Buch Jesus Sirach

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Jesus Sirach, Ben Sira oder Ekklesiastikus ist das letzte der Weisheitsbücher im Alten Testament, benannt nach dem angegebenen Verfasser (Abk.: Sir., Eccli.). Es gehörte nicht zum Kanon der jüdischen Bibel, wurde aber von der frühen Kirche der Heiligen Schrift zugezählt (z. B. im Konzil zu Hippo). Als Entstehungszeit wird 180 v. Chr. angenommen. Besonders der kanonische Jakobusbrief des Apostels und Herrenbruders Jakobus (Sohn des Alphäus) nimmt darauf häufiger Bezug. Berühmt ist vor allem der Abschnitt "Lob der Weisheit" (Kap. 24), in dem sich die Weisheit u.a. als Mutter der schönen Liebe bezeichnet (24,18). Die Kirche hat die biblische Weisheit sowohl auf Christus ("ungeschaffene Weisheit") und Maria von Nazareth bezogen ("geschaffene Weisheit").

Benennung

Das Buch wurde in der Vulgata Liber ecclesiasticus (Latein / latinisiertes Griech. für Kirchenbuch) genannt, weil es in der Ausbildung der Katechumenen auf die Taufe hin als Lehrbuch verwendet wurde. Heute wird statt Ecclesiasticus häufiger der Titel Jesus Sirach oder einfach Sirach benutzt (Abk.: Sir.). Ecclesiasticus ist leicht zu verwechseln mit dem Ecclesiastes, das im hebräischen Kohelet (= Sammler) bzw. im Deutschen seit Luther Prediger Salomo genannt wird.

Weblinks

Informationen beim Katholischen Bibelwerk