Friedrich Bechina

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Pater Friedrich Bechina FSO (Dr.; * 1966 in Wien) ist Mitglied der Geistlichen Familie Das Werk und ist Untersekretär der Bildungskongregation.

Biografie

Friedrich Bechina trat 1991 in die Geistliche Familie Das Werk ein. Er studierte Wirtschaftswissenschaften und Theologie und promovierte 1996 an der Gregoriana-Universität mit dem dogmatischen Schwerpunktthema „Die Kirche als Familie Gottes […] im Zweiten vatikanischen Konzil und in den Bischofssynoden 1974-1994“. Hierfür wurde er mit „Premio Bellarmino“ als beste theologische Arbeit an der Päpstlichen Universität Gregoriana ausgezeichnet. Nach der Priesterweihe 1997 diente er als Kaplan der Pfarre Feldkirch-Gisingen und war gleichzeitig im Schuldienst der Diözese Feldkirch tätig. Im Jahre 2001 wurde er Mitarbeiter der Bildungskongregation, wo er ab 2005 den Arbeitsbereich für Hochschulzusammenarbeit, Bildungsreform, Fragen des Staatskirchenrechtes und Öffentlichkeitsarbeit leitete. Er vertrat in dieser Funktion den Heiligen Stuhl in Hochschulfragen bei verschiedenen internationalen Organisationen wie UNESCO, Europarat, Bologna Prozess, Arbeitsgruppen der Kontinentalkonventionen für Anerkennung akademischer Studien und Diplome u.a.. Von 2010 bis 2011 war Bechina gewähltes Mitglied im Vorstand des Steuerungskomitees des Europarates für Hochschulbildung und Forschung. In den Jahren 2008/2009 wurde er gewähltes Mitglied im Vorstand der Follow-up Group (BFUG) des Bologna-Prozesses und war Mitglied in verschiedenen internationalen Expertengruppen zu Hochschulfragen. Im Jahre 2009 erging an ihn die päpstliche Ernennung in den Aufsichtsrat der Agentur „AVEPRO“ des Heiligen Stuhles für Qualitätsförderung und Qualitätssicherung an kirchlichen Universitäten und Fakultäten. Am 15. Februar 2013 wurde Bechina von Papst Benedikt XVI. zum Untersekretär der Bildungskongregation ernannt.

Publikationen

  • „Die Kirche als Familie Gottes“ Die Stellung dieses theologischen Konzeptes im Zweiten Vatikanischen Konzil und in den Bischofsynoden von 1974 bis 1994 im Hinblick auf eine „Familia- Dei-Ekklesiologie“, Roma 1998. Ausgezeichnet mit dem Robert-Bellarmin-Preis 1997.

Weblinks

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