Joseph Maréchal

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Joseph Maréchal (* 1. Juli 1878 in Charleroi; † 11. Dezember 1944 in Löwen) war ein belgischer Jesuit und Philosoph.

Mit seinen Arbeiten als Gegenüberstellung der Lehre des Hl. Thomas von Aquin und der Metaphysik Kants und des deutschen Idealismus gilt er als Mitbegründer des Neuthomismus.

Joseph Maréchal übte einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der Neuscholastik aus z.B. bei Bernard Lonergan, Karl Rahner, Johannes Baptist Lotz.

Werke

  • Le point de départ de la métaphysique, Cahiers I-V. 1922-1947
  • Études sur la psychologie des mystiques. Bd. I: 1924, Bd. II: 1937
  • Précis d'histoire de la philosophie moderne. 1933

Literatur

  • Rudolf Heinz: Französische Kantinterpreten im 20. Jahrhundert Saarbrücken 1964 (Mainzer philosophische Forschungen. Bd 5).
  • Johannes Baptist Lotz: Joseph Maréchal, in: Emerich Coreth u.a. (Hrsg.): Christliche Philosophie im katholischen Denken des 19. und 2o. Jahrhunderts, Bd. 2, 1988, S. 453-469
  • Otto Muck: Die transzendentale Methode in der scholastischen Philosophie der Gegenwart Innsbruck: Rauch 1964.
  • Mechthild Pfaffelhuber: Die Kant-Rezeption bei Marechal und ihr Fortwirken in der katholischen Religionsphilosophie 1970.
  • Klaus Rieß: Gott zwischen Begriff und Geheimnis. Zu einem Ende natürlicher Theologie als Aufgang neuzeitlicher Religionsphilosophie, (Münchener Universitäts-Schriften: Katholisch-Theologische Fakultät), St. Ottilien 1991, ISBN 3-88096-247-2.
  • Petra Uhlig: Analyse und Kritik der Petzelt-Schule bezüglich ihrer sogenannten "Überwindung" von Empirie und Hermeneutik und ihre Philosophie-historischen Quellen 1986.
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