Franz Pfanner

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Version vom 18. Oktober 2008, 20:41 Uhr

Franz Pfanner (*21. September 1825 in Langen bei Bregenz, Österreich; † 24. Mai 1909 in Emaus, Südafrika) ist Begründer der Missionare von Mariannhill und der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut.

Pfanner wurde am 21. September 1825 in Langen bei Bregenz (Österreich) geboren. Er erhielt den bürgerlichen Namen Wendelin. 1850 empfing er die Priesterweihe. Dreizehn Jahre wirkte er als Diözesanpriester. 1863 trat er in die Trappistenabtei Mariawald ein. Er nahm den Ordensnamen Franz an. 1864 legte er die Profess ab und wurde wenige Wochen später zum Subprior ernannt. 1865 wurde er Novizenmeister.

Am 23. Juli 1867 wurde Pfanner mit der Gründung eines neuen Klosters in Österreich beauftragt. Nachdem dieser Versuch gescheitert war, begab er sich nach Rom, wo er von Papst Pius IX. mit dem Wiederaufbau der Abtei Tre Fontane beauftragt wurde.

1869 gründete Pfanner bei Banja Luka das Kloster Mariastern, dessen Prior er 1872 wurde. 1879 brach Pfanner nach Natal (Südafrika) auf, wo er 1882 das Kloster Mariannhill gründete, dessen erster Abt er 1885 wurde. Im gleichen Jahr gründete er die Gemeinschaft der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut.

Bei einer Visitation des Abtes der Abtei Ölenberg, des Mutterklosters von Mariawald, im Jahr 1886 wurde die von Mariannhill geleistete Missionsarbeit als mit dem kontemplativen Trappistenleben nicht vereinbar angesehen. So wurde Mariannhill 1909 von Papst Pius X. aus dem Trappistenorden ausgegliedert und zum Mutterhaus der Mariannhiller Missionare erklärt.

Pfanner trat 1892 von seinem Amt als Abt von Mariannhill zurück und lebte bis zu seinem Tod am 24. Mai 1909 als Eremit auf dem Klostergelände. 1981 wurde der Seligsprechungsprozess für ihn eingeleitet.

Literatur

  • A. L. Ballimg: Der Trommler Gottes - Franz Pfanner. Ordensgründer und Rebell. Herder: Freiburg i. Br., 1981. ISBN 3-451-19185-7

Weblinks

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