Diözesanmuseum Bamberg

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'''Bamberger Diözesanmuseum''' ist eine zum 81. Deutschen Katholikentag eröffnete - aus dem Domschatz hervorgegangene - Ausstellung.
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'''Bamberger Diözesanmuseum''' ist eine zum 81. Deutschen [[Katholikentag]] eröffnete, aus dem Domschatz hervorgegangene Ausstellung.
  
==Geschichte==
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== Geschichte ==
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts begannen die Vorarbeiten zu einer solchen Einrichtung unter dem zuständigen Domkaitular und späteren Weihbischof [[Adam Senger]]. Die Hoffnung auf das 900jährige Bistumsjubiläum eine solche Zentrale einrichten zu können erwies sich als trügerisch, der 1910 in Bamberg stattgefundene [[Glossar|Kunsthistorikerkongreß]] bot Anlaß den Domschatz im Kustoreitrakt neu auszustellen. In den 1950er Jahren wurden die Kaisermäntel restauriert und im Weißen Saal des Domkapitelshauses - der den Mittelpunkt des künftigen Museums bilden sollte - ausgestellt. Unter einem Nachfolger Adam Sengers den Domkapitular Prof. Dr. [[Sigismund Freiherr von Pölnitz]] begann der Endspurt. Die Einweihung des Museums 1966 durch Erzbischof [[Josef Schneider]] war der Abschluß der Arbeiten zum "Diözesanmuseum. Somit konnte es auch rechtzeitig zum 81. Deutschen Katholikentag (13.-17. Juli 1966 ) eröffnet werden. Seitdem wurden Erweiterungen und Änderungen vorgenommen. Für eine vollständige Neuerung des Ausstellungskonzeptes bot sich die zwischen 1985 uund 1993 erfolgte Sanierung des Kapitelshauses an. Leider wurde die Fülle der ausgestellten Objekte stark reduziert.<br>
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Anfang des 20. Jahrhunderts begannen die Vorarbeiten zu einem Diözesanmuseum in Bamberg unter der Leitung des Domkapitulars und späteren Weihbischofs Adam Senger. Die Hoffnung, bereits zum 900-jährigen Bamberger Bistumsjubiläum ein Museum fertigstellen zu können, erwies sich als trügerisch. Der 1910 in Bamberg stattgefundene [[Glossar|Kunsthistorikerkongreß]] bot Anlaß, den Domschatz im Kustoreitrakt neu auszustellen. In den 1950er Jahren wurden die Kaisermäntel restauriert und im ''Weißen Saal'' des Domkapitelshauses, der den Mittelpunkt des künftigen Museums bilden sollte, ausgestellt. Unter dem Nachfolger Adam Sengers, Domkapitular Prof. Dr. [[Sigismund Freiherr von Pölnitz]] wurden die Arbeiten erfolgreich beendet. Die Einweihung des Museums erfolgte 1966 durch Erzbischof [[Josef Schneider]]. So konnte das Museum noch rechtzeitig zum 81. Deutschen Katholikentag (13.-17. Juli 1966 ) eröffnet werden. Seitdem wurden Erweiterungen und Änderungen vorgenommen. Für eine vollständige Erneuerung des Ausstellungskonzeptes bot sich die zwischen 1985 uund 1993 erfolgte Sanierung des Kapitelshauses an.
Als Nachfolger von Domkapitular [[Luitgar Göller]] wurde Domkapitular Dr. [[Norbert Jung]] 2010 von Erzbischof Dr. [[Ludwig Schick]] zum neuen Direktor des Diözesanmuseums ernannt.
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==Museumsbau==
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== Museumsbau ==
Das Museum, welche sich im Kapitelshaus des Domes befindet, wurde in seiner heutigen Form zwischen 1731 und 1733, mit einer zweijährigen Vorplanung durch den Baumeister [[Balthasar Neumann]] errichtet. Das Haus welches sich südlich des [[Dom zu Bamberg|Dom]]es anschließt "ist von echter Monumentalität" und ordnet sich trotz allen dem überragenden Dom unter. Die Proportionen sind einfach und  wohltuend, die gesamte Höhe ist gleich der halben Länge.  
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Das Kapitelshaus des Domes, in dessen Räumn sich das Diözesanmuseu befindet, wurde in seiner heutigen Form zwischen 1731 und 1733, mit einer zweijährigen Vorplanung durch den Baumeister [[Balthasar Neumann]] errichtet. Das Haus schließt sich südlich an den [[Dom zu Bamberg]] an. In östlicher Nachbarschaft liegt das [[Generalvikar]]iat.  
  
