Gertrude Comensoli

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Gertrude Comensoli

Gertrude Comensoli (*18. Januar 1847 in Biennio, Italien; †18. Februar 1903 in Bergamo) war eine italienische Ordensgründerin und ist eine Heilige.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Schon im Alter von 15 Jahren strebte die geborene Caterina ein Ordensleben an, was jedoch aus gesundheitlichen Gründen scheiterte. Ihre Sorge war die Beeinträchtigung der Landbevölkerung durch die Industrialisierung. Ihre Motivation beschrieb sie in ihrer Autobiographie: "Mich stimmte alles traurig, was nicht zu Gott und zur Ausübung der Tugenden führte."[1] Bei einer Privataudienz bestärkte Papst Leo XIII. in ihrem Vorhaben, sich um die Belange dieser Bevölkerungsgruppen zu bemühen. Als Schwester Gertrud vom heiligen Sakrament gründete sie, beraten durch den Priester Francesco Spinelli und unterstützt durch Bischof Gaetano Guindani von Bergamo, die Sakramentinerinnen von Bergamo zur immerwährenden Anbetung und Erziehung verlassener Mädchen. Schwester Gertrud starb während der Anbetungsstunde der Eucharistie.

Die von ihre gegründete Kongregation zählt heute 1.400 Schwestern und unterhält 90 Häuser in Italien, Amerika und in Missionsgebieten.

Ihr Seligsprechungsprozess wurde 1941 eingeleitet. Die Seligsprechung nahm 1989 Papst Johannes Paul II. vor. Papst Benedikt XVI. sprach sie am 26. April 2009 in Rom heilig. Das ausschlaggebende Wunder war die Heilung des vierjährigen Vasco Richini, der einen Kindergarten der Schwestern besuchte, von Influenza-Meningitis und einem anschließenden Wachkoma.[2]

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

  1. Zenit.org: Wenn die Arbeit keine Zeit für Gott lässt, Meldung vom 9. April 2009.
  2. Zenit.org: Auf Mutter Gertrude Comensolis Fürsprache wird Junge aus Wachkoma geweckt, Meldung vom 22. April 2009.
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