Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

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Version vom 8. Juni 2013, 21:09 Uhr

Prof. Dr. phil. Dr. theol. h c. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Dr. phil. habil. Dr. theol. h.c.; * 23. November 1945 in Oberwappenöst, Oberpfalz) ist emeritierte Professorin für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Dresden und Leiterin des Institut EUPHRat ("Europäisches Institut für Philosophie und Religion") an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien

Inhaltsverzeichnis

Leben

Gerl-Falkovitz studierte 1965-1970 Philosophie, Germanistik und Politische Wissenschaften an den Universitäten München und Heidelberg. 1970 promovierte sie in München. Von 1975-1984 hatte sie eine halbjährliche Tätigkeit (neben der Habilitation) als Studienleiterin auf Burg Rothenfels am Main. 1979 habilitierte sie über die italienische Renaissancephilosophie an der Universität München. Ab 1980 wird sie (ebenda) Privatdozentin mit verschiedenen Lehrstuhlvertretungen in München (1982) und Bayreuth (1986/87 in Religionsphilosophie). Im Sommersemester 1988 nahm sie einen Lehrauftrag an der Universität Tübingen wahr. 1988-1989 ist sie Akademische Oberrätin am Seminar für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie der Universität München. 1989/90 ist sie Gastprofessur an der Kath. Universität Eichstätt. Von 1989/93 ist sie Professorin für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten. Von 1992/93 vertritt sie den Lehrstuhl für Prof. DDr. Hans Maier am Seminar für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie (»Guardini-Institut«) der Universität München. Ab 1993 übernimmt sie die Professur für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Technischen Universität Dresden. Prof. Gerl-Falkovitz sprach bei der Internationalen Theologische Sommerakademie Aigen 2008. Sie nimmt als Auditorin an der XII. Ordentlichen Bischofssynode 2008 teil. Sie referierte beim Kongress Freude am Glauben am 29. August 2010 über „Das Ringen um die WahrheitJohn Henry Newmans Weg zur katholischen Kirche“. Mit ihrer Emeritierung am 1. April 2011 wurde auch ihr Lehrstuhl in Dresten geschlossen.[1] Inzwischen leitet sie das neu gegründete Institut EUPHRat ("Europäisches Institut für Philosophie und Religion") an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien.

Forschungsschwerpunkte

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Religionsphilosophie des 19. und 20. Jahrhunderts bei den Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Søren Kierkegaard, Friedrich Nietzsche, Edmund Husserl, Martin Heidegger, Edith Stein, Romano Guardini und Simone Weil. In der Anthropologie der Geschlechter, in der theologischen Grundlegung der Neuzeit liegt der Schwerpunkt bei Cusanus, Jakob Böhme, Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling und Franz Xaver von Baader sowie in der Phänomenologie. Sie ist Mitherausgeberin der 26-bändigen Gesamtausgabe der Werke von Edith Stein.

Verbindungen zu (wissenschaftl.) Gesellschaften

  • Vizepräsidentin der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland e.V. [1]
  • Vizepräsedentin der GERTRUD-VON-LE-FORT-GESELLSCHAFT zur Förderung christlicher Literatur e.V. [2]
  • Erste Vorsitzende der Freundeskreis Mooshausen [3]

Vorträge

Werke

Weblinks

Anmerkungen

  1. Lehrstuhl-Website
Meine Werkzeuge