie man die  [[Heiligen Schrift]]  auslegen soll
 
 
===I. TEIL: DIE DREIFALTIGKEIT GOTTES ===
 
*1. Eine Zusammenfassung der sieben Gebiete der [[Theologie]]
 
*2. Was man bezüglich der [[Dreifaltigkeit|Dreiheit der Personen]] und der Einheit des Wesens im Glauben festhalten muss
 
*3. Das rechte Verständnis dieser Glaubenswahrheit
 
*4. Wie man diese Wahrheit, entsprechend dem katholischen Glauben, sprachlich richtig ausdrückt
 
*5. Wie sich der wesenhaft eine Gott auf vielerlei Weise den Menschen zeigt
 
*6. Die Einheit des göttlichen Wesens und die Vielfalt der den Personen im besonderen zugeschriebenen Eigenschaften
 
*7. Gottes [[Allmacht]]
 
*8. Gottes [[Weisheit]], seine Vorherbestimmung und sein Vorherwissen
 
*9. Der [[Wille Gottes]] und seine Vorsehung
 
 
 
===II. TEIL: ÜBER DIE ERSCHAFFUNG DER WELT ===
 
 
 
*1. Die [[Erschaffung]] der [[Welt]] im ganzen 
 
*2. Die körperliche Schöpfung hinsichtlich ihres Werdens 
 
*3. Die körperliche [[Schöpfung]] hinsichtlich ihres [[Sein]]s 
 
*4. Die körperliche Schöpfung hinsichtlich ihres Einwirkens 
 
*5. Wie die [[Heilige Schrift]] von diesen Dingen spricht 
 
*6. Die [[Erschaffung]] der Geistwesen
 
*7. Der Abfall der [[Dämonen|bösen Geister]]
 
*8. Der guten [[Engel]] Festigung im Guten
 
*9. Die Erschaffung des [[Mensch]]en als geistiges Wesen
 
*10. Die Erschaffung des Menschen als leibliches Wesen
 
*11. Die Erschaffung des Menschen als leibgeistiges Wesen 
 
*12. Dass die so vollendete Welt ein vollständiges und geordnetes Werk ist 
 
 
 
===III: TEIL: DIE VERDERBNIS DER SÜNDE ===
 
 
 
*1. Über die Herkunft des Bösen ganz allgemein
 
*2. Die [[Versuchung]] der Stammeltern
 
*3. Die Übertretung des Gebotes durch die Stammeltern
 
*4. Die Bestrafung der Stammeltern
 
*5. Die Verderbnis, welche die [[Ursünde|Erste Sünde]] mit sich brachte
 
*6. Die Übertragung der [[Erbsünde]]
 
*7. Die Heilung der Erbsünde
 
*8. Die Herkunft der persönlichen [[Sünde]]n
 
*9. Die Entstehung der Wurzelsünden, und wie sie sich voneinander unterscheiden
 
*10. Die Herkunft und Art derjenigen Sünden, die zugleich Strafcharakter haben
 
*11. Die Entstehung der Sünden, die auf dem Menschen bleiben, das sind die Sünden wider den [[Heiligen Geist]]
 
  
===IV. TEIL: ÜBER DIE MENSCHWERDUNG DES WORTES ===
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=== I. TEIL: DIE DREIFALTIGKEIT GOTTES ===
 +
* 1. Eine Zusammenfassung der sieben Gebiete der [[Theologie]]
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* 2. Was man bezüglich der [[Dreifaltigkeit|Dreiheit der Personen]] und der Einheit des Wesens im Glauben festhalten muss
 +
* 3. Das rechte Verständnis dieser Glaubenswahrheit
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* 4. Wie man diese Wahrheit, entsprechend dem katholischen Glauben, sprachlich richtig ausdrückt
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* 5. Wie sich der wesenhaft eine Gott auf vielerlei Weise den Menschen zeigt
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* 6. Die Einheit des göttlichen Wesens und die Vielfalt der den Personen im besonderen zugeschriebenen Eigenschaften
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* 7. Gottes [[Allmacht]]
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* 8. Gottes [[Weisheit]], seine Vorherbestimmung und sein Vorherwissen
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* 9. Der [[Wille Gottes]] und seine Vorsehung
  
