Katharina von Siena

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Katharina von Siena (* 25. März 1347 in Siena, † 29. April 1380 in Rom) ist eine Heilige, eine Mystikerin und eine Kirchenlehrerin. Sie gehört zusammen mit [[Birgitta von Schweden]] und [[Edith Stein]] zu den weiblichen Patronen Europas.
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'''Katharina von Siena''' (* 25. März 1347 in Siena, † 29. April 1380 in Rom) ist eine Heilige, eine [[Mystik]]erin und eine [[Kirchenlehrer]]in. Sie gehört zusammen mit [[Birgitta von Schweden]] und [[Edith Stein]] zu den weiblichen Patronen Europas.
  
  

Version vom 22. Oktober 2006, 19:40 Uhr

Katharina von Siena (* 25. März 1347 in Siena, † 29. April 1380 in Rom) ist eine Heilige, eine Mystikerin und eine Kirchenlehrerin. Sie gehört zusammen mit Birgitta von Schweden und Edith Stein zu den weiblichen Patronen Europas.


Gedenktag: 29. April

Biographie

Katharina von Siena wurde am 25. März 1347 in Siena als 24. Kind der Färbersfamilie Benincasa geboren. Ihre Eltern hießen Giacomo di Benincasa und Lapa di Puccio di Piagente. Katharina war bereits in ihrer Kindheit sehr religiös geprägt. Mit sechs hatte sie die Vision des thronenden Christus. Mit zwölf Jahren wollten sie ihre Eltern verheiraten. Sie weigerte sich aber, dies zu tun, da sie sich durch ein Gelübde der Jungfräulichkeit bereits Jesus Christus verlobt hatte. Mit 16 Jahren trat sie den Dritten Orden der Dominikanerinnen bei. Sie lebte in den Folgejahren zuerst zurückgezogen, dann aber wirkte sie auf das Wort des Herrn in aktiver Weise im Dienst am Reich Gottes (Sorge für Arme und Kranke, geistliche Unterweisungen etc.). Ihr Leben war von tiefer Christushingabe erfüllt und von der Liebe zur Kirche geprägt, die in dieser Zeit schwere Krisen durchmachte. Sie setzte sich erfolgreich für die Rückkehr des Papstes aus Avignon nach Rom ein. Katharina lebte sehr asketisch und konnte ab einem bestimmten Zeitpunkt nichts mehr essen; ihre einzige Nahrung war die heilige Eucharistie. Sie betete das Brevier und las viele Heiligenbiographien. Dann erlebte sie mit 23 Jahren einen "mystischen Tod", bei dem ihr Christus das Herz aus der Brust nahm, um ihr sein eigenes einzusetzen.

Am 1.4. 1375 empfing sie die Wundmale Christi.

1380 starb die Hl. Katharian in Rom. Sie wurde in der Kirche Santa Maria sopra Minerva beigesetzt. 1461 wurde sie von Papst Pius II. heilig gesprochen. 1970 wurde sie von Papst Paul VI. zur Kirchenlehrerin ernannt.

Literatur

Caterina von Siena: Die Legenda Minor von Tommaso Caffarini, Erinnerungen eines Zeitzeugen gebunden, ISBN 3-