Erwählung

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"Da öffneten sich die Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus den Himmeln sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe" (Mt 3,16 EU)

Erwählung oder Auserwählung (lat. electio) ist eine von Gott bevorzugte Berufung, d. h. ein Herausheben, unter Umständen Aussondern einzelner Menschen, eines Volkes (Israel) oder einer Gruppe (hl. "Rest"; die Zwölf Apostel).[1]

Das von Gott ausgesagte Erwählen bedeutet ein aus seinem liebenden Entschluss stammendes, frei verfügendes, dem Menschen zuvorkommendes, aber dessen eigene Entscheidung und Bewährung nicht aufhebendes Handeln. Dem göttlichen Erwählen korrespondiert ein Verwerfen, das auf Grund menschlichen Versagens auch die Berufenen treffen kann.[2]

Die Berufung bzw. Auserwählung bezieht sich stets auf den Heilsplan Gottes mit dem Menschen: Denn in Christus "hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott; er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen" (Eph 1,4-5 EU). Jede Erwählung bedeutet Sendung.[3]

Inhaltsverzeichnis

Wer ist erwählt ?

Gott erwählt die Kleinen[4], die Einfachen[5], nicht die Mächtigen und Vornehmen, "sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache[6] in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige[7] in der Welt und das Verachtete[8] hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor" ihm (1 Kor 1,27f EU). "Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz" (1 Sam 16,7 EU).

Im Alten Bund war das Motiv der Erwählung durch Gott, stets das Gerechtsein. Er sah auf die guten Taten der Väter, welche ihn geliebt und auf seine Gebote geachtet haben und vergalt das an Tausenden von Nachkommen.[9] Die göttliche Erwählung seines Heilsvolkes hält wegen der Treue Gottes zu seinen Beschlüssen auf verschiedenen heilsgeschichtlichen Stufen vom Alten Bund zum Neuen Bund an und wird einmal mit der seligen Gemeinde im vollendeten Reich Gottes ihr Ziel erreichen.[10]

Im Neuen Bund erwählt Gott nicht mehr aufgrund von Werken, sondern aus Gnade (Röm 11,5-7 EU; Joh 15,16 EU), um gerettet zu werden (vgl. Mk 16,16 EU). "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt (Joh 15,16 EU). Der Glaube an die Worte Jesu Christi ist nun notwendig, den auch Heiden annahmen (vgl. Apg 11,1 EU). Alle sind berufen,[11] aber nur wenige erweisen sich (durch ihre Glaubensantwort) als Auserwählte (Mt 22,1-14 EU), die dem Rufe Christi folgen.[12]

Maria von Nazareth "ist das Bild der göttlichen Erwählung jeder Kreatur; einer Erwählung, die von Ewigkeit her und absolut frei, geheimnisvoll und voller Liebe ist; einer Erwählung, die stets über das hinausgreift, was die Kreatur von sich denken kann; einer Erwählung," die "nur eines fordert: den Mut zum Vertrauen. Doch ist die Jungfrau Maria auch das Vorbild der menschlichen Freiheit in der Antwort auf diese Erwählung." Sie ist frei, "sich auf die Pilgerfahrt des Glaubens einzulassen", die zur Mutter des Heilandes und zur Mutter der Kirche berufen ist. Diese lange Pilgerfahrt vollendet sich am Fub des Kreuzes, durch ein noch geheimnisvolleres und schmerzlicheres »Ja«, das sie voll zur Mutter macht; und dann noch im Abendmahlsaal, wo sie bis heute, zusammen mit dem Geist, die Kirche und jede Berufung hervorbringt.[13]

Auserwählung Jesu Christi, des Sohnes Gottes

Gott Vater hat von Ewigkeit Jesus Christus, seinen Sohn, erwählt[14], die Sünden des Menschen zu tilgen (Hebr 9,26 EU), welche im Neuen Bund mit den Worten offenbart wurde: "Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören".[15] Der Vater hat ihm "zum Erben des Alls eingesetzt" (Hebr 1,2 EU; Joh 9,35 EU). Im Alten Bund spricht der Vater: "Seht, das ist mein Knecht (Gottesknecht),[16] den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht" (Jes 42,1 EU). Er ist der ausgewählte Hohepriester "für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen" (Hebr 5,1 EU; Hebr 3,1 EU), in der Heiligen Messe "nach der Ordnung Melchisedeks" (Hebr 5,6 EU). Er lud die Schuld der Menschen auf sich" (vgl. Jes 53,11 EU), er der gerechte, macht die vielen gerecht (Jes 53,11 EU). "Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden[17] den Gehorsam gelernt; zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden (Hebr 5,8+9 EU). Wer an ihn "glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm" (Joh 3,36 EU).