*1. Über die Notwendigkeit und den tiefen Sinn der [[Menschwerdung]] des WORTES
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=== II. TEIL: ÜBER DIE ERSCHAFFUNG DER WELT ===
*2. Die Menschwerdung im Hinblick auf die Vereinigung der beiden Naturen
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* 1. Die [[Erschaffung]] der [[Welt]] im ganzen 
*3. Wie die Menschwerdung geschah
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* 2. Die körperliche Schöpfung hinsichtlich ihres Werdens 
*4. Die Menschwerdung in der Fülle der Zeiten
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* 3. Die körperliche [[Schöpfung]] hinsichtlich ihres [[Sein]]s 
*5. Die Fülle der [[Gnade]] in [[Christi]] Gesinnung und Willen
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* 4. Die körperliche Schöpfung hinsichtlich ihres Einwirkens 
*6. Die Fülle der Weisheit im Wissen Christi
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* 5. Wie die [[Heilige Schrift]] von diesen Dingen spricht 
*7. Die [[Vollkommenheit]] des [[Verdienst]]es [[Christi]] in seinem Wirken
+
* 6. Die [[Erschaffung]] der Geistwesen
*8. Die [[Passion Christi]] - Er, der litt
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* 7. Der Abfall der [[Dämon|bösen Geister]]  
*9. Die Art und Weise des Leidens Christi
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* 8. Der guten [[Engel]] Festigung im Guten
*10. Die Frucht des Leidens Christi
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* 9. Die Erschaffung des [[Mensch]]en als geistiges Wesen
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* 10. Die Erschaffung des Menschen als leibliches Wesen
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* 11. Die Erschaffung des Menschen als leibgeistiges Wesen 
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* 12. Dass die so vollendete Welt ein vollständiges und geordnetes Werk ist
  
===V. TEIL: DIE GNADE DES HEILIGEN GEISTES ===
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=== III: TEIL: DIE VERDERBNIS DER SÜNDE ===
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* 1. Über die Herkunft des Bösen ganz allgemein
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* 2. Die [[Versuchung]] der Stammeltern
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* 3. Die Übertretung des Gebotes durch die Stammeltern
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* 4. Die Bestrafung der Stammeltern
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* 5. Die Verderbnis, welche die [[Ursünde|Erste Sünde]] mit sich brachte
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* 6. Die Übertragung der [[Erbsünde]]
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* 7. Die Heilung der Erbsünde
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* 8. Die Herkunft der persönlichen [[Sünde]]n
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* 9. Die Entstehung der Wurzelsünden, und wie sie sich voneinander unterscheiden
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* 10. Die Herkunft und Art derjenigen Sünden, die zugleich Strafcharakter haben
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* 11. Die Entstehung der Sünden, die auf dem Menschen bleiben, das sind die Sünden wider den [[Heiligen Geist]]
  
