Herwig Gössl

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Herwig Gössl (* 22. Februar 1967 in München) ist Weihbischof im Erzbistum Bamberg.[1]

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Herwig Gössl wuchs in Nürnberg auf. Nach dem Abitur am Melanchthon-Gymnasium trat er im Jahr 1986 ins Bamberger Priesterseminar ein, studierte Philosophie und Theologie (ein Jahr Theologie in Innsbruck). Das Diakonenpraktikum absolvierte er in Erlangen-Büchenbach und empfing am 26. Juni 1993 die Priesterweihe. Nach vierjähriger Kaplanszeit in Bayreuth, St. Hedwig, wurde er im September 1997 zunächst zum Pfarradministrator und schließlich zum Pfarrer der Pfarreien Hannberg und Weisendorf im Dekanat Erlangen ernannt. Im Jahre 2007 wurde er Subregens des Bamberger Priesterseminars, ein Jahr später wechselte er ins Würzburger Priesterseminar, um dort für beide Diözesen in der Ausbildung der Priesteramtskandidaten mitzuwirken. Gleichzeitig war Subregens Gössl für die Berufseinführung der Kapläne im Erzbistum Bamberg verantwortlich. Seit Jahren arbeitete Herwig Gössl in der Feuerstein-Konferenz mit, die evangelische, katholische und anglikanische Theologen regelmäßig zu ökumenischen Gesprächen zusammenführt.


Weihbischof

Am 24. Januar 2014 wurde er durch Papst Franziskus zum Titularbischof von Balecium ernannt und zum Weihbischof im Erzbistum Bamberg. Er folgt Weihbischof Werner Radspieler nach. Die Weihe fand am 15. März durch Erzbischof Dr. Ludwig Schick im Dom zu Bamberg statt. Mitanwesend waren Alterzbischof Dr. Karl Braun und der emeritierte Weihbischof Werner Radspieler. Sein Wahlspruch Tu solus Dominus wurde im März 2014 von Werner Pees vertont.

Literatur

  • Andreas Kuschbert, Zeuge für den Herrn Jesus Christus sein. In Heinrichsblatt Bamberg, 16. März 2014.

Weblinks

Siehe auch: Titularbistümer in aller Welt, Titularbistümer der Weihbischöfe von Bamberg

Anmerkungen

  1. Herwig Gössl wird neuer Weihbischof in Bamberg Kath.net am 24. Januar 2014
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