Epiphanias

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Als Könige verkleidete Kinder, die Sternsinger, ziehen von Haus zu Haus, singen Lieder und sammeln für die Mission. Sie zeichnen mit Kreide die Anfangsbuchstaben der drei seit dem Mittelalter üblichen Königsnamen Caspar, Melchior und Balthasar auf den Türbalken, meist in der Form 20+C+M+B+07. Die Buchstaben standen ursprünglich für den Haussegen ''Christus mansionem benedicat'' (Christus soll diese Wohnstätte segnen).
 
Als Könige verkleidete Kinder, die Sternsinger, ziehen von Haus zu Haus, singen Lieder und sammeln für die Mission. Sie zeichnen mit Kreide die Anfangsbuchstaben der drei seit dem Mittelalter üblichen Königsnamen Caspar, Melchior und Balthasar auf den Türbalken, meist in der Form 20+C+M+B+07. Die Buchstaben standen ursprünglich für den Haussegen ''Christus mansionem benedicat'' (Christus soll diese Wohnstätte segnen).
  
In der Schweiz werden Königskuchen gebacken. Ein Stück des Kuchens enthält eine Königsfigur oder eine Bohne. Wer dieses Stück erhält, bekommt eine Krone und wird so für einen Tag zum König.
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In der Schweiz werden Königskuchen gebacken. Ein Stück des Kuchens enthält eine Königsfigur oder eine Bohne. Wer dieses Stück erhält, bekommt eine Krone und wird so für einen Tag zum König. Dieses beliebte Brauchtumsgebäck wurde im November 1952 vom Bäckermeisterverband lanciert und geht auf einen römischen Brauch zurück.
  
 
[[Kategorie:Kirchliches Festjahr]]
 
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[[Kategorie:Jesus Christus]]
 
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Version vom 5. Januar 2007, 18:18 Uhr

Die Kirche feiert am 6. Januar das Hochfest Epiphanie, das auch Epiphanias oder Erscheinung des Herrn genannt wird. Das Fest ist im Volksmund auch unter dem Namen Dreikönigsfest bekannt.


Geschichte

Die Westkirche übernahm das Fest Erscheinung des Herrn im 4. Jh. von den Ostkirchen, die am 6. Januar das Geburtsfest Christi feierten, die Feier der glanzvollen Offenbarung der Wesenswürde Christi.

Nachdem die Reliquien der Magier, welche dem Christus-Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe dargebracht hatten, 1164 von Mailand in den Dom von Köln übertragen wurden, wurde das Fest der Erscheinung des Herrn zusätzlich zu einem Heiligenfest, dem Fest der heiligen Drei Könige. Denn gemäss der Tradition hiessen die Magier Caspar, Melchior und Balthasar und waren Könige.

Die Drei Könige sind Patrone der Reisenden. Daran erinnern auch Gasthausnamen wie Mohren, Stern und Krone.


Biblische Begründung

Die Huldigung der Magier beim Christus-Kind wird von Matthäus berichtet.

Dort heisst es unter anderem: Und sie sahen das Kindlein, warfen sich nieder, huldigten ihm, taten ihre Schätze auf und brachten ihm Gold und Weihrauch und Myrrhe. (Matthäusevangelium 2, 11)

Die Gaben deuten die Geburt Jesu: Gold für den König, Weihrauch für den wahren Gott und Myrrhe, als Vorahnung von Ostern, für das Begräbnis.

Brauchtum

Im deutschen Sprachraum gibt es für den Dreikönigstag ein reiches Brauchtum:

Als Könige verkleidete Kinder, die Sternsinger, ziehen von Haus zu Haus, singen Lieder und sammeln für die Mission. Sie zeichnen mit Kreide die Anfangsbuchstaben der drei seit dem Mittelalter üblichen Königsnamen Caspar, Melchior und Balthasar auf den Türbalken, meist in der Form 20+C+M+B+07. Die Buchstaben standen ursprünglich für den Haussegen Christus mansionem benedicat (Christus soll diese Wohnstätte segnen).

In der Schweiz werden Königskuchen gebacken. Ein Stück des Kuchens enthält eine Königsfigur oder eine Bohne. Wer dieses Stück erhält, bekommt eine Krone und wird so für einen Tag zum König. Dieses beliebte Brauchtumsgebäck wurde im November 1952 vom Bäckermeisterverband lanciert und geht auf einen römischen Brauch zurück.

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