*1. Die [[Gnade]] als ein von [[Gott]] gegebenes Geschenk
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=== IV. TEIL: ÜBER DIE MENSCHWERDUNG DES WORTES ===
*2. Die Gnade unter der Hinsicht, dass sie ein [[Verdienst]] erwerben hilft
+
* 1. Über die Notwendigkeit und den tiefen Sinn der [[Menschwerdung]] des WORTES
*3. Die [[Gnade]] als Heilmittel gegen die [[Sünde]]
+
* 2. Die Menschwerdung im Hinblick auf die Vereinigung der beiden Naturen
*4. Die Verzweigung der Gnade in den [[Tugend]]en
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* 3. Wie die Menschwerdung geschah
*5. Die Verzweigung der Gnade in den [[Gaben des Heiligen Geistes]]  
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* 4. Die Menschwerdung in der Fülle der Zeiten
*6. Die Verzweigung der Gnade in den «[[Seligpreisung]]en», und dann in den «[[Früchte des Heiligen Geistes|Früchten des Geistes]]» und den «geistlichen Sinnen»
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* 5. Die Fülle der [[Gnade]] in [[Christi]] Gesinnung und Willen
*7. Wie man mit der Gnade mitwirken soll hinsichtlich der Dinge, die zu glauben sind
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* 6. Die Fülle der Weisheit im Wissen Christi
*8. Wie man mit der Gnade nutwirken soll hin sichtlich dessen, was zu lieben ist
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* 7. Die [[Vollkommenheit]] des [[Verdienst]]es [[Christi]] in seinem Wirken
*9. Wie man nut der Gnade mitwirkt im Handeln, nämlich nach den Geboten und Räten
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* 8. Die [[Passion Christi]] - Er, der litt
*10. Wie man mit der Gnade mitwirkt hinsichtlich des Bittgebetes und des Gebetes überhaupt
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* 9. Die Art und Weise des Leidens Christi
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* 10. Die Frucht des Leidens Christi
  
===VI. TEIL: DAS HEILMITTEL DER SAKRAMENTE ===
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=== V. TEIL: DIE GNADE DES HEILIGEN GEISTES ===
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* 1. Die [[Gnade]] als ein von [[Gott]] gegebenes Geschenk
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* 2. Die Gnade unter der Hinsicht, dass sie ein [[Verdienst]] erwerben hilft
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* 3. Die [[Gnade]] als Heilmittel gegen die [[Sünde]]
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* 4. Die Verzweigung der Gnade in den [[Tugend]]en
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* 5. Die Verzweigung der Gnade in den [[Gaben des Heiligen Geistes]]
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* 6. Die Verzweigung der Gnade in den «[[Seligpreisung]]en», und dann in den «[[Früchte des Heiligen Geistes|Früchten des Geistes]]» und den «geistlichen Sinnen»
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* 7. Wie man mit der Gnade mitwirken soll hinsichtlich der Dinge, die zu glauben sind
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* 8. Wie man mit der Gnade nutwirken soll hin sichtlich dessen, was zu lieben ist
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* 9. Wie man nut der Gnade mitwirkt im Handeln, nämlich nach den Geboten und Räten
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* 10. Wie man mit der Gnade mitwirkt hinsichtlich des Bittgebetes und des Gebetes überhaupt
  
*1. Der Ursprung der [[Sakrament]]e  
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=== VI. TEIL: DAS HEILMITTEL DER SAKRAMENTE ===
*2. Dass die Sakramente in den verschiedenen Epochen der Heilsgeschichte unterschiedlich waren  
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* 1. Der Ursprung der [[Sakrament]]e  
*3. Wieviele Sakramente es gibt, und wie sie sich unterscheiden  
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* 2. Dass die Sakramente in den verschiedenen Epochen der Heilsgeschichte unterschiedlich waren  
*4. Die Einsetzung der Sakramente  
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* 3. Wieviele Sakramente es gibt, und wie sie sich unterscheiden  
*5. Die Spendung der Sakramente  
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* 4. Die Einsetzung der Sakramente  
*6. Die Wiederholbarkeit von Sakramenten  
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* 5. Die Spendung der Sakramente  
*7. Was zum Sakrament der [[Taufe]] gehört  
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* 6. Die Wiederholbarkeit von Sakramenten  
*8. Was zum Sakrament der [[Firmung]] gehört  
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* 7. Was zum Sakrament der [[Taufe]] gehört  
*9. Was zum Sakrament der [[Eucharistie]] gehört  
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* 8. Was zum Sakrament der [[Firmung]] gehört  
*10. Was zum [[Sakrament der Buße]] gehört  
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* 9. Was zum Sakrament der [[Eucharistie]] gehört  
*11. Was zum [[Letzte Ölung|Sakrament der Letzten Salbun]]g gehört  
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* 10. Was zum [[Sakrament der Buße]] gehört  
*12. Was zum [[Sakrament der Weihe]] gehört  
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* 11. Was zum [[Letzte Ölung|Sakrament der Letzten Salbun]]g gehört  
*13. Was zum [[Sakrament der Ehe]] gehört  
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* 12. Was zum [[Sakrament der Weihe]] gehört  
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* 13. Was zum [[Sakrament der Ehe]] gehört  
  
