Johann Peter Silbert

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[[Johann]] [[Peter]] Silbert floh vor der Französischen Revolution und setzte in Mainz seine Studien fort. Er ging 1817 nach Wien und wirkte dort. Von einer kurzen Lehrtätigkeit am Collegium in Klausenburg (Siebenbürgen) und Zeichenlehrer an der Nationalhauptschule und Professor am Gymnasium in Kronstadt abgesehen war er bis 1835 Lehrer. Er ging nach Wien und lehrte als Professor der französischen Sprache und Litteratur am Polytechnikum. Ab 1835 widmete er sich ausschließlich der religiösen Schriftstellerei. Er hatte  drei Kinder. Eine Tochter half ihm bei seinen Arbeiten.
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[[Johann]] [[Peter]] Silbert floh vor der Französischen Revolution und setzte in Mainz seine Studien fort. Er ging 1817 nach Wien und wirkte dort. Von einer kurzen Lehrtätigkeit am Collegium in Klausenburg (Siebenbürgen) und Zeichenlehrer an der Nationalhauptschule und Professor am Gymnasium in Kronstadt abgesehen war er bis 1835 Lehrer. Er ging nach Wien und lehrte als Professor der französischen Sprache und Litteratur am Polytechnikum. Ab 1835 widmete er sich ausschließlich der religiösen Schriftstellerei. Er hatte  drei Kinder. Eine Tochter half ihm bei seinen Arbeiten. Silbert gehörte dem Kreis um [[Klemens Maria Hofbauer]] (seinem [[Beichtvater]]) und [[Friedrich Schlegl]] an und stand in enger Verbindung zu [[Johann Emmanuel Veith]].  
  
Silbert gehörte dem Kreis um [[Klemens Maria Hofbauer]] (seinem Beichtvater) und [[Friedrich Schlegl]] an und stand in enger Verbindung zu [[Johann Emmanuel Veith]].
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Er beeinflusste durch seine stilistisch glänzenden Schriften und Übersetzungen nachhaltig die Erbauungsliteratur. Er veröffentlichte neben sprachpädagogischen Büchern und einer Übersetzung der [[Philothea]] des heiligen [[Franz von Sales]] über 70 asketisch-erbauliche Schriften (mehr als 100 Bände): Andachtsbücher fußend auf [[Augustinus von Hippo]], [[Thomas von Kempen]] und [[Franz von Sales]], Übersetzungen der [[Heiligen Schrift]] und führender [[Theologe]]n, eigene geistliche Lieder und Gedichte uund historische Werke.<ref>Johannes Holsteiner in: [[Lexikon für Theologie und Kirche]], 2. Auflage, Band 2, Artikel: Silbert, Johann Peter, Sp. 554+555.</ref>
 
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Er beeinflusste durch seine stilistisch glänzenden Schriften und Übersetzungen nachhaltig die Erbauungsliteratur. Er veröffentlichte neben sprachpädagogischen Büchern und einer Übersetzung der [[Philothea]] des heiligen [[Franz von Sales]] über 70 asketisch-erbauliche Schriften (mehr als 100 Bände): Andachtsbücher fußend auf [[Augustinus von Hippo]], [[Thomas von Kempen]] und [[Franz von Sales]], Übersetzungen der [[Heiligen Schrift]] und f+hrender [[Theologe]]n, eigene geistliche Lieder und Gedichte uund historische Werke.<ref>Johannes Holsteiner in: [[Lexikon für Theologie und Kirche]], 2. Auflage, Band 2, Artikel: Silbert, Johann Peter, Sp. 554+555.</ref>
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== Weblinks ==
 
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Version vom 1. Oktober 2019, 15:24 Uhr

Johann Peter Silbert (* 29. Mai 1778 in Colmar; † 26. Dezember 1844) war verheirateter Laie und einer der fruchtbarsten Schriftsteller der Neuzeit.

Biografie

Johann Peter Silbert floh vor der Französischen Revolution und setzte in Mainz seine Studien fort. Er ging 1817 nach Wien und wirkte dort. Von einer kurzen Lehrtätigkeit am Collegium in Klausenburg (Siebenbürgen) und Zeichenlehrer an der Nationalhauptschule und Professor am Gymnasium in Kronstadt abgesehen war er bis 1835 Lehrer. Er ging nach Wien und lehrte als Professor der französischen Sprache und Litteratur am Polytechnikum. Ab 1835 widmete er sich ausschließlich der religiösen Schriftstellerei. Er hatte drei Kinder. Eine Tochter half ihm bei seinen Arbeiten. Silbert gehörte dem Kreis um Klemens Maria Hofbauer (seinem Beichtvater) und Friedrich Schlegl an und stand in enger Verbindung zu Johann Emmanuel Veith.

Er beeinflusste durch seine stilistisch glänzenden Schriften und Übersetzungen nachhaltig die Erbauungsliteratur. Er veröffentlichte neben sprachpädagogischen Büchern und einer Übersetzung der Philothea des heiligen Franz von Sales über 70 asketisch-erbauliche Schriften (mehr als 100 Bände): Andachtsbücher fußend auf Augustinus von Hippo, Thomas von Kempen und Franz von Sales, Übersetzungen der Heiligen Schrift und führender Theologen, eigene geistliche Lieder und Gedichte uund historische Werke.[1]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Johannes Holsteiner in: Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage, Band 2, Artikel: Silbert, Johann Peter, Sp. 554+555.
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