Der Eingang, welcher über eine Freitreppe erreichbar ist, wird über der Tür mit dem mittleren Wappen das des Domkapitels und seitlich angeordnet das des Domdechanten [[Franz Konrad Graf von Stadion und Thannhausen]] und das des Dompropstes [[Familie von Schönborn|Marquard Wilhelm Graf von Schönborn]] bekrönt. Das Giebelfeld dieses Mittelrisalits wird durch das von zwei Löwen gehaltene Wappen des Fürstbischof [[Familie von Schönborn|Friedrich Carl von Schönborn]] (1729-1746) gefüllt. Den Giebel selbst zieren links und rechts Statuen des Kaiser [[Heinrich II.]] und der Kaiserin [[Kunigunda von Lützelburg|Kunigunda]]. Dazu zweiliegende Figuren und eine weibliche auf der Giebellspitze stehende Figur.  
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Am Eingang über einer Freitreppe befinden sich die Wappen des Domkapitels des Domdechanten Franz Konrad Graf von Stadion und Thannhausen sowie des Dompropstes [[Familie von Schönborn|Marquard Wilhelm Graf von Schönborn]]. Das Giebelfeld dieses Mittelrisalits wird durch das von zwei Löwen gehaltene Wappen des Fürstbischof [[Familie von Schönborn|Friedrich Carl von Schönborn]] (1729-1746) gefüllt. Den Giebel zieren links und rechts Statuen von Kaiser [[Heinrich II.]] und Kaiserin [[Kunigunda von Lützelburg|Kunigunde]], zwei liegende Figuren und eine weibliche, auf der Giebellspitze stehende, Figur.  
  
Diese Figuren wurden um 1900 abgenommen und wurden in Kopien bei der Generalsanierung des Hauses - 1993 - wieder aufgesetzt. Nachdem Attribute fehlen, auch teils große Ergänzungen vorgenommen wurden, überdies keine ursprüngliche Erklärung der Figuren vorliegt, wurden diese von Beatrice Trost gedeutet. Vom Beschauer aus die linke Figur als "[[Glossar|Fides]]" und die auf der rechten Schrägläge des Giebels befindliche liegende Figur als "[[Glossar|Fortitudo]]" und die auf dem Giebel stehende als "[[Caritas]]" identifiziert.
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Die originalen Figuren wurden um 1900 abgenommen und durch Kopiene, bei der Generalsanierung des Gebäudes 1993, ersetzt. Nachdem Attribute fehlen und teils Ergänzungen vorgenommen wurden, überdies keine ursprüngliche Erklärung der Figuren vorlagen, wurden sie von Beatrice Trost gedeutet: vom Betrachter die linke Figur als "[[Glossar|Fides]]", die auf der rechten Schrägläge des Giebels befindliche liegende Figur als "[[Glossar|Fortitudo]]" und die auf dem Giebel stehende als "[[Caritas]]" identifiziert.
  
==Ausstellungsräume==
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== Ausstellungsräume ==
===Parterre===
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=== Parterre ===
Nach Eintritt gelangt man in das Entree welches als Verkaufsraum eingerichtet ist. Rechts daneben Raum - welcher durch den Kreuzgang erreichbar ist - für Kleinplastiken des 18. Jahrhunderts
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Nach Eintritt gelangt man in das Entree, das als Verkaufsraum eingerichtet ist. Rechts daneben ein Raum, der durch den Kreuzgang erreichbar ist, für Kleinplastiken des 18. Jahrhunderts.
  
 
Im  südlichen Flügel des Kreuzgangs befinden sich die Räume "Barocke Altarbilder", "alte Domausstattung", "fränkische Spätgotik" in dem Gang der diese Räume verbindet finden sich Votivgaben vor.
 
Im  südlichen Flügel des Kreuzgangs befinden sich die Räume "Barocke Altarbilder", "alte Domausstattung", "fränkische Spätgotik" in dem Gang der diese Räume verbindet finden sich Votivgaben vor.
  
