Johann Hörist

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Msgr. Mag. Dr. Johann Hörist (* 1961; † 12. April 2007), österreichischer Priester, Rektor des deutschen Kollegs Santa Maria dell’ Anima in Rom.

Biografie

Hörist wurde 1961 in Eisenzicken, Bezirk Oberwart im Burgenland, als Sohn eines Landwirte-Ehepaars geboren. Er besuchte nach der Matura (1979) am Gymnasium Mattersburg das Priesterseminar ebenda und wurde am 29. Juni 1985 im Eisenstädter Dom zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren in Eisenstadt war er von September 1987 bis August 1991 Universitätsassistent am Institut für Ostkirchenkunde und Patrologie der Universität Wien, wo er 1994 promoviert wurde (»Die Große und Heilige Synode von Konstantinopel 1872: Untersuchungen zum Phyletismusstreit«).

Zwischen 1987 und 2004 war er Seelsorger in den burgenländischen Pfarren und Pfarrverbände Oggau, Markt St. Martin-Landsee-Neutal, Edelstal, Pamhagen und Müllendorf. Außerdem war er als Vertreter der Diözese Eisenstadt Mitglied der Ethikkomission der Burgenländischen Landesregierung und Vizeoffizial (Richter) des bischöflichen Diözesangerichts. Gleichzeitig studierte er bis 1999 Kanonisches Recht an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom.

2002 betreute er als bischöflicher Abgesandter die Exhumierung und die Umbettung der sterblichen Überreste des 2003 selig gesprochenen Ladislaus Batthyány-Strattmann.

1998 wurde Hörist Vizerektor und am 1. Juli 2004 Rektor des Pontificio Istituto Teutonico Santa Maria dell’ Anima in Rom und damit zugleich Pfarrer der deutschen katholischen Seelsorge in Rom.

Er starb nach kurzer Krankheit im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Wien.

Veröffentlichungen

  • Santa Maria dell'Anima - "deutsche Heimat" in Rom (600 Jahre unter besonderem Schutz des Heiligen Stuhls). In: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 20, 19. Mai 2006
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