Friedhofskapelle Gößweinstein mit Klosterkirche St. Maria

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Die '''Friedhofkapelle in Gößweinstein''' bildet mit der Klosterkirche St. Maria einen Baueinkörper. unter der Klosterkirche befindet sich ausserdem die begehbare Gruft der Mönche mit Schiebegräbern
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Die '''Friedhofskapelle in Gößweinstein''' bildet mit der Klosterkirche St. Maria einen Baukörper. Unter der Klosterkirche befindet sich außerdem die begehbare Gruft der Mönche mit Schiebegräbern.
  
  
Die Friedhofskapelle wurde im Auftrag des [[Hexenwahn|Hexenbrenners]] Fürstbischof [[Johann Georg Fuchs von Dornheim]] 1630 durch den Baumeister [[Giovanni Bonalino]] aus [[Bamberg]] geplant und die Bauausführung übernahm die in [[Gößweinstein]] ansäßige Firma Nikolaus Müller, das Gewölbe zoig jedoch die Firma Benedinkt Singer ein.  
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Die Friedhofskapelle wurde im Auftrag des [[Hexenwahn|Hexenbrenners]] Fürstbischof [[Johann Georg Fuchs von Dornheim]] 1630 durch den Baumeister [[Giovanni Bonalino]] aus [[Bamberg]] geplant und die Bauausführung übernahm die in [[Gößweinstein]] ansässige Firma Nikolaus Müller, das Gewölbe zog jedoch die Firma Benedinkt Singer ein.  
  
Aufgrund der Stiftung des Klosters 1723 wurde an den Ostchor der Friedhofskapelle der sogenannte Mönchschor angebaut und mit einen Verbindungsgang über die Straße mit dem Kloster verbunden. Nachdem jedoch schon die Friedhofskapelle etwa 3m über dem Niveau des Friedhofs liegt ergab sich, daß unter dem Mönchschor auch die Gruft mit Schiebegräber errichtet werden konnte.
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Aufgrund der Stiftung des Klosters 1723 wurde an den Ostchor der Friedhofskapelle der sogenannte Mönchschor angebaut und mit einen Verbindungsgang über die Straße mit dem Kloster verbunden. Nachdem jedoch schon die Friedhofskapelle etwa 3m über dem Niveau des Friedhofs liegt ergab sich, dass unter dem Mönchschor auch die Gruft mit Schiebegräber errichtet werden konnte.
  
 
Diese Gruft, welche seit Jahrzehnten nicht mehr belegt wird, wurde lange Zeit auch als [[Wallfahrtsmuseum Gößweinstein|Ausstellungsraum]] für Votivgaben - besonders für die großen Kinderdarstellungen - verwendet. Seit Einrichtung des [[Wallfahrtsmuseum Gößweinstein|Wallfahrtsmuseum]] im ehemaligen Mesnerhaus ist die Gruft wieder als solche - mit den Grablegen des 19. Jahrhunderts - erkennbar und beherbergt ein seltenes Auferstehungsgemälde  
 
Diese Gruft, welche seit Jahrzehnten nicht mehr belegt wird, wurde lange Zeit auch als [[Wallfahrtsmuseum Gößweinstein|Ausstellungsraum]] für Votivgaben - besonders für die großen Kinderdarstellungen - verwendet. Seit Einrichtung des [[Wallfahrtsmuseum Gößweinstein|Wallfahrtsmuseum]] im ehemaligen Mesnerhaus ist die Gruft wieder als solche - mit den Grablegen des 19. Jahrhunderts - erkennbar und beherbergt ein seltenes Auferstehungsgemälde  
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==Weblinks==
 
==Weblinks==
  
[[Kategorie: Erzbistum Bamberg]]
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[[Kategorie: Erzbistum Bamberg|Gößweinstein]]
[[Kategorie: Orfden der Kapuziner]]
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[[Kategorie: Kapuziner|Gößweinstein]]

Aktuelle Version vom 3. September 2012, 10:11 Uhr

Die Friedhofskapelle in Gößweinstein bildet mit der Klosterkirche St. Maria einen Baukörper. Unter der Klosterkirche befindet sich außerdem die begehbare Gruft der Mönche mit Schiebegräbern.


Die Friedhofskapelle wurde im Auftrag des Hexenbrenners Fürstbischof Johann Georg Fuchs von Dornheim 1630 durch den Baumeister Giovanni Bonalino aus Bamberg geplant und die Bauausführung übernahm die in Gößweinstein ansässige Firma Nikolaus Müller, das Gewölbe zog jedoch die Firma Benedinkt Singer ein.

Aufgrund der Stiftung des Klosters 1723 wurde an den Ostchor der Friedhofskapelle der sogenannte Mönchschor angebaut und mit einen Verbindungsgang über die Straße mit dem Kloster verbunden. Nachdem jedoch schon die Friedhofskapelle etwa 3m über dem Niveau des Friedhofs liegt ergab sich, dass unter dem Mönchschor auch die Gruft mit Schiebegräber errichtet werden konnte.

Diese Gruft, welche seit Jahrzehnten nicht mehr belegt wird, wurde lange Zeit auch als Ausstellungsraum für Votivgaben - besonders für die großen Kinderdarstellungen - verwendet. Seit Einrichtung des Wallfahrtsmuseum im ehemaligen Mesnerhaus ist die Gruft wieder als solche - mit den Grablegen des 19. Jahrhunderts - erkennbar und beherbergt ein seltenes Auferstehungsgemälde

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