Jerzy Popieluszko

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Jerzy Popieluszko
Grab in Warschau

Jerzy Popieluszko (* 23. September 1947 in Okopy bei Suchowola, Polen; † 19. Oktober 1984 bei Włocławek) war ein polnischer Priester, Märtyrer, der selig gesprochen wurde. Er wurde von der polnischen Stasi ermordet. Der liturgische Gedenktag, ist der 19. Oktober, In Polen ist Popieluszko schon vor seiner Selisgsprechung als Nationalheld verehrt worden.

Biografie

Jerzy Popieluszko wurde im polnischen Dorf Okopy bei Suchowola geboren. Seine Eltern waren Bauern. Kardinal Stefan Wyszynski weihte ihn am 28. Mai 1972 in Warschau zum Priester. Ab diesem Zeitpunkt arbeitete er in verschiedenen Warschauer Pfarren vor allem mit Kindern und Jugendlichen. Später wurde er als Seelsorger in verschiedenen medizinischen Einrichtungen eingesetzt. Darüberhinaus engagierte er sich mit großem Engagement bei der Gründung von Arbeitergemeinden. Im Sommer 1980 hielt er die erste Messe für streikende Schweißer auf dem Gelände ihrer Fabrik. Jerzy organisiert eine eigene Arbeiter-"Schule". Am 19. Oktober 1984 wurde er von der polnischen Stasi ermordet. Am 14. Juni 1987 besuchte Papst Johannes Paul II. das Grab Popiluszkos. Am 8. Februar 1998 wurde der Seligsprechungsprozess eingeleitet.

Papst Benedikt XVI. anerkannte das Martyrium und den heroischen Tugendgrad des Dieners Gottes am 19. Dezember 2009 an. Am 6. Juni 2010 (Tag der Dankbarkeit) in Warschau wurde er durch Angelo Amato seliggesprochen. Rund 250.000 Gläubige nahmen an dem feierlichen Gottesdienst auf dem Pilsudski-Platz im Stadtzentrum teil. Unter ihnen war die 100-jährige Mutter Marianna Popieluszkos, aber auch rund 100 Bischöfe und die höchsten Politiker des Landes. Zum kirchlichen Gedenktag des neuen Seligen bestimmte Benedikt XVI. den 19. Oktober, den Todestag Popieluszkos.

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