Gerhard Maria Wagner

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Dr. Gerhard Maria Wagner (*17. Juli 1954 in Linz, Österreich) war designierter Weihbischof der Diözese Linz. Nach einem heftigen Kesseltreiben bat er Papst Benedikt XVI. um die Rücknahme der Ernennung.

Biografie

Gerhard Maria Wagner wurde am 17. Juli 1954 als Sohn der Arbeiterfamilie Anna und Franz Wagner in Linz geboren, wuchs anschließend im Mühlviertel auf und besuchte in Wartberg/Aist die Volksschule. 1972 absolvierte Wagner am Gymnasium Collegium Petrinum in Linz die Matura.

Nach zwei Jahren am Linzer Priesterseminar setzte er seine Ausbildung von 1974 bis 1979 an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom fort. Am 10. Oktober 1978 wurde Wagner in Rom vom ungarischen Kardinal Lekai zum Priester geweiht und kam ein Jahr später als Kaplan nach Bad Zell, Bad Ischl und Marchtrenk wo er sich vor allem als Jugend- und Familienseelsorger engagierte.

Im Herbst 1984 kehrte Wagner nach Rom zurück, um seine Studien in dogmatischer Theologie zu vertiefen und mit dem Doktorratsstudium mit „Summa cum laude“ abzuschließen. Er spricht fließend Englisch, Spanisch, Italienisch und Französisch. Am 11. September 1988 wurde Gerhard Maria Wagner als Pfarrer von Windischgarsten eingeführt.

Die Pfarre Windischgarsten gilt als blühende Pfarrei der Diözese Linz, in der sehr viel Wert auf Hl. Messen, Anbetung und Gebetskreise gelegt wird. Seit 1995 gibt es in der Pfarrei täglich von 8.00 bis 19.00 Uhr Anbetung. In der Pfarrei sind in den letzten Jahren etwa 40 Gebetskreise aufgebaut worden.

Papst Benedikt XVI. ernannte Gerhard Maria Wagner am 31. Januar 2009 zum Titularbischof von Zuri und zum Weihbischof in Linz. Die Weihe war auf den 22. März 2009 vorgesehen. Gerhard Maria Wagner wurde in der Presse und auch innerhalb der Diözese Linz nach seiner Ernennung massiv angegriffen und schlecht gemacht. Er bat den Heiligen Vater angesichts der heftigen Kritik um die Rücknahme der Ernennung.

Weblinks

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