===Erstes Obergeschoß===
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Von hier aus gelangt man auch den den Kreuzgang des Doms, der den Bischofs- und Domherrenfriedhof einschließt.
Über eine groß angelegte Stiege - in dessen Treppenhaus das vielmetrige hoher Altarblatt der säkularisierten Kapelle des Katharinenspitals zu Bamberg sich befindet - gelangt man in das erste Obergeschoß. Die vier nacheinanderfolgenden Räume bilden einen Rundgang und beinhalten 1.) Liturgisches Gerät und Kirchensilber, 2.) Paramente von der Spätgotik bis zum Barock, 3.) die Papstgewänder des [[Papst]]es [[Clemens II.]], 4.) den Domschatz, 5.) im weißen Raum die Kaisermäntel wie auch das [[Gunther]]tuch. Von hier aus gelangt man zurück in das Treppenhaus.
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===Kreuzgang und Kreuzgangsgarten===
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=== Erstes Obergeschoß ===
Der '''Kreuzgang''' wurde als [[Glossar|labidarium]] von Steinfiguren verschiedener Herkunft bereitgestellt. Und ist ein Teil des Diözesanmuseums.
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Über eine weitlaüfig angelegte Treppe gelangt man in das erste Obergeschoß. Die vier nacheinander folgenden Räume bilden einen Rundgang und beinhalten:
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:Liturgisches Gerät und Kirchensilber,
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:[[Paramente]] von der Spätgotik bis zum Barock.
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:die Papstgewänder des [[Papst]]es [[Clemens II.]],
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:im weißen Raum die Kaisermäntel (Heinrichs Sternenmantel) wie auch das [[Gunther]]tuch.
  
Der '''Kreuzgangsgarten''' wurde mit der 1993 erfolgten Sanierung des Hauses von einer barocken Gartenanlage mit in der Mitte aufgestellten gotischen Bildstock, welcher seit dieser Zeit verschwunden ist - in der Höhe angehoben, der Brunnen revitalisiert und ein Bronzekreuz neu aufgestellt und zum Friedhof der Kapitelsherren umgestaltet.
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=== Kreuzgang und Kreuzgangsgarten ===
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Der Kreuzgang wurde als [[Glossar|Labidarium]] von Steinfiguren verschiedener Herkunft bereitgestellt. Er ist ebenfalls ein Teil des Diözesanmuseums.
  
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Der Kreuzgangsgarten wurde mit der 1993 erfolgten Sanierung des Hauses von einer barocken Gartenanlage mit in der Mitte aufgestellten gotischen Bildstock, in der Höhe angehoben, der Brunnen revitalisiert und ein Bronzekreuz neu aufgestellt und zum Friedhof der Kapitelsherren umgestaltet.
  
==Leiter des Diözesanmuseums Bamberg==
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== Leiter des Diözesanmuseums Bamberg ==
*Sigmund Freiherr von Pölnitz
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* 1965-1978 Domkapitular [[Sigismund Freiherr von Pölnitz]]
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* 1978-1992 [[Bruno Neundorfer]]
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* 1992-2010 Domkapitular [[Luitgar Göller]] 
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* 2010-2020 Domkapitular [[Norbert Jung]]
  
==Quellen==
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== Literatur ==
*Das Domkapitelhaus Bamberg, Bamberg 1994
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* Das Domkapitelhaus Bamberg, Bamberg 1994.
*Heinrich Mayer, Bamberg als Kunststadt, Seite 93f, Bamberg 1955
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* Heinrich Mayer, Bamberg als Kunststadt, Seite 93f, Bamberg 1955.
*Friedrich Wachter, Generalpersonalschematismus der Erzdiözese Bamberg
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==Querverweise==
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== Weblinks ==
*[[Dom zu Bamberg]]
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* [http://dioezesanmuseum-bamberg.kirche-bamberg.de/index.html Internetseite des Bamberger Diözesanmuseums.]
  
==Weblinks==
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== Anmerkungen ==
*[http://www.dioezesanmuseum-bamberg.de/exponate/erdgeschoss/index.html Diözesanmuseum Bamberg]
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<references />
[[Kategorie: Museum]]
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[[Kategorie: Bamberg]]
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[[Kategorie: Erzbistum Bamberg|Diözesanmuseum Bamberg]]

