Erzbistum Köln

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Dom zu Köln

Das Erzbistum Köln liegt im Westen Deutschlands und umfasst Teile Nordrhein-Westfalens und nördliche Gebiete von Rheinland-Pfalz. Suffraganbistümer sind die Bistümer Aachen, Limburg, Trier, Essen und Münster. Im Erzbistum Köln leben knapp 2,2 Millionen Katholiken. Erzbischof ist seit dem 20. September 2014 Rainer Kardinal Woelki.

Inhaltsverzeichnis

Bistumsleitung

Zahlen und Fakten

Überblick

Mit 2.197.000 Katholiken im Jahr 2004 (1990: 2.464.000) ist das Erzbistum Köln das größte Bistum Deutschlands. Der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung beläuft sich auf ca. 43%. 1.057 Weltpriester und 195 Ordenspriester wirken im Erzbistum Köln, 385 Priester sind im Ruhestand, bzw. freigestellt oder beurlaubt. Im Erzbistum gibt es 120 Niederlassungen von Ordensgemeinschaften, davon über 80 von Frauenorden mit rd. 2.150 Ordensschwestern.

Der Anteil der Gottesdienstbesucher betrug 2004 12,6%, 2005 12,1% (1990: 16,9%)[1], 2010 10,39% und 2011 10,35 Prozent in 1515 Sonntagsgottesdiensten[2].

Gliederung

Das Erzbistum Köln erstreckt sich über nördliche Teile von Rheinland-Pfalz am Rhein entlang bis zum südlichen Teil des Ruhrgebiets (Essen-Kettwig) auf 6.181 Quadratkilometern. Das Bistum ist in 9 Kreisdekanate und 9 Stadtdekanate gegliedert, dort gibt es 250 Seelsorgebereiche mit 743 Pfarreien, 800 Kirchen und 400 Filialkirchen und Kapellen.

Kreisdekanate / Stadtdekanate

Patrone

Geschichte

Kölns erster Bischof Maternus ist 313 bezeugt. Nachdem 785 der Kanzler Karls des Großen, Hildebold, Erzbischof wurde, umfasste die Kirchenprovinz Köln die Bistümer Bremen (bis 864), Utrecht (bis 1550), Lüttich (bis 1801), Minden, Münster und Osnabrück.

Das weltliche Territorium (später Kurköln) der Erzbischöfe (Kurfürsten) umfasste zunächst nur einen schmalen Streifen am linken Rheinufer zwischen Rheinsberg und Andernach. Später kamen weitere Gebiete hinzu, so 1180 das Herzogtum Westfalen nach dem Sturz Heinrich des Löwen.

Die Erzbischöfe hatten bis ins 13. Jahrhundert hinein großen Einfluss auf die Reichspolitik, weil sie Kanzler von Italien waren. In Folge des Limburger Erbfolgestreites (Schlacht von Worringen 1288) verloren die Erzbischöfe die Macht über Köln und residierten in Brühl und Bonn.

1801 fielen die linksrheinischen Teile des Erzbistums an Frankreich und gingen 1802 an das von Napoleon neugegründete Bistum Aachen, und 1803 wurde der rechtsrheinische Besitz säkularisiert. 1821 wurde das Erzbistum wiedererrichtet. In der Folgezeit wurde das Gebiet verschiedentlich geändert (zuletzt 1956 mit der Errichtung des Bistums Essen). Seit 1821 gehören die Bistümer Münster und Trier zur Kölner Kirchenprovinz, seit 1929 Aachen, Limburg und Osnabrück und seit 1957 Essen.

Kölner Bischöfe und Erzbischöfe

Bedeutende Kölner Bischöfe und Erzbischöfe waren

Vollständige Liste der Bischöfe und Erzbischöfe von Köln

Persönlichkeiten

Katholische Highlights

Kirchen

Wallfahrtsorte

Ereignisse

Sonstiges

Literatur

  • Martin Thull: Erzbistum Köln. (Reihe: Deutschland deine Diözesen) Pattloch Verlag Aschaffenburg 1984 (143 Seiten).
  • Gudrun Schmidt: "Mit Gott reden wie mit einem Freund. Geistliche Aufbrüche im Erzbistum Köln." Köln: Drei-Kronen-Reihe 2013 (140 Seiten mit zahlreichen Fotos. Zu bestellen bei der Pressestelle des Erzbistums Köln (Hrsg) unter 0221/16 421 411 oder unter presse@erzbistum-koeln.de)

Adressen

Presseamt des Erzbistums Köln

Marzellenstraße 32, 50668 Köln

Telefon 0221/1642-1411 und -1931

Telefax 0221/1642-1610

presse@erzbistum-koeln.de

Weblinks

Anmerkungen

  1. Quelle
  2. [http://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/.content/documentcenter/predigten_gv_hesse/gvh_st_120628_ebk-statistik.pdf Statistik 2011, S. 2f.
  3. Quelle: Schematismus Feb. 2006