Hirtenamt

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Ich kenne meine Schafe und sie folgen mir (vgl. Joh 10,27 EU)

Das Hirtenamt ist die von Christus seiner Kirche übertragene Vollmacht und Aufgabe, die Glieder der Kirche in geistlichen Dingen durch Gesetze und Voschriften zu leiten. Es ist ein Teil der drei Ämter Christi.

Das Hirtenamt ist an die Hierarchie der Jurisdiktion geknüpft und wird übertragen mit einem kirchlichen Amt oder durch Delegation. Seine Träger sind in erster Linie der Papst und die Ordinarien, in untergeordnetem Grade aber alle, die von Amts wegen oder durch Delegation an der Regierungsgewalt in der Kirche teilnehmen.

Die soteriologische Bedeutung ergibt sich darin, dass der Hirte die Aufgabe hat, den Irrenden Licht zu bringen und den Sünder auf den rechten Weg zu führen. Hirten sind vor allem der Bischof und der Priester.

Zweck des Hirtenstabes

Papst [[Benedikt XVI.[[ sagte am 11. Juni 2010 in seiner Predigt während der Messe zum Abschluss des Priesterjahres: „Der Hirte braucht den Stock gegen die wilden Tiere, die in die Herde einbrechen möchten; gegen die Räuber, die sich ihre Beute suchen. Neben dem Stock steht der Stab, der Halt schenkt und schwierige Passagen zu durchschreiten hilft. Beides gehört auch zum Dienst der Kirche, zum Dienst des Priesters. Auch die Kirche muss den Stock des Hirten gebrauchen, mit dem sie den Glauben schützt gegen die Verfälscher, gegen die Führungen, die Verführungen sind. Gerade der Gebrauch des Stockes kann ein Dienst der Liebe sein“.

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