Ernest Simoni

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Ernest Simoni OMI (* 18. Oktober 1928 in Troshani, Albanien) ist Priester und Kardinal.[1]

Biografie

Ernest Simoni empfing am 7. April 1956 für die Diözese Shkodrë-Pult in Albanien die Priesterweihe. In der Weihnachtsnacht 1963 wurde er verhaftet und zum Tode verurteilt, weil er die christliche Botschaft verkündigte. Nach 18 Jahren Haft und wiederholten Folterungen wurde er 1981 aus dem Gefängnis entlassen, war aber gezwungen in den Kloaken oder Abflusskanälen von Skutari (oder Shkodër) zu arbeiten. Nach dem Sturz des Regimes kam er am 5. September 1990 endgültig frei. Auf die Wand seiner Zelle hatte er geschrieben „Mein Leben ist Jesus.“ Auch hinter den Gefängnismauern blieb er seelsorgerisch tätig. Er feierte die Messe auswendig auf Latein, teilte die Kommunion aus und nahm heimlich die Beichte seiner Mitgefangenen ab.

Im Laufe des Konsistoriums am 19. November 2016 erhielt er den Kardinalspurpur von Papst Franziskus. Er wurde Kardinaldiakon der Diakonie von Santa Maria della Scala.[2]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Der albanische Priester Ernest Simoni bekommt das Kardinalspurpur Zenit am 10. Oktober 2016
  2. Kathtube-logo.jpg Konsistorium 2016 in voller Länge mit deutscher Übersetzung - CTV (Kathtube am 19. November 2016) (Länge: 56:51 Min.).
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