Ida Friederike Görres

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Ida Friederike Görres (* 2. Dezember 1901 in Schloß Ronsberg-Böhmen/damals Österreich-Ungarn † 15. Mai 1971 Frankfurt am Main) war Schriftstellerin. Sie beschrieb Heiligenleben und behandelte aktuelle Zeitfragen in ihren Werken.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Ida Friederike Görres geborene Gräfin Coudenhove-Kalergi wurde in Klosterpensionaten erzogen. Sie wurde später von der bündischen Jugendbewegung geprägt. Von 1925-1931 besuchte sie die Soziale Frauenschule in Wien und Freiburg. Dannn studierte sie die Sozialwissenschaften und Geschichte an der Universität Freiburg und Wien. Danach war sie in der kirchlichen Jugendarbeit in der Diasporadiözese Meißen bis zu ihrer Verheiratung 1935. Sie schrieb zahlreiche Bücher, Zeitschriftenbeiträge, Vorträge und Rundfunksendungen mit den Themen: Hagiographie, Kirche heute, Christ und Mensch.

Neue Methode der Lebensbeschreibung der Heiligen

Ida veränderte die Methode der Lebensbeschreibung der Heiligen. Um dem heutigen Menschen die Heiligen näher zu bringen, beschrieb sie die Heiligen nicht als überlebensgroße Gestalten, sondern so, dass der Mensch von heute den Zugang zum Wesen der Heiligkeit findet. Sie betont nicht so sehr das Außergewöhnliche, sondern das Alltägliche.

Werke

  • Gudrun Kugler-Lang (Hg.): Von Ehe und von Einsamkeit : ein Beitrag in Briefen. Mit einer Einstimmung von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz Kairos Publ. Wien 2012 (Neuaufl.; 139 Seiten; ISBN 978-3-9503055-3-1 Pp.; Erstauflage 1948).
  • Kristall. Bild und Ebenbild. Werkheft für Mädchen. Knecht Verlag Frankfurt 1948 (104 S. kt.).
  • Thérese von Lisieux, Ein Lebensbild, Hsgr. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz Herder Verlag Freiburg 1998 (ISBN 3-451-26589-3).
  • Im Winter wächst das Brot, Sechs Versuche über die Kirche, Johannes Verlag Einsiedeln Freiburg 1970 (131 Seiten; 6. Auflage; Mit kirchlicher Druckerlaubnis).
  • Sohn der Erde, Der Mensch Teilhard de Chardin, Frankfurt am Main 1971
  • I.F.G.- Walter Nigg, Heiligkeit - heute? Freiburg im Breisgau 1972
  • Gespräch um die hl. Elisabeth. Frankfurt am Main 1931 u.ä.
  • Die siebenfache Flucht der Radegundis. S 1937
  • Das verborgene Antlitz. Freiburg im Breisgau 1944 u.ä.
  • Zitronenfalter, Gedichte, Jung Verlag, Stuttgart-Degerloch 1948 (86 Seiten)
  • Nocturnen. Frankfurt am Main 1949
  • Die leibhaftige Kirche, Frankfurt am Main 1950 u. ä.
  • Das grosse Spiel der Maria Ward, 1952
  • Aus der Welt der Heiligen. Frankfurt am Main 1955 u. ä.
  • Der göttliche Bettler und andere Versuche, 1959
  • Zwischen den Zeiten. Olten-Freiburg im Breisgau 1960
  • Laiengedanken zum Zölibat. Frankfurt am Main 1962
  • Weltfrömmigkeit, aus dem Nachlaß hg. v. B. Klaiber. Frankfurt am Main 1975.
  • Be-Denkliches, über die Mischehe und anderes Zeitgespräch, Auer Verlag, Donauwörth 1966.
  • über John Henry Newman
  • Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Hg.): Wirklich die neue Phönixgestalt?“ – Ida Friederike Görres über Kirche und Konzil: Unbekannte Briefe 1962 – 1971 an Paulus Gordon. Be&Be-Verlag 2015 (516 Seiten; ISBN: 978-3-902694-70-6).

Sekundärliteratur

  • A. Rosenberg (Hg.): Wanderwege (FS). Z-M 1961.
  • I. F. G. - W. Lehmann - Josef Ratzinger, Der gewandelte Thron. Freiburg 1971.
  • I. F. G. - Walter Nigg Josef Ratzinger: Aufbruch - aber keine Auflösung. Freiburg 1971; LLex 4, 189f.
  • Michael Kleinert, Es wächst viel Brot in der Winternacht. Theologische Grundlinien im Werk von Ida Friederike Görres(Studien zur Systematischen und spirituellen Theologie, Bd. 36), Würzburg (Echter) 2002, ISBN 3-429-02460-9. Zugl.: Wien, Univ., Diss. 2001.

Weblinks

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