===VII. TEIL: ÜBER DAS ENDGERlCHT ===
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=== VII. TEIL: ÜBER DAS ENDGERlCHT ===
  
 
1. Über das [[Gericht Gottes]] ganz allgemein  
 
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7. Die Herrlichkeit des [[Paradies]]es  
 
7. Die Herrlichkeit des [[Paradies]]es  
  
==Konklusion==
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[[Marianne Schlosser]] zitiert Jean Gerson in der Einleitung des von ihr übersetzten Buches: "Die Beschäftigung mit seiner ([[Kirchenlehrer]]s [[Bonaventura (Kirchenlehrer)|Bonaventura]]s) Lehre würde gewisse Krankheiten in der [[Theologie|theologischen]] [[Wissenschaft]] heilen, nämlich die Sucht, sich mit ganz neuen, ausgefallenen Theorien zu profilieren, und die Gefahr, die Zeit mit überflüssigen Spitzfindigkeiten zu vertun, anstatt das Wesentliche und Notwendige zu lernen." Für [[Matthias Joseph Scheeben]] ist das "Breviloquium" ein "Juwelenkästlein", das mit jedem Wort eine große Frage löse und die Quintessenz der [[mittelalter]]lichen Theologie in sich berge<ref>[[Matthias Joseph Scheeben]]: Handbuch der Katholischen Dogmatik, Freiburg 1933, Bd. 1,432.</ref>; und [[Marie-Dominique Chenu]] sieht in ihm die [[franziskanisch]] inspirierte [[Theologie]] geradezu inkarniert.<ref>[[Marie-Dominique Chenu]], La théologie comme science au XIIle siéce, Paris 1943, 55.58.</ref>
 
[[Marianne Schlosser]] zitiert Jean Gerson in der Einleitung des von ihr übersetzten Buches: "Die Beschäftigung mit seiner ([[Kirchenlehrer]]s [[Bonaventura (Kirchenlehrer)|Bonaventura]]s) Lehre würde gewisse Krankheiten in der [[Theologie|theologischen]] [[Wissenschaft]] heilen, nämlich die Sucht, sich mit ganz neuen, ausgefallenen Theorien zu profilieren, und die Gefahr, die Zeit mit überflüssigen Spitzfindigkeiten zu vertun, anstatt das Wesentliche und Notwendige zu lernen." Für [[Matthias Joseph Scheeben]] ist das "Breviloquium" ein "Juwelenkästlein", das mit jedem Wort eine große Frage löse und die Quintessenz der [[mittelalter]]lichen Theologie in sich berge<ref>[[Matthias Joseph Scheeben]]: Handbuch der Katholischen Dogmatik, Freiburg 1933, Bd. 1,432.</ref>; und [[Marie-Dominique Chenu]] sieht in ihm die [[franziskanisch]] inspirierte [[Theologie]] geradezu inkarniert.<ref>[[Marie-Dominique Chenu]], La théologie comme science au XIIle siéce, Paris 1943, 55.58.</ref>
  
==Literatur==
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== Literatur ==
 
[[Lateinisch]]:
 
[[Lateinisch]]:
 
* Sancti Bonaventurae: Breviloquium. Laupp Verlag 1848 (278 paginas; Editio altera passim emendata et aucta).
 
