Engelbert Klüpfel

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Engelbert Klüpfel OESA (* 18. Januar 1733 in Wipfeld, Franken † 8. Juli 1811 Freiburg im Breisgau) war Professor für Dogmatik, Herausgeber und Hauptautor der "Nova Bibliotheca Ecclesiastica Friburgensis".

Biografie

Engelbert Klüpfel studierte in Ordenshäusern in Freiburg in der Schweiz, in Erfurt, in Freiburg im Breisgau und Konstanz. 1950 trat er bei den Augustiner-Eremiten ein und empfing 1756 die Priesterweihe. Von 1758-67 lehrte er als Dozent an verschiedenen Ordensschulen. 1767-1805 war er Professor für Dogmatik an der Universität Freiburg im Breisgau. Von 1755-90 ist er Herausgeber und Hauptautor der "Nova Bibliotheca Ecclesiastica Friburgensis" , des ersten wissenschaftlichen Rezensionsorgans katholischer Theologie im deutschen Sprachraum. Er ist ein augustinisch geprägter Verfasser der "Normaldogmatik" (einschließlich Apologetik) für die theologischen Ausbildungsstätten der Habsburgermonarchie (bis 1856).

Werke

  • Hauptwerk: Institutiones theologiae dogmaticae in usum auditorium, Wien 1789, 2 Bände; 1807 (3. Auflage; 1827 (4. Auflage) (ed. Th. Ziegler).
  • Institutiones theologiae dogmaticae in compendium redactae, Hsgr. on C. Geist, Wien 1804, 1838 (3. Auflage).

Literatur

  • Wendelin Rauch, Engelbert Klüpfel, ein führender Theologe der Anfklärungszeit, Freiburg 1922.
  • E. Keller, Der Freiburger Theologe Engelbert Klüpfel in seiner Nova Bibliotheca Ecclesiastica Friburgensis: FDA 103 (1983) 13-37.
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