Gundelindis von Niedermünster

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Gundelindis (* um 680 im Elsass, Frankreich; † Mitte des 8. Jahrhunderts im Kloster Niedermünster im heutigen Ottrott im Elsass).

Biografie

Gundelindis stammte aus dem elsässischen Herzogsgeschlecht der Etichonen und war vermutlich die jüngste Tochter von Herzog Adalbert und seiner Frau Gertrud. Gundelindis wurde in Kloster Hohenburg erzogen, wo ihre Tante, die heilige Odilia Äbtissin war und trat später dort ein.

Sie war Leiterin eines im Jahre 707 von ihrer Tante auf dem heutigen Mont Sainte-Odile gegründeten Spitals, das sie 722 in ein Frauenstift, das Kloster Niedermünster im heutigen Ottrott umwandelte, dessen erste Äbtissin sie wurde. Die Familie von Gundelindis ist reich an Menschen mit vorbildlicher christlicher Lebensführung. So werden ihre Mutter Gerlind auch ihre Schwestern Eugenia von Odilienberg und Attala von Straßburg als Heilige verehrt.

Die Reliquien von Gundelis, die ursprünglich im Stift Niedermünster verehrt worden sind, wurden nach der Zerstörung des Klosters und der Kirche zerstreut. Einige sollen sich in Trier befinden.

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