Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre

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Die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre – ein ökumenischer Meilenstein wurde durch den Lutherischen Weltbund und die Katholische Kirche am 31. Oktober 1999 unterzeichnet.

Rezeption

Kritiker halten diese Erklärung für ein Rhetorikkunstwerk. Bemerkenswert ist allerdings, dass, abweichend von früheren Konsenspapieren, hier kein Formelkompromiss gesucht wurde, sondern auch fortdauernder Dissens dokumentiert wurde. Dieser Dissens wird jedoch als nicht mehr kirchentrennend qualifiziert. Eine gewisse Bandbreite der Interpretation der Rechtfertigung wird eine zukünftig geeinte Christenheit also ungefähr so aushalten können, wie es auch innerkatholisch verschiedene theologische "Gnadenlehren" oder Konzeptionen der Erlöserlehre gab.

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