Diözesanmuseum Bamberg

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(Leiter des Diözesanmuseums Bamberg)
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==Leiter des Diözesanmuseums Bamberg==
 
==Leiter des Diözesanmuseums Bamberg==
 
* 1965-1978 Domkapitular [[Sigismund Freiherr von Pölnitz]]
 
* 1965-1978 Domkapitular [[Sigismund Freiherr von Pölnitz]]
* 1978-xxxx Dr. [[Bruno Neundorfer]]
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* 01.04.1978-xxxx Dr. [[Bruno Neundorfer]]
 
* 1994-2010 Domkapitular [[Luitgar Göller]]   
 
* 1994-2010 Domkapitular [[Luitgar Göller]]   
 
* 2010-xxxx Domkapitular Dr. [[Norbert Jung]]<ref>[http://www.erzbistum-bamberg.de/pfarreien/dekanate/forchheim/don_bosco_fh/aktuelles/erzbistum_bamberg.html?f_action=show&f_newsitem_id=83147 Dr. Norbert Jung von Erzbischof Dr. Ludwig Schick in sein neues Amt eingeführt]</ref>
 
* 2010-xxxx Domkapitular Dr. [[Norbert Jung]]<ref>[http://www.erzbistum-bamberg.de/pfarreien/dekanate/forchheim/don_bosco_fh/aktuelles/erzbistum_bamberg.html?f_action=show&f_newsitem_id=83147 Dr. Norbert Jung von Erzbischof Dr. Ludwig Schick in sein neues Amt eingeführt]</ref>
 
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==

Version vom 20. April 2012, 12:09 Uhr

Bamberger Diözesanmuseum ist eine zum 81. Deutschen Katholikentag eröffnete - aus dem Domschatz hervorgegangene - Ausstellung.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts begannen die Vorarbeiten zu einer solchen Einrichtung unter dem zuständigen Domkaitular und späteren Weihbischof Adam Senger. Die Hoffnung auf das 900jährige Bistumsjubiläum eine solche Zentrale einrichten zu können erwies sich als trügerisch, der 1910 in Bamberg stattgefundene Kunsthistorikerkongreß bot Anlaß den Domschatz im Kustoreitrakt neu auszustellen. In den 1950er Jahren wurden die Kaisermäntel restauriert und im Weißen Saal des Domkapitelshauses - der den Mittelpunkt des künftigen Museums bilden sollte - ausgestellt. Unter einem Nachfolger Adam Sengers den Domkapitular Prof. Dr. Sigismund Freiherr von Pölnitz begann der Endspurt. Die Einweihung des Museums 1966 durch Erzbischof Josef Schneider war der Abschluß der Arbeiten zum "Diözesanmuseum. Somit konnte es auch rechtzeitig zum 81. Deutschen Katholikentag (13.-17. Juli 1966 ) eröffnet werden. Seitdem wurden Erweiterungen und Änderungen vorgenommen. Für eine vollständige Neuerung des Ausstellungskonzeptes bot sich die zwischen 1985 uund 1993 erfolgte Sanierung des Kapitelshauses an. Leider wurde die Fülle der ausgestellten Objekte stark reduziert.

Museumsbau

Das Museum, welche sich im Kapitelshaus des Domes befindet, wurde in seiner heutigen Form zwischen 1731 und 1733, mit einer zweijährigen Vorplanung durch den Baumeister Balthasar Neumann errichtet. Das Haus welches sich südlich des Domes anschließt "ist von echter Monumentalität" und ordnet sich trotz allen dem überragenden Dom unter. Die Proportionen sind einfach und wohltuend, die gesamte Höhe ist gleich der halben Länge.

Der Eingang, welcher über eine Freitreppe erreichbar ist, wird über der Tür mit dem mittleren Wappen das des Domkapitels und seitlich angeordnet das des Domdechanten Franz Konrad Graf von Stadion und Thannhausen und das des Dompropstes Marquard Wilhelm Graf von Schönborn bekrönt. Das Giebelfeld dieses Mittelrisalits wird durch das von zwei Löwen gehaltene Wappen des Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn (1729-1746) gefüllt. Den Giebel selbst zieren links und rechts Statuen des Kaiser Heinrich II. und der Kaiserin Kunigunda. Dazu zweiliegende Figuren und eine weibliche auf der Giebellspitze stehende Figur.

Diese Figuren wurden um 1900 abgenommen und wurden in Kopien bei der Generalsanierung des Hauses - 1993 - wieder aufgesetzt. Nachdem Attribute fehlen, auch teils große Ergänzungen vorgenommen wurden, überdies keine ursprüngliche Erklärung der Figuren vorliegt, wurden diese von Beatrice Trost gedeutet. Vom Beschauer aus die linke Figur als "Fides" und die auf der rechten Schrägläge des Giebels befindliche liegende Figur als "Fortitudo" und die auf dem Giebel stehende als "Caritas" identifiziert.

Ausstellungsräume

Parterre

Nach Eintritt gelangt man in das Entree welches als Verkaufsraum eingerichtet ist. Rechts daneben Raum - welcher durch den Kreuzgang erreichbar ist - für Kleinplastiken des 18. Jahrhunderts

Im südlichen Flügel des Kreuzgangs befinden sich die Räume "Barocke Altarbilder", "alte Domausstattung", "fränkische Spätgotik" in dem Gang der diese Räume verbindet finden sich Votivgaben vor.

Erstes Obergeschoß

Über eine groß angelegte Stiege - in dessen Treppenhaus das vielmetrige hoher Altarblatt der säkularisierten Kapelle des Katharinenspitals zu Bamberg sich befindet - gelangt man in das erste Obergeschoß. Die vier nacheinanderfolgenden Räume bilden einen Rundgang und beinhalten 1.) Liturgisches Gerät und Kirchensilber, 2.) Paramente von der Spätgotik bis zum Barock, 3.) die Papstgewänder des Papstes Clemens II., 4.) den Domschatz, 5.) im weißen Raum die Kaisermäntel wie auch das Gunthertuch. Von hier aus gelangt man zurück in das Treppenhaus.

Kreuzgang und Kreuzgangsgarten

Der Kreuzgang wurde als labidarium von Steinfiguren verschiedener Herkunft bereitgestellt. Und ist ein Teil des Diözesanmuseums.

Der Kreuzgangsgarten wurde mit der 1993 erfolgten Sanierung des Hauses von einer barocken Gartenanlage mit in der Mitte aufgestellten gotischen Bildstock, welcher seit dieser Zeit verschwunden ist - in der Höhe angehoben, der Brunnen revitalisiert und ein Bronzekreuz neu aufgestellt und zum Friedhof der Kapitelsherren umgestaltet.



Leiter des Diözesanmuseums Bamberg

Quellen

  • Das Domkapitelhaus Bamberg, Bamberg 1994
  • Heinrich Mayer, Bamberg als Kunststadt, Seite 93f, Bamberg 1955
  • Friedrich Wachter, Generalpersonalschematismus der Erzdiözese Bamberg

Querverweise

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Dr. Norbert Jung von Erzbischof Dr. Ludwig Schick in sein neues Amt eingeführt
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