Erwählung des Volkes Israel - im Alten Bund

Nach der Erschaffung Adams und dem Sündenfall im Paradies, berief Gott den gerechten und untadeligen Noach. Dieser ging seinen Weg mit Gott (Gen 6,8-9 EU; 7,1 EU). Später rief er Noachs Nachkomme Abram (Gen 12,1-20 EU) und wollte ihn zu einem großen Volk machen (Gen 12,2 EU). Abram glaubte dies, obwohl er kinderlos (Gen 15,2 EU),[18] war. Der Glaube rechnete ihm Gott als Gerechtigkeit an (Gen 15,6 EU). Wie Gott Vater seinen Sohn opferte, war Abraham bereit, seinen eigenen Sohn Isaak hinzugeben (Gen 22,1-19 EU). Damit der Herr jedoch sein Versprechen erfüllte, war es notwendig, dass die Nachkommen den Weg des Herrn einhielten und taten, was gut und recht war (Gen 18,19 EU). Aus diesem Geschlecht ging schließlich Jesus Christus, der Retter Israels hervor (vgl. Mt 1,1-17 EU), wie Gott es dem König David geschworen hatte (Ps 132,11 EU, Jer 23,5 EU). Die Israeliten wurden in alle Länder versprengt und Gott sammelte diesen heiligen Rest[19] durch die Propheten (vgl. Jer 29,19 EU).

Der Schöpfer wählte auch Orte aus: den Berg Zion mit dem Stamm Juda (Ps 78,68 EU; 132,13-14 EU), Jerusalem "die Stadt, die Gott aus allen Stämmen Israels erwählt hat" (1 Kön 11,32 EU), den Jerusalemer Tempel (Dtn 12,5 EU; 12,18.26 EU).[20]

Erwählung des neuen Volkes Israel - im Neuen Bund

Die Hoffnung Israels auf den Messias im Alten Bund erfüllte sich in der Rettung im Neuen Bund. Jesus hat die Erwählung Israels dadurch anerkannt, dass er seine Mission auf die "verlorenen Schafe des Hauses Israel" beschränkte (Mt 10,6 EU; 15,24 EU). Das bedeutet jedoch keine Verengung auf den Restgedanken. Die faktische Ablehnung des Messias durch den Großteil des damaligen Israel, führt erst zur Reduktion auf die "kleine Herde" (Lk 12,32 EU);[21] alle sind berufen, aber nur wenige erweisen sich (durch ihre Glaubensantwort) als Auserwählte (Mt 22,1-14 EU), die dem Rufe Christi folgen.[22] Im Neuen Bund ist die materielle Blutsverwandschaft nicht mehr von Nöten, um zum Volk Gottes zu gehören[23] um gerettet zu werden (vgl. Mk 16,16 EU), sondern der Glaube an die Worte Jesu Christi, wie Abraham Gott dem Herrn geglaubt hatte (vgl. Gen 15,6 EU). Diesen nahmen auch Heiden an (vgl. Apg 11,1 EU). Die Bildung der neuen Gottesgemeinde ermöglichte durch den Sühnetod Jesu allen Menschen das Heil (vgl. Mk 10,45 EU; 14,24 EU), d.h. dem neuen Bund in seinem Blute (Lk 22,20 EU). Da die Glieder des neuen Heilsvolkes durch Jesus Christus schon geheiligt sind (1 Kor 1,2 EU; 6,11 EU), heißen sie in viel realerem Sinn "Erwählte Gottes"[24]. Gott erweist dabei sein paradoxes Erwählen (1 Kor 1,27f EU; Jak 2,5 EU). Den ganzen von der Erfüllung her offenbaren Erwählungsratschluss Gottes preist Eph 1,3-14 EU; doch bleibt auch im Neuen Bund die Verpflichtung zu sittlichen Bewährung[25] bestehen. Die Getauften sind jene, die nicht von der Welt sind. Jesus hat sie "aus der Welt erwählt"[26] und darum hasst sie die Welt (Joh 15,19 EU; vgl. 1 Petr 1,1 EU). Sie sind jene, "die durch die Gerechtigkeit Gottes und Retters Jesus Christus den kostbaren Glauben erlangt hayben (2 Petr 1,1 EU). Sie sind Knechte Gottes (vgl. Offb 22,6 EU), mehr noch, Freunde Gottes, die wissen, was ihr Herr tut (vgl. Joh 15,15 EU).

