Consilium (Rat zur Ausführung der Liturgiekonstitution)

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Consilium ad exsequendam constitutionem de sacra liturgia ist der lateinische Name des von Papst Paul VI. 1964 eingesetzten „Rates zur Durchführung der Konstitution der heiligen LiturgieSacrosanctum concilium des Zweiten Vatikanischen Konzils. Er wurde von Papst Paul VI. eingesetzt, damit er sich um die Überarbeitung der liturgischen Bücher des Lateinischen Ritus im Geist und nach den Normen des Konzils bemühe. Außerdem sollte er der Ritenkongregation hierbei hilfreiche und kluge Unterstützung sein.[1]

Er bestand aus 40 Studiengruppen von Fachleuten und einem gut ausgeglichenen Gremium von 43 Bischöfen, die das Zentrum dieser Institution bildeten.[2]

Wegen der starken Widerstände an der Kurie gegen jedwede Liturgiereform wurde dieses Sondergremium, kurz Consilium genannt, unter Leitung von Kardinal Giacomo Lercaro (Bologna) eingesetzt, seit 1968 Benno Gut. Der Rat bestand bis 1970 und wurde noch vor der Neugründung der Kongregation für den Gottesdienst aufgelöst.[3] Der Sekretär war Annibale Bugnini.

Instruktionen des Rates zur rechten Durchführung der Liturgiekonstitution

Schreiben vom und bezüglich des Rates

Anmerkungen

  1. Paul VI. Ansprache Iuvat nos gratum vom 19. April 1967
  2. Brief vom 30. Juni 1965 von Kardinal Giacomo Lercaro , Vorsitzender des "Consilium" an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen über die Förderung der liturgischen Erneuerung.
  3. vgl. Ansprache vom 10. April 1970
  4. Martin Lugmayr: Handkommunion, S. 44+45: Annibale Bugnini, La riforma liturgica, 948-1975, 623 Anmerkung 34.
  5. Martin Lugmayr: Handkommunion, S. 46: Der Wortlaut ist Abgedruckt in: EDIL I Nr. 691f.
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