Friedhofskapelle Gößweinstein mit Klosterkirche St. Maria

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Die Friedhofkapelle in Gößweinstein bildet mit der Klosterkirche St. Maria einen Baueinkörper. unter der Klosterkirche befindet sich ausserdem die begehbare Gruft der Mönche mit Schiebegräbern


Die Friedhofskapelle wurde im Auftrag des Hexenbrenners Fürstbischof Johann Georg Fuchs von Dornheim 1630 durch den Baumeister Giovanni Bonalino aus Bamberg geplant und die Bauausführung übernahm die in Gößweinstein ansäßige Firma Nikolaus Müller, das Gewölbe zoig jedoch die Firma Benedinkt Singer ein.

Aufgrund der Stiftung des Klosters 1723 wurde an den Ostchor der Friedhofskapelle der sogenannte Mönchschor angebaut und mit einen Verbindungsgang über die Straße mit dem Kloster verbunden. Nachdem jedoch schon die Friedhofskapelle etwa 3m über dem Niveau des Friedhofs liegt ergab sich, daß unter dem Mönchschor auch die Gruft mit Schiebegräber errichtet werden konnte.

Diese Gruft, welche seit Jahrzehnten nicht mehr belegt wird, wurde lange Zeit auch als Ausstellungsraum für Votivgaben - besonders für die großen Kinderdarstellungen - verwendet. Seit Einrichtung des Wallfahrtsmuseum im ehemaligen Mesnerhaus ist die Gruft wieder als solche - mit den Grablegen des 19. Jahrhunderts - erkennbar und beherbergt ein seltenes Auferstehungsgemälde

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