Franziskus (Papst)

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Papst Franziskus I. als Kardinal 2008
Wappen des Kardinals Bergoglio

Franziskus I. (Jorge Mario Bergoglio SJ (* 17. Dezember 1936 in Buenos Aires, Argentinien) ist 266. Nachfolger des heiligen Petrus.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Jorge Mario Bergoglio wurde als Sohn eines Eisenbahnangestellten und italienischer Einwanderer in Buenos Aires geboren. Er erwarb nach der Schulzeit (1958) das Diplom zum Chemie-Ingenieur. Er wollte Priester werden und trat in den Jesuitenorden ein. Bergoglio studierte zunächst Geisteswissenschaften in Chile und nach seiner Rückkehr nach Buenos Aires an der Theologischen Fakultät des Colegio Máximo San José in San Miguel Philosophie die er 1960 abschloss und Theologie, die er 1970 mit dem Abschluss beendete. 1969 empfing er das Sakrament der Priesterweihe und wirkte anschließend als Novizenmeister und Theologiedozent an der Hochschule von San Miguel. In den Jahren 1973 bis 1979 leitete er als Provinzial die Geschicke des Jesuitenordens in Argentinien. Von 1980 bis 1986 stand er dann als Rektor der Theologischen Fakultät von San Miguel vor. Um seine Dissertation zu beenden, kam er 1985 zu einem längeren Aufenthalt nach Deutschland - und spricht seither neben Spanisch und Italienisch auch Deutsch. Danach arbeitete er als Geistlicher Direktor in Córdoba.

Bischof und Kardinal

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 20. Mai 1992 zum Weihbischof in Buenos Aires und Titularbischof von Auca. Die Bischofsweihe spendete ihm der Erzbischof von Buenos Aires, Antonio Kardinal Quarracino, am 27. Juni desselben Jahres. Mitkonsekratoren waren der Bischof von Mercedes-Luján, Emilio Ogñénovich, und der Apostolische Nuntius in Argentinien, Ubaldo Calabresi. Am 3. Juni 1997 wurde er zum Koadjutorerzbischof ernannt und folgte Kardinal Quarracino nach dessen Tod am 28. Februar 1998 als Erzbischof von Buenos Aires nach. Gleichzeitig war er Bischof für die in Argentinien lebenden Gläubigen des orientalischen Ritus. Papst Johannes Paul II. nahm ihn am 21. Februar 2001 mit der Ernennung zum Kardinalpriester mit der Titelkirche San Roberto Bellarmino in das Kardinalskollegium auf. Er leitete die argentinische Bischofskonferenz in den Jahren 2005 bis 2011. Er gehörte der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, der Kongregation für den Klerus und der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika seit 2013 an.

Durch göttliche Vorsehung Papst

Im Konklave 2013 wurde er im fünften Wahlgang am 13. März zum 265. Nachfolger des heiligen Petrus gewählt.

Weblinks


Vorgänger
Antonio Kardinal Quarracino
‡ Erzbischof von Buenos Aires
1998-2013
Nachfolger
Vorgänger
Benedikt XVI.
Papst
ab 2013
Nachfolger
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