José de Jesús Pimiento Rodríguez

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José de Jesús Pimiento Rodríguez (* 18. Februar 1919 in Zapatoca, Santander, Kolumbien; † 3. September 2019 in ) war Erzbischof von Manizales in der sogenannten »Kaffeezone« Kolumbien.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

José de Jesús Pimiento Rodríguez wurde mit circa acht Jahren Ministrant. Er trat mit 17 Jahren in das Priesterseminar der Heimatdiözese von Socorro y San Gil ein und besuchte anschließend ab 1938 das Priesterseminar von Bogotá, wo er sein Theologie-Studium beendete. Er empfing am 14. Dezember 1941 die Priesterweihe durch den Erzbischof von Bogotá Ismael Perdomo Borrero für Socorro y San Gil. Von 1943 bis 1944 war er Professor am Priesterseminar des Bistums Socorro y San Gil, seit 1947 war er für die Katholische Aktion tätig.

Bischof

Papst Pius XII. ernannte ihn am 14. Juni 1955 zum Weihbischof von Pasto und Titularbischof von Apollonis. Am folgenden 28. August empfing er die Bischofsweihe durch den Hauptkonsekrator Erzbischof Crisanto Cardinal Luque y Sánchez. Die Nebenkonsekratoren waren die Bischöfe Emilio Botero González und Pedro José Rivera Mejía. Papst Johannes XXIII. ernannte ihn am 30. Dezember 1959 zum Bischof von Montería und Paul VI. am 29. Februar 1964 zum Bischof von Garzón-Neiva. Er nahm als Konzilsvater an den vier Sitzungsperioden des Zweiten Vatikanischen Konzils teil und im Folgenden an den Generalkonferenzen des lateinamerikanischen Episkopats 1968 in Medellin in Kolumbien, 1979 in Puebla in Mexiko und 1992 Santo Domingo in der Dominikanischen Republik. Er war Präsident der Bischöflichen Kommission für Glaubens- und Moralfragen in Kolumbien. Im Juli 1972 wurde er zum Vorsitzenden der Bischofskonferenz Kolumbiens gewählt, den er bis 1978 blieb. Am 22. Mai 1975 ernannte ihn der Paul VI. zum Erzbischof im zentralkolumbianischen Manizales, der er bis zu seinem Rücktritt am 15. Oktober 1996, den der heilige Johannes Paul II. annahm, blieb. Er gründete in Manizales ein Zentrum für Evangelisierung und Katechismus. Danach zog er nach Urabá Antioqueño, um dort seinen pastoralen Dienst als Missionar in der Pfarrei Turbo in der Diözese Apartadó auszuüben. Er verwaltete von 2001 bis 2003 seine Heimat­diözese Socorro y San Gil als Apostolischer Administrator.

Am 14. Februar 2015 nahm ihn Papst Franziskus als Kardianlspriester mit der Titelkirche San Giovanni Crisostomo a Monte Sacro Alto in das Kardinalskollegium auf. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er nicht in den Vatikan reisen, um am Konsistorium teilzunehmen. Deshalb überreichte ihm Kardinal Rubén Salazar Gómez, Erzbischof von Bogotá, in einer besonderen Zeremonie das Kardinalsbirett, den Kardinalsring und das Pergament mit dem vom Papst verliehenen Titel in den kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.[1]

Er lebte bis zuletzt in Bucarmanga und starb am 3. September 2019 an den Folgen eines wenige Tage zuvor erlittenen Herzinfarktes.[2]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Ältester Kardinal der Welt gestorben CNA am 4. September 2019; Die 13 künftigen Kardinäle in Kurzporträts Kath.net am 2. September 2019; aus der deutschen Wikipdia abgerufen am 4. September 2019
  2. Ältester Kardinal der Welt gestorben Katholisch.de am 4. September 2019; OR 13. September 2019, S. 3.
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