Josef Friedl

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Josef Friedl (* 8. 12. in Münzkirchen) war bis zum 16. März 2009 Dechant aus der Diözese Linz

Biografie

Josef Friedl wurde am 8.12.1943 in Münzkirchen geboren. Seine Gymnasialzeit verbrachte er im Petrinum in Linz, wo er 1963 die Matura ablegte. Von 1963 bis 1968 absolvierte er das Theologiestudium im Priesterseminar in Linz. 1968 erhielt er die Priesterweihe. Bis 1973 war Josef Friedl Kaplan in Steyr / Ennsleite. Er wirkte auch als Religionslehrer in Berufschulen und an der HTL Steyr. Ab 1973 war er tätig als Religionslehrer im Gymnasium Vöcklabruck und in der außerschulischen Jugendarbeit. Seit 1977 ist Friedl Pfarrer von Ungenach. Von 1979 an erteilte er Religionsunterricht im ORG der Franziskanerinnen Vöcklabruck. Seit 1974 unterrichtete er auch Psychologie im Krankenhaus. Seit 1986 ist Friedl auch zuständig für die Pfarre Zell am Pettenfirst. Von 2000-2009 war er Dechant des Dekanates Schwanenstadt und Vorsitzender des Ausschusses der Erhalter der Caritaskindergärten.

Über Pfarr- und Diözesangrenzen bekannt geworden ist er in den Jahren 2007/2008 durch die Auseinandersetzung über das Bleiberecht der Familie Zogaj mit dem Innenministerium. Friedl protestierte auch gegen die Ernennung von Gerhard Wagner zum Weihbischof von Linz. Im März 2009 gab Friedl öffentlich bekannt, sich schon seit Jahren nicht an den Zölibat zu halten, den er bei der Priesterweihe versprochen hatte. Bischof Ludwig Schwarz erklärte nach einem Gespräch mit Friedl am 16. März 2009, dieser sei ab sofort nicht mehr Dechant. Weiteres müsse geklärt werden, wobei er auf das Kirchenrecht verwies.[1]

Kontakt

4841 Ungenach Nr. 1

Telefon: 07672/8007 oder 0676-877 654 34

Email: pfarre.ungenach@dioezese-linz.at


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