Gebetsanliegen des Papstes für das Jahr 2005

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Gebetsanliegen des Papstes, Johannes Paul II. für das Jahr 2005

JANUAR
Dass sich alle, die im Nahen Osten tätig sind, immer mehr für den Frieden einsetzen.
Dass in den Missionsländern heilige und hochherzige Apostel allen Menschen das Evangelium Christi verkünden.

FEBRUAR
Dass die Kranken, besonders die armen, menschenwürdige Fürsorge und ärztliche Hilfe erfahren.
Dass unter den Missionarinnen und Missionaren das Bewusstsein wachse, dass sie das Evangelium nur aus der Leidenschaft für Christus wirksam und überzeugend weitergeben können.

MÄRZ
Dass die Regierungen in ihren politischen Programmen und Entscheidungen stets auf die Armen, Ausgegrenzten und Unterdrückten achten.
Dass die Teilkirchen immer besser verstehen, dass tiefgreifende Neuevangelisierung ohne heiligmäßige Christen nicht gelingt.

APRIL
Dass die Christen den Sonntag als Tag des Herrn leben, indem sie ihn Gott und dem Nächsten besonders weihen.
Dass die christlichen Gemeinden, von neuem Streben nach Heiligkeit entzündet, viele missionarische Berufungen hervorbringen.

MAI
Dass die um des Glaubens und der Gerechtigkeit willen Verfolgten den Trost und die Kraft des Heiligen Geistes erfahren.
Dass die Päpstlichen Missionswerke nach dem Willen des Heiligen Vaters und der Bischöfe bei der Evangelisierung der Welt dem Volk Gottes helfen, sich als lebendiger Teil der Mission zu fühlen.

JUNI
Dass unsere Gesellschaft den Millionen von Flüchtlingen in ihrer extremen Armut und Verlassenheit mit konkreten Taten christlicher Liebe und Brüderlichkeit begegne.
Dass das Sakrament der Eucharistie immer mehr als das Herz des Lebens der Kirche erfahren werde.

JULI
Dass die Christen ein Gespür haben für die Empfindungen und die Bedürfnisse eines jeden, ohne je den tiefen Sinn des Evangeliums zu verbergen.
Dass alle Getauften sich einsetzen, entsprechend ihren Möglichkeiten die Gesellschaft im Lichte des Evangeliums zu verändern.

AUGUST
Dass der Weltjugendtag bei jungen Menschen die Sehnsucht nach Christus wecke und sie in Ihm Weisung für ihr Leben finden.
Dass die Priester und gottgeweihten Personen, die Seminaristen und die Laien aus den Missionsländern, die sich zur Ausbildung in Rom aufhalten, in der »Ewigen Stadt« geistlich bereichert werden.

SEPTEMBER
Dass das Recht auf Religionsfreiheit durch die Regierungen auf der ganzen Welt anerkannt werde.
Dass die jungen Kirchen mitwirken, die Botschaft des Evangeliums in der Kultur ihrer Länder zu verwurzeln.

OKTOBER
Dass die Christen angesichts der Herausforderungen einer säkularisierten Gesellschaft nicht entmutigt werden, sondern Ihren Glauben und Ihre Hoffnung zuversichtlich bezeugen.
Dass die Gläubigen neben der Verpflichtung zum Gebet für die Missionen auch finanziell Hilfe leisten.

NOVEMBER
Dass die Eheleute in Ihrer Ehe dem Beispiel so vieler Paare folgen, die in Ihrem alltäglichen Leben heilig geworden sind.
Dass die Bischöfe In den Missionsländern sich mit Nachdruck für eine stete Fortbildung Ihrer Priester einsetzen.

DEZEMBER
Dass sich ein Immer umfassenderes Verständnis der Würde von Mann und Frau gemäß dem Plan des Schöpfers ausbreite.
Dass die Suche nach Gott und das Verlangen nach der Wahrheit die Menschen zur Begegnung mit dem Herrn führen.

(Quelle: Osservatore Romano 7. Januar 2005, Nummer 1, 35. Jahrgang)

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