Der apokalyptische Sprachgebrauch der Erwählung wirkt in Mk 13,20.22 27 EU par.; Lk 18,7 EU nach. In 1 Tim 5,21 EU heißen - wie schon im Spätjudentum - die Engel "Erwählte",[27] Mitknechte wie der Lieblingsjünger Johannes oder die Propheten (Offb 22,9 EU).

Gott nennt die Erwählten sein Eigentum und dentifiziert sich mit ihnen

Im Buche Jesaja nennt Gott das Volk Israel "in meinen Augen teuer und wertvoll" und spricht die innigen Worte: "weil ich dich liebe" … (Jes 43,4 EU). In einer Vision des Sacharja sagt Gott zum Volk Israel: "Wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an" (Sach 2,12 EU). Die Erwählung drückt sich jedoch noch anders aus. Er nennt Israel als Volk "meinen Sohn" (vgl. Hos 11,1 EU), sein Eigentum (Dtn 7,7 EU) und sagt über seine Gesendeten: «Tastet meine Gesalbten nicht an!»[28] Beim Propheten Jesaja spricht Gott vom Volk Israel als "meine Zeugen" [29] wie bei den Zwölf Aposteln im Neuen Bund (vgl. Apg 1,8 EU) und in der Offenbarung des Johannes von "meinen zwei Zeugen" (Offb 11,3 EU).[30]

Verschiedenen Erwählten in seinem Heilsplan, gibt Gott den Ehrentitel "mein Knecht": Jakob [31]; Mose[32]Aaron[33] David[34]; Ijob.[35][36][37] Den Priester nennt er auch "Bote des Herrn" (Mal 2,7 EU). Manchmal gibt Gott seinem Erwählten einen neuen Namen, um die Inbesitznahme von ihm und den Wandel in dessen Seinsweise, die sie bewirkt, stärker hervorzuheben.[38][39]

Bei der Berufung des Saulus, der später Paulus genannt wurde, identifiziert sich Gott mit seinen ersten getauften Jüngern. Es sagt zu Saulus: "Saul, Saul, warum verfolgst du mich?" (Apg 9,3-19 EU). Paulus erkannte, dass Gott ihn "schon im Mutterleib auserwählt und durch seine Gnade berufen hat", um durch ihn den Menschen seinen Sohn zu offenbaren (Gal 1,15 EU). Paulus ist der Apostel der Heiden (Röm 11,13 EU) und nennt die Zwölf Apostel "Überapostel" (2 Kor 11,5 EU).

Auserwählung durch die Salbung mit dem Heiligen Geist

Um seinen Heilsplan zu realisieren, salbte und sendete Gott Menschen mit dem Heiligen Geist als seine Gesalbten.[40] Das waren im Alten Bund die Priester (Leviten),[41] die Propheten, [42] und die Könige.[43] Im Neuen Bund finden sich die Ämter in der Entsprechung zum Alten, nämlich das Priesteramt, das Lehramt und das Hirtenamt, das bedeutet das Weihesakrament. Die Communio-Ekklesiologie weist auch das priesterliche, prophetische und königliche Volk der Getauften hin.

Die Kirche und die Zwölf Apostel

Himmlisches Jerusalem.jpg

Jesus Christus wählte aus seinen Jüngern Zwölf aus.[44] Wie der Vater ihn gesandt hat, so sendete er sie[45] und baut durch ihre Predigt die Kirche auf.[46] Die Apostel taten das gleiche, als sie Mitarbeiter wählten,[47] die ihnen in ihrem Amt nachfolgen sollten.[48][49] Wer sie hört, der hört Christus, und wer sie ablehnt, der lehnt Christus ab (Lk 10,16 EU). Durch sie "geschahen viele Wunder, Zeichen" und machtvolle Taten, woran man den Apostel erkennt.[50] Durch ihre Handauflegung in der Firmung empfangen die Getauften den Heiligen Geist (vgl. Apg 8,17 EU). Sie sind Apostel des Lammes Christi (Offb 21,15 EU). Durch sie wächst die Kirche, die die "Auserwählte" (ἐκλεκτἠ eklekté, vgl. 2 Joh 1 EU) ist, welche die Stimme des Bräutigams vernimmt und ihm antwortet: "Komm, Herr Jesus!" (Offb 22,20 EU).[51] Die Kirche wird im Himmlisches Jerusalem vollendet sein[52]: "Die Mauer der himmlischen Stadt", so schreibt der Apostel Johannes, "hat zwölf Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes (Offb 21,14 EU). Sie werden, wenn die Welt neu geschaffen wird und der Menschensohn sich auf den Thron der Herrlichkeit setzt", "auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten." (Mt 19,28 EU; vgl. Offb 21,12 EU).

Es gibt Leute, welche sich Apostel nennen, es aber nicht sind (vgl. 2 Kor 11,13 EU; Offb 2,2 EU).

Unterschiedliche Erwählung in der Kirche

Das Zweite Vatikanische Konzil sieht die unterschiedlichen Dienste und Lebensformen in der Kirche mit einer jeweils spezifischen Erwählung:

"Die Glieder des geweihten Standes können zwar bisweilen mit weltlichen Dingen zu tun haben, sogar in Ausübung eines weltlichen Berufes. Aufgrund ihrer besonderen Erwählung aber sind sie vor allem und von Berufs wegen dem heiligen Dienstamt zugeordnet; und die Ordensleute geben durch ihren Stand ein deutliches und hervorragendes Zeugnis dafür, dass die Welt nicht ohne den Geist der Seligpreisungen verwandelt und Gott dargebracht werden kann.
Sache der Laien ist es, kraft der ihnen eigenen Berufung in der Verwaltung und gottgemäßen Regelung der zeitlichen Dinge das Reich Gottes zu suchen. Sie leben in der Welt, das heißt in all den einzelnen irdischen Aufgaben und Werken und den normalen Verhältnissen des Familien- und Gesellschaftslebens, aus denen ihre Existenz gleichsam zusammengewoben ist. Dort sind sie von Gott gerufen, ihre eigentümliche Aufgabe, vom Geist des Evangeliums geleitet, auszuüben und so wie ein Sauerteig zur Heiligung der Welt gewissermaßen von innen her beizutragen und vor allem durch das Zeugnis ihres Lebens, im Glanz von Glaube, Hoffnung und Liebe Christus den anderen kund zu machen." (Dogmatische Konstitution über die Kirche Lumen gentium Nr. 31)

Irrtümer über eine Erwählung

Das erwählt werden, kann weder erbeten (vgl. Mt 20,20-23 EU), noch erkauft werden (vgl. Apg 8,20 EU. Im Calvinismus hat sich eine Theorie der Erwählung herausgebildet, bei welcher der Mensch sich durch den in der Berufsarbeit erzielten Erfolg seiner Erwähltheit zum Heile zu vergewissern glaubt. Dieser im Grunde gewalttätige Glaube, mit dem der Mensch sich nur in einer ausdrücklichen Berufung durch Gott seiner selbst versichern zu können glaubt, hat eine eigentümlich "innerweltliche Aszese und Frömmigkeit" zur Folge, bei der Religiosität und Berufsarbeit mehr oder weniger in eins gesetzt werden. Ähnliches sieht man auf politischem Felde, wo sich Völker zu einer besonderen geschichtlichen Aufgabe berufen und auserwählt fühlen. Wo dann der Gedanke an den persönliche Gott und seine Berufung des Menschen geschwunden ist, tritt an dessen Stelle das Ganze der menschlichen Welt oder der sie angeblich tragende Gesamtwille (die "Vorsehung") usf.. Dieser umgibt sich aber in solcher Berufung oder Erwählung ebenfalls mit einer gewissen religiösen Weihe. In dem vom Existenzialismus verkündigten "Ruf" des "Seins" haben wir eine solche völlig verweltlichte Form der calvinistischen Weltfrömmigkeit.[53]

Die Erwählung führt zur Frage der Prädestination (vgl. Röm 8,28 EU; 9,11f.18 EU).[54]

Weblinks

Anmerkungen

  1. vgl. Rudolf Schnackenburg in: Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage, Band 3, Artikel: Erwählung, Sp. 1061.
  2. vgl. Rudolf Schnackenburg in: Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage, Band 3, Artikel: Erwählung, Sp. 1061.
  3. Jes 6,8 EU, zunächst sträubend gegen die Sendung: Ex 4,10 EU; Jer 1,4-19 EU; Jona 1,3 EU
  4. vgl. Dtn 7,7 EU), denen niemand etwas zutraut vgl. 1 Sam 16,1-13 EU.
  5. von Beruf Fischer (vgl. Mt 4,18ff EU) und befähigt sie zu Menschenfischern.
  6. vgl. Sir 11,12-13 EU.
  7. "Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut" (Lk 1,48 EU); vgl. auch Pius IX.: Dogmatische Bulle Ineffabilis Deus zur Erklärung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis vom 8. Dezember 1854, Nr. 3; KKK 492.
  8. Jes 49,7 EU.
  9. vgl. Dtn 5,10 EU, Ex 20,5 EU, Ex 34,7 EU; auch 1 Kön 14,8 EU; Röm 11,29 EU.
  10. vgl. Rudolf Schnackenburg in: Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage, Band 3, Artikel: Erwählung, Sp. 1061.
  11. Diese Formel von den Wenigen führt die schwere Frage nach der Gnadenwahl herauf. Der junge Goethe erlebte diese Angst in der Beschäftigung mit dem Wort Jesu (Joh 17,2 EU), er sei gekommen, allen, die ihm vom Vater gegeben seien, das ewige Leben zu geben, und er frägt sich: "Wenn ich ihm nun aber nicht gegeben wäre?" (Dichtung und Wahrheit). Eine für das Leben wichtige Auskunft der Theologen lautet: Wer diese Angst empfindet, darf sie als ein Zeichen nehmen, dass er erwählt ist, denn nur, wer sich diese Sorge nicht macht, gehört zu dem Schlage, für den man fürchten muss. Diejenigen gehören Gott an, die er aus ihrem Glauben und ihren Werken" als die Seinen erkennt (Kirchengebet): (Erzbischof Wendelin Rauch (Hg.): Lexikon des katholischen Lebens, Herder Verlag Freiburg im Breisgau 1952, Sp. 251)
  12. Erzbischof Wendelin Rauch (Hg.): Lexikon des katholischen Lebens, Herder Verlag Freiburg im Breisgau 1952, Sp. 251.
  13. Schlussdokument Neue Berufungen für ein neues Europa: In verbo tuo vom 6. Januar 1998, Nr. 23.
  14. Kongregation für die Glaubenslehre: Erklärung Dominus Iesus vom 6. August 2000, Nr. 11.
  15. (Mt 12,18 EU; Lk 9,35 EU; vgl. Jes 61,1-2 EU).
  16. Jes 44,1.21 EU; Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will (Jes 49,3 EU). Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen (vgl. Jes 41,8-9 EU); Zeuge und Knecht: Jes 43,10 EU.
  17. vgl. auch: Jes 52,13-14 EU
  18. vgl. auch: seine Frau war unfruchtbar (Gen 11,30 EU) und betagt (Gen 17,17 EU).
  19. Jer 23,3 EU, Jer 31,7 EU, Röm 11,5-7 EU; vgl. Röm 11,4 EU
  20. vgl.Hans Winfried Jüngling in: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Auflage, Band 3, Artikel: Erwählung, Sp.841-842.
  21. vgl. Rudolf Schnackenburg in: Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage, Band 3, Artikel: Erwählung, Sp. 1063.
  22. Erzbischof Wendelin Rauch (Hg.): Lexikon des katholischen Lebens, Herder Verlag Freiburg im Breisgau 1952, Sp. 251.
  23. Gott erwählt nicht mehr aufgrund von Werken, sondern aus Gnade (Röm 11,5-7 EU; Joh 15,16 EU).
  24. Röm 8,33 EU; 13 EU; Kol 3,12 EU; 1 Petr 1,1f EU; 2, 9 EU; vgl. Offb 17,14 EU.
  25. Kol 3,12 EU; 1 Petr 2,9-12 EU; 2 Petr 1,10 EU
  26. vgl. auch: "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt (Joh 15,16 EU)
  27. vgl. Rudolf Schnackenburg in: Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage, Band 3, Artikel: Erwählung, Sp. 1062-1063.
  28. Ps 105,15 EU; 1 Chr 16,22 EU.
  29. vgl. Jes 43,10.12 EU, 44,8 EU.
  30. Propheten - Ölbäume und zwei Leuchter, die vor dem Herrn der Erde stehen - auch in der Vision von Sacharja: Sach 4,14 EU.
  31. Ez 28,25 EU, Ez 37,25 EU
  32. Num 12,7f EU, Jos 1,2.7 EU, 2 Kön 21,8 EU
  33. Ps 105,26 EU,
  34. 2 Sam 7,5.8 EU, 1 Kön 11,38 EU, Ps 89,4.21 EU, Jer 33,21 EU
  35. Ijob 2,8 EU, Ijob 42,7+8 EU; Jesaja Jes 20,3 EU
  36. Eljakim Jes 22,20 EU; Nebukadnezzar, den König von Babel Jer 25,9 EU.
  37. mein Knecht nennt Gott auch Serubbabel Hag 2,23 EU.
  38. Abram zu Abraham Gen 17,5 EU; Jakob zu Israel 32,29 EU; vgl. Jes 62,2 EU; Offb 3,12 EU.
  39. Jaques Guillet in: Wörterbuch zur biblischen Botschaft, Herausgegeben von Xavier Lèon-Dufour, Herder Verlag Freiburg 1981, Artikel Berufung, S. 65 (827 Seiten; ISBN 3-451-1417-4; (Imprimatur Freiburg im Breisgau, den 20. Juli 1964 Der Generalvikar Dr. Föhr).
  40. «Tastet meine Gesalbten nicht an!» Ps 105,15 EU; 1 Chr 16,22 EU; Der Gesalbte jedoch kann auch verworfen werden Ps 83,39 EU.
  41. vgl. Ex 28,41 EU; Ex 29,7 EU; Dtn 18,5 EU; 1 Chr 15,2 EU; 2 Chr 29,11 EU.
  42. Jer 1,4+5 EU; Ps 105,15 EU; 1 Chr 16,22 EU.
  43. Dtn 17,15 EU; 1 Sam 16,13 EU; 1 Sam 24,7 EU; 2 Sam 22,51 EU; 1 Kön 19,15-19 EU; vgl. Ps 132,17 EU; 1 Chr 28,5 EU.
  44. Joh 6,70 EU; Lk 6,13 EU; Apg 1,2 EU; Apg 14,3 EU.
  45. Joh 17,18 EU; 20,21 EU.
  46. Apg 10,31 EU: 26,16 EU; Johannes Paul II.: Nachsynodales Apostolisches Schreiben Pastores gregis vom 16. Oktober 2003, Nr. 9.
  47. Vgl. 1 Tim 3,1-13 EU; 2 Tim 1,6 EU; Tit 1,5-9 EU.
  48. Vgl. Katechismus der katholischen Kirche, Nr. 1577.
  49. Johannes Paul II.: Apostolisches Schreiben Ordinatio sacerdotalis über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe vom 22. Mai 1994, Nr. 1.
  50. Apg 2,43 EU; Apg 5,12 EU); 2 Kor 12,12 EU)
  51. Jaques Guillet in: Wörterbuch zur biblischen Botschaft, S. 67.
  52. vgl. auch Gal 4,26 EU
  53. Erzbischof Wendelin Rauch (Hg.): Lexikon des katholischen Lebens, Herder Verlag Freiburg im Breisgau 1952, Artikel: Erwählung, Sp. 250.
  54. vgl. Rudolf Schnackenburg in: Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage, Band 3, Artikel: Erwählung, Sp. 1061.
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