Katharina von Alexandrien

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Nothelferin Katharina

Katharina von Alexandria Die hl. Katharina von Alexandrien (* 3. Jh.; † 306) ist eine frühchristliche Märtyrerin. Katharina, viele Jahrhunderte hindurch eine der meist verehrtesten Heiligen, gehört neben Barbara und Margareta zur Gruppe der „Drei heiligen Jungfrauen“ und wird seit dem 14. Jahrhundert als eine der 14 Nothelfer verehrt. Sie ist Patronin von Wallis, Sitten,Fribourg, der Universität in Paris, der Mädchen, Jungfrauen, Ehefrauen, Lehrer, Studenten, Theologen, Philosophen, Anwälte und Rhetoriker. Ihr Gedenktag ist der 25. November.

Die Legenden von ihrem Leben beschreiben Katharina als eine überaus hübsche, intelligente und gebildete, jedoch auch als außerordentlich stolze junge Frau, die sich für besser als alles und jeden hielt. Erst ein Gespräch mit einem Einsiedler, der ihr erzählte, sein Bräutigam sei Jesus Christus, brachte sie zum Nachdenken und Katharina erbat die Taufe.

Als die Neugetaufte zu einem heidnischen Opferfest im Tempel geladen wurde, beschloss sie dort hinzugehen, nicht um zu opfern, sondern um Kaiser Maxentius auf seine Verblendung hinzuweisen. Da Katharinas Argumente so überzeugend waren und der gedemütigte Kaiser sie nicht widerlegen konnte, lud er die junge Frau einige Tage nach dem Fest in seinen Palast ein, wo er sie gegen 50 Weise streiten ließ. Doch auch diese konnten gegen die Klugheit und die Überzeugungskraft der Jungfrau nicht an, ergaben sich und erkannten den Gott der Christen als den wahren Gott an. Dies machte Maxentius so wütend, dass er alle 50 auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ. Katharina wurde gerädert und im Kerker schwer misshandelt. Da ihre Wunden jedoch immer wieder auf wunderbare Weise geheilt wurden, erlitt sie schließlich den Martertod durch Enthauptung. Aufgrund der Art ihres Todes wird sie oft mit einem Rad dargestellt.

Weblinks

Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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