* Sancti Bonaventurae: Breviloquium. Laupp Verlag 1848 (278 paginas; Editio altera passim emendata et aucta).
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* [[Bonaventura (Kirchenlehrer)|Bonaventura]]: ''Breviloquium'', Übertragen, eingeleitet und mit einem Glossar versehen von [[Marianne Schlosser]] (Christliche Meister 52), [[Johannes Verlag Einsiedeln]]  Freiburg 2017 (328 Seiten; Dritte Auflage; ISBN 978-3-89411-373-9; die erste Auflage erschien 2002).
 
* [[Bonaventura (Kirchenlehrer)|Bonaventura]]: ''Breviloquium'', Übertragen, eingeleitet und mit einem Glossar versehen von [[Marianne Schlosser]] (Christliche Meister 52), [[Johannes Verlag Einsiedeln]]  Freiburg 2017 (328 Seiten; Dritte Auflage; ISBN 978-3-89411-373-9; die erste Auflage erschien 2002).
  
==Weblinks==
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== Weblinks ==
 
* [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10172939_00005.html Lateinisch Digital] in der Bayerischen Staatsbibliothek
 
* [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10172939_00005.html Lateinisch Digital] in der Bayerischen Staatsbibliothek
  

Version vom 22. Februar 2019, 18:09 Uhr

Der Verfasser: Kirchenlehrer Bonaventura

Das Breviloquium (lat.; dt.: "Kurzes Wort") ist eine kleine lateinisch verfasste Summa des Kirchenlehrers Bonaventura, ähnlich der Summa theologica des Thomas von Aquin als Lehrbuch für Anfänger der Theologie, d.h. für Studierende. Bonaventura will in systematischer Ordnung das theologische Grundwissen vorlegen, das sie zur Auslegung der Heiligen Schrift brauchen. Um das Gedächtnis der Studenten nicht zu überlasten, verzichtet Bonaventura in seiner Summa darauf, gegensätzliche Argumente zu referieren.<ref>Marianne Schlosser im Vorwort des Breviloquium (siehe Literatur), München, am Fest des hl. Bonaventura 15. Juli 2002, S. 10-17.</ref>

Das Breviloquium stammt aus Bonaventuras Magisterzeit (1254-1257) und dürfte gegen Ende des Jahres 1256 verfasst worden sein. Es erschien erstmals 1472 in Nürnberg.

Struktur

Jedes Kapitel weist die gleiche Struktur auf: In einem kurzen ersten Absatz wird gleichsam im Katechismus-Stil dargelegt, was Glaubenslehre oder gemeinhin anerkannte theologische Lehre ist: «tenendum est». Im zweiten, sehr viel umfangreicheren Teil werden die einzelnen Punkte theologisch begründet und erläutert: «ratio ad praedictorum intelligentiam». Ziel ist der Aufweis der inneren Stimmigkeit des Geglaubten, seiner "ratio", also des inneren Grundes, warum etwas so ist. Wird dieser innere Grund erfasst, so leuchtet er im «Verstehen» wider: Das zu Glaubende (credibile) wird als etwas auch "Einsichtiges" (intelligibile) erfasst. Genau dies ist nach Bonaventura das Feld der theologischen Wissenschaft: "das zu Glaubende unter der Hinsicht, dass es verstehbar ist".<ref>Marianne Schlosser im Vorwort des Breviloquium (siehe Literatur), S. 13.</ref>

Inhaltsübersicht

In sieben Schritten präsentiert dieser "Grundkurs Theologie" die klassischen Traktate der Dogmatik: Gotteslehre, Schöpfungslehre, Christologie, Gnadenlehre, Sakramententheologie und Eschatologie. Was wir heute als Fundamentalmoral kennen, legt Bonaventura innerhalb der Gnadenlehre und der Lehre vom Sündenfall dar. Auch kirchenrechtliche oder liturgische Aspekte etwa im Bereich der Sakramentenlehre werden ganz selbstverständlich eingeflochten.<ref>Marianne Schlosser im Vorwort des Breviloquium (siehe Literatur), S. 12, weitere Inhaltsübersicht S. 5-9.</ref>

PROLOG (→ Die Breite, Länge, Höhe und Tiefe der Heiligen Schrift nach Bonaventura)

I. TEIL: DIE DREIFALTIGKEIT GOTTES

  • 1. Eine Zusammenfassung der sieben Gebiete der Theologie
  • 2. Was man bezüglich der Dreiheit der Personen und der Einheit des Wesens im Glauben festhalten muss
  • 3. Das rechte Verständnis dieser Glaubenswahrheit
  • 4. Wie man diese Wahrheit, entsprechend dem katholischen Glauben, sprachlich richtig ausdrückt
  • 5. Wie sich der wesenhaft eine Gott auf vielerlei Weise den Menschen zeigt
  • 6. Die Einheit des göttlichen Wesens und die Vielfalt der den Personen im besonderen zugeschriebenen Eigenschaften
  • 7. Gottes Allmacht
  • 8. Gottes Weisheit, seine Vorherbestimmung und sein Vorherwissen
  • 9. Der Wille Gottes und seine Vorsehung

II. TEIL: ÜBER DIE ERSCHAFFUNG DER WELT

  • 1. Die Erschaffung der Welt im ganzen
  • 2. Die körperliche Schöpfung hinsichtlich ihres Werdens
  • 3. Die körperliche Schöpfung hinsichtlich ihres Seins
  • 4. Die körperliche Schöpfung hinsichtlich ihres Einwirkens
  • 5. Wie die Heilige Schrift von diesen Dingen spricht
  • 6. Die Erschaffung der Geistwesen
  • 7. Der Abfall der bösen Geister
  • 8. Der guten Engel Festigung im Guten
  • 9. Die Erschaffung des Menschen als geistiges Wesen
  • 10. Die Erschaffung des Menschen als leibliches Wesen
  • 11. Die Erschaffung des Menschen als leibgeistiges Wesen
  • 12. Dass die so vollendete Welt ein vollständiges und geordnetes Werk ist

III: TEIL: DIE VERDERBNIS DER SÜNDE

  • 1. Über die Herkunft des Bösen ganz allgemein
  • 2. Die Versuchung der Stammeltern
  • 3. Die Übertretung des Gebotes durch die Stammeltern
  • 4. Die Bestrafung der Stammeltern
  • 5. Die Verderbnis, welche die Erste Sünde mit sich brachte
  • 6. Die Übertragung der Erbsünde
  • 7. Die Heilung der Erbsünde
  • 8. Die Herkunft der persönlichen Sünden
  • 9. Die Entstehung der Wurzelsünden, und wie sie sich voneinander unterscheiden
  • 10. Die Herkunft und Art derjenigen Sünden, die zugleich Strafcharakter haben
  • 11. Die Entstehung der Sünden, die auf dem Menschen bleiben, das sind die Sünden wider den Heiligen Geist

IV. TEIL: ÜBER DIE MENSCHWERDUNG DES WORTES

  • 1. Über die Notwendigkeit und den tiefen Sinn der Menschwerdung des WORTES
  • 2. Die Menschwerdung im Hinblick auf die Vereinigung der beiden Naturen
  • 3. Wie die Menschwerdung geschah
  • 4. Die Menschwerdung in der Fülle der Zeiten
  • 5. Die Fülle der Gnade in Christi Gesinnung und Willen
  • 6. Die Fülle der Weisheit im Wissen Christi
  • 7. Die Vollkommenheit des Verdienstes Christi in seinem Wirken
  • 8. Die Passion Christi - Er, der litt
  • 9. Die Art und Weise des Leidens Christi
  • 10. Die Frucht des Leidens Christi

V. TEIL: DIE GNADE DES HEILIGEN GEISTES

  • 1. Die Gnade als ein von Gott gegebenes Geschenk
  • 2. Die Gnade unter der Hinsicht, dass sie ein Verdienst erwerben hilft
  • 3. Die Gnade als Heilmittel gegen die Sünde
  • 4. Die Verzweigung der Gnade in den Tugenden
  • 5. Die Verzweigung der Gnade in den Gaben des Heiligen Geistes
  • 6. Die Verzweigung der Gnade in den «Seligpreisungen», und dann in den «Früchten des Geistes» und den «geistlichen Sinnen»
  • 7. Wie man mit der Gnade mitwirken soll hinsichtlich der Dinge, die zu glauben sind
  • 8. Wie man mit der Gnade nutwirken soll hin sichtlich dessen, was zu lieben ist
  • 9. Wie man nut der Gnade mitwirkt im Handeln, nämlich nach den Geboten und Räten
  • 10. Wie man mit der Gnade mitwirkt hinsichtlich des Bittgebetes und des Gebetes überhaupt

VI. TEIL: DAS HEILMITTEL DER SAKRAMENTE

VII. TEIL: ÜBER DAS ENDGERlCHT

1. Über das Gericht Gottes ganz allgemein 2. Was dem Gericht vorausgeht: die reinigende Strafe 3. Was dem Gericht vorausgeht: die Fürbitten der Kirche 4. Was das Gericht begleitet: der Feuerbrand 5. Was das Gericht begleitet: die leibliche Auferstehung der Toten 6. Was dem Gericht folgt: die Strafe der Hölle 7. Die Herrlichkeit des Paradieses

Konklusion

Marianne Schlosser zitiert Jean Gerson in der Einleitung des von ihr übersetzten Buches: "Die Beschäftigung mit seiner (Kirchenlehrers Bonaventuras) Lehre würde gewisse Krankheiten in der theologischen Wissenschaft heilen, nämlich die Sucht, sich mit ganz neuen, ausgefallenen Theorien zu profilieren, und die Gefahr, die Zeit mit überflüssigen Spitzfindigkeiten zu vertun, anstatt das Wesentliche und Notwendige zu lernen." Für Matthias Joseph Scheeben ist das "Breviloquium" ein "Juwelenkästlein", das mit jedem Wort eine große Frage löse und die Quintessenz der mittelalterlichen Theologie in sich berge<ref>Matthias Joseph Scheeben: Handbuch der Katholischen Dogmatik, Freiburg 1933, Bd. 1,432.</ref>; und Marie-Dominique Chenu sieht in ihm die franziskanisch inspirierte Theologie geradezu inkarniert.<ref>Marie-Dominique Chenu, La théologie comme science au XIIle siéce, Paris 1943, 55.58.</ref>

Literatur

Lateinisch:

  • Sancti Bonaventurae: Breviloquium. Laupp Verlag 1848 (278 paginas; Editio altera passim emendata et aucta).
  • Antonius Maria a Vicetia, Breviloquium sancti Bonaventurae adjectis illustrationibus ex aliis operibus ejusdem s.doct.depromptis tabulis ad singula capita et Appendicibusreiburg Herder Verlag Friburgi Brisgoviae 1881.
  • Bonaventura Opera omnia (vollständige Gesamtausgabe): Bonaventura: Doctoris Seraphici S. Bonaventurae S.R.E. episcopi cardinalis opera omnia iussu et auctoritate Bernardini a Portu Romatino totius Ordinis Minorum S. p. Francisci Ministri generalis edita. 10 Bände und ein Band Indice. Zusammen 11 Bände. Ad Claras Aquas (Quaracchi) Ex typographia Collegii S. Bonaventura 1882 - 1902; Breviloquium V. Band.

Deutsch:

Weblinks

Anmerkungen

<references />