Franziskanerkloster Gößweinstein

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Das Franziskanerkloster in Gößweinstein, eine Gründung aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunnderts, war ursprünglich ein Kapuzinerkloster. Erst seit dem 19. Jahrhundert war es ein Franziskanerkloster, und seit 2006 gehört es zur polnischen Ordensprovimz.

Geschichte

Das Kloster zu Gößweinstein stiftete 1723 der Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn auf eigene Kosten und ließ es auf eigene Kosten erbauen. Die dafür nötigen Baupläne lieferte der spätere erste Klosterobere Pater Martinan aus Mergentheim. Die Bauausführung lag, nach der Grundsteinlegung vom 11. August 1723, in den Händen der Firmen Johann Michael Schwesinger aus Waischenfeld und der in Betzenstein ansäßigen Firma Johann Dumbach. Im April 1724 war das Kloster hochgezogen, und im Monat Mai zogen die ersten Kapuziner, kommend aus Würzburg, in das neue Kloster ein. Eine Erweiterung des Klostertraktes erfolgte 1790 unter dem Guardian P. Guido

Zur Klosterkirche wurde die gegenüberliegende Friedhofskapelle gewählt, die dann weiterhin einen östlichen Anbau erhielt und über eine Verbindungsbrücke mit den Kloster verbunden wurde.

Bereits 1724, am 24. August, beschloss die Kapuziner-Provinz, das Kloster zu einen Konvent mit Klausur auszubauen und mit 12 Brüdern zu besetzen. Das Kloster fiel der Säkularisation 1803 nicht zum Opfer, da es zum Aussterbekloster bestimmt wurde, welches Ordensleute aus geschlossenen Klöstern aufnahm, wenn sie es wünschten. Ende der 1820er-Jahre wurde das Kloster den Franziskanern der Bayerischen Franziskanerprovinz übergeben. Die Brüder verblieben in Gößweinstein bis 2006.

Aufgrund des Nachwuchsmangels der deutschen Franziskaner wurde das Kloster Gößweinstein am 17. November 2006 an die Breslauer Franziskanerprovinz von der Hl. Hedwig e.V. übergeben. Die polnischen Patres verwalten und betreuen auch die Pfarr- und Wallfahrtskirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit.

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