Imelda Lambertini

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Die unverweste selige Imelda Lambertini, die Patronin der Erkommunikanten

Imelda Lambertini OP (Imelda, germanisch: «große Kämpferin»; (italienisch) «die Süße», «jene, die Honig gibt») (*1321 in Bologna, Italien † 1333 in Val di Pietra bei Bologna) ist eine Selige und die Patronin der Erstkommunikanten. Ihr Gedenktag ist der 13. Mai. Dargestellt wird sie: Über ihr erscheint eine Hostie.

Biografie

Imelda Lambertini stammte aus der Grafenfamilie Lambertini und wurde Imelda schon als Kind dem Dominikanerinnenkloster Val di Pietra bei Bologna zur Erziehung übergeben. Ihr größter Wunsch war es, die Kommunion empfangen zu dürfen. Als ihr dies am Fest Christi Himmelfahrt 1233 wegen ihres zarten Alters erneut verweigert wurde, sahen die Schwestern, wie zum Schluss ihres Kommunionganges am Vortag von Christi Himmelfahrt eine Hostie zu Imelda schwebte und vor ihr in der Luft stehen blieb. Der anwesende Priester verstand den himmlischen Wink, nahm die Hostie und reichte sie dem Kind. Imelda war außer sich vor Glück - und als die Schwestern viel später das ins Gebet versunkene Mädchen anfassten, erkannten sie mit Schrecken, dass Imelda heimgegangen war. Nach all den überlieferten glaubhaften Berichten ist Imelda im Dominikanerinnenkloster bei ihrer ersten heiligen Kommunion heimgegangen. Das war am 13. Mai 1333.

Die Verehrung rur Imelda Lambertini entstand sofort nach ihrem Tod. Die Reliquien befinden sich in der Kirche S. Sigismondo in Bologna. Kirchliche Bestätigung fand des Kultes durch Papst Leo XII. 1826. 1891 wurde in Prouílle die Bruderschaft der würdigen ersten heiligen Kommunion unter dem Schutz der seligen Imelda gegründet.

Literatur

  • Margit Amsee: Die kleine Imelda Lins Verlag (40 Seiten); Die kleine Imelda, Patronin der Erstkommunikanten, Ars Sacra Verlag 1935 (51 Seiten),um 1950 (61 Seiten).
  • Sehnsucht nach dem Heiland, Selige Imelda - Patronin der Erstkommunikanten, Verlag Freundeskreis Maria Goretti e. V. München, 2009, 3. Auflage (40 Seiten; Mit kirchlicher Druckerlaubnis München 2.11.1989 GV Nr. 8156/89/1a Dr. Gerhard Gruber Generalvikar)