Gebetsanliegen des Papstes für das Jahr 2006

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Gebetsanliegen des Papstes Benedikt XVI. für das Jahr 2006

JANUAR
Dass durch die Bemühungen um die volle Einheit der Christen Versöhnung und Friede unter allen Völkern der Erde wachse.
Dass durch die Christen, die in jedem Menschen Gottes Ebenbild erkennen, Respekt und Liebe aller zu den Migranten zunehme.

FEBRUAR
Dass die internationale Gemeinschaft sich der dringenden Pflicht, dem Menschenhandel ein Ende zu setzen, immer mehr bewusst werde.
Dass die Gläubigen in den Missionen die Notwendigkeit erkennen, dem eigenen Land mit einem größeren politischen und sozialen Engagement zu dienen.

MÄRZ
Dass die Jugendlichen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens verstanden, respektiert und mit Geduld und Liebe begleitet werden.
Dass in der ganzen Kirche jenes gemeinsame missionarische Bewusstsein entstehe, das die Zusammenarbeit und den Austausch der Mitarbeiter in den Missionen begünstigt und fördert

APRIL
.Dass die individuellen, sozialen und politischen Rechte der Frau in allen Staaten geachtet werden.
Dass die Kirche in China mit innerer Freude und in voller Freiheit ihre evangelische Sendung erfüllen kann.

MAI
Dass der Reichtum der Gaben, die der Heilige Geist in der Kirche verteilt, beitrage, den Frieden und die Gerechtigkeit in der Welt zu stärken.
Dass die Verantwortlichen der öffentlichen Institutionen in den Missionsländern das menschliche Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tode mit entsprechenden Gesetzen fördern und schützen.

JUNI
Dass die christlichen Familien jedes Kind, das zur Welt kommt, mit Liebe aufnehmen und dass sie Kranken und Alten mit viel Aufmerksamkeit begegnen.
Dass die Christen und ihre Hirten den interreligiösen Dialog und die Inkulturation des Evangeliums als einen täglichen Dienst an der Evangelisierung der Völker verstehen.

JULI
Dass die Gefangenen, vor allem die Jugendlichen, von seiten der Gesellschaft die nötige Unterstützung erhalten, ihrem Leben wieder Sinn zu geben.
Dass die verschiedenen ethnIschen und religiösen Gruppierungen in den Missionsländern miteinander in Frieden leben und gemeinsam eine an menschlichen und spirituellen Werten orientierte Gesellschaft aufbauen.

AUGUST
Dass es den Waisenkindern nicht an der nötigen Pflege ihrer menschlichen und christlichen Bildung fehle.
Dass die Christgläubigen sich ihrer missionarischen Berufung in jeder Situation bewusst seien.

SEPTEMBER
Dass alle Nutzer sozialer Kommunikationsmittel mit Verantwortung und Gewissenhaftigkeit vorgehen.
Dass in den Missionsländern die Glieder des Volkes Gottes ständige Fortbildung als vordringliche Aufgabe betrachten.

OKTOBER
Dass alle Getauften im Glauben reifen und diesem in klaren und mutigen Lebensentscheidungen Ausdruck verleihen.
Dass die Feier des Tages der Weltmission überall den Geist der Ermutigung und missionarischer Zusammenarbeit belebe.

NOVEMBER
Dass überall auf der Welt jeder Form von Terrorismus ein Ende gesetzt werde.
Dass die alten und neuen Ketten, die die Entwicklung des afrikanischen Kontinents behindern, mit vereinten Kräften der Gläubigen und der zivilen Gesellschaft gesprengt werden.

DEZEMBER
Dass Christus, sanft und demütig von Herzen, die Lenker der Staaten lehre, ihre Macht verantwortlich zu gebrauchen.
Dass die Missionare überall auf der Welt in treuer Nachfolge Christi mit Freude und Begeisterung ihrer Berufung entsprechend leben.

(Quelle: Osservatore Romano 13. Januar 2006, Nummer 2, 36. Jahrgang)

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