Aktuelle Version vom 14. Oktober 2020, 19:01 Uhr

Diözesanmuseum Bamberg

Bamberger Diözesanmuseum ist eine zum 81. Deutschen Katholikentag eröffnete, aus dem Domschatz hervorgegangene Ausstellung.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Anfang des 20. Jahrhunderts begannen die Vorarbeiten zu einem Diözesanmuseum in Bamberg unter der Leitung des Domkapitulars und späteren Weihbischofs Adam Senger. Die Hoffnung, bereits zum 900-jährigen Bamberger Bistumsjubiläum ein Museum fertigstellen zu können, erwies sich als trügerisch. Der 1910 in Bamberg stattgefundene Kunsthistorikerkongreß bot Anlaß, den Domschatz im Kustoreitrakt neu auszustellen. In den 1950er Jahren wurden die Kaisermäntel restauriert und im Weißen Saal des Domkapitelshauses, der den Mittelpunkt des künftigen Museums bilden sollte, ausgestellt. Unter dem Nachfolger Adam Sengers, Domkapitular Prof. Dr. Sigismund Freiherr von Pölnitz wurden die Arbeiten erfolgreich beendet. Die Einweihung des Museums erfolgte 1966 durch Erzbischof Josef Schneider. So konnte das Museum noch rechtzeitig zum 81. Deutschen Katholikentag (13.-17. Juli 1966 ) eröffnet werden. Seitdem wurden Erweiterungen und Änderungen vorgenommen. Für eine vollständige Erneuerung des Ausstellungskonzeptes bot sich die zwischen 1985 uund 1993 erfolgte Sanierung des Kapitelshauses an.

[Bearbeiten] Museumsbau

Das Kapitelshaus des Domes, in dessen Räumn sich das Diözesanmuseu befindet, wurde in seiner heutigen Form zwischen 1731 und 1733, mit einer zweijährigen Vorplanung durch den Baumeister Balthasar Neumann errichtet. Das Haus schließt sich südlich an den Dom zu Bamberg an. In östlicher Nachbarschaft liegt das Generalvikariat.

Am Eingang über einer Freitreppe befinden sich die Wappen des Domkapitels des Domdechanten Franz Konrad Graf von Stadion und Thannhausen sowie des Dompropstes Marquard Wilhelm Graf von Schönborn. Das Giebelfeld dieses Mittelrisalits wird durch das von zwei Löwen gehaltene Wappen des Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn (1729-1746) gefüllt. Den Giebel zieren links und rechts Statuen von Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde, zwei liegende Figuren und eine weibliche, auf der Giebellspitze stehende, Figur.

Die originalen Figuren wurden um 1900 abgenommen und durch Kopiene, bei der Generalsanierung des Gebäudes 1993, ersetzt. Nachdem Attribute fehlen und teils Ergänzungen vorgenommen wurden, überdies keine ursprüngliche Erklärung der Figuren vorlagen, wurden sie von Beatrice Trost gedeutet: vom Betrachter die linke Figur als "Fides", die auf der rechten Schrägläge des Giebels befindliche liegende Figur als "Fortitudo" und die auf dem Giebel stehende als "Caritas" identifiziert.

[Bearbeiten] Ausstellungsräume

[Bearbeiten] Parterre

Nach Eintritt gelangt man in das Entree, das als Verkaufsraum eingerichtet ist. Rechts daneben ein Raum, der durch den Kreuzgang erreichbar ist, für Kleinplastiken des 18. Jahrhunderts.

Im südlichen Flügel des Kreuzgangs befinden sich die Räume "Barocke Altarbilder", "alte Domausstattung", "fränkische Spätgotik" in dem Gang der diese Räume verbindet finden sich Votivgaben vor.

Von hier aus gelangt man auch den den Kreuzgang des Doms, der den Bischofs- und Domherrenfriedhof einschließt.

[Bearbeiten] Erstes Obergeschoß

Über eine weitlaüfig angelegte Treppe gelangt man in das erste Obergeschoß. Die vier nacheinander folgenden Räume bilden einen Rundgang und beinhalten:

Liturgisches Gerät und Kirchensilber,
Paramente von der Spätgotik bis zum Barock.
die Papstgewänder des Papstes Clemens II.,
den Domschatz und
im weißen Raum die Kaisermäntel (Heinrichs Sternenmantel) wie auch das Gunthertuch.

[Bearbeiten] Kreuzgang und Kreuzgangsgarten

Der Kreuzgang wurde als Labidarium von Steinfiguren verschiedener Herkunft bereitgestellt. Er ist ebenfalls ein Teil des Diözesanmuseums.

Der Kreuzgangsgarten wurde mit der 1993 erfolgten Sanierung des Hauses von einer barocken Gartenanlage mit in der Mitte aufgestellten gotischen Bildstock, in der Höhe angehoben, der Brunnen revitalisiert und ein Bronzekreuz neu aufgestellt und zum Friedhof der Kapitelsherren umgestaltet.

[Bearbeiten] Leiter des Diözesanmuseums Bamberg

[Bearbeiten] Literatur

  • Das Domkapitelhaus Bamberg, Bamberg 1994.
  • Heinrich Mayer, Bamberg als Kunststadt, Seite 93f, Bamberg 1955.

[Bearbeiten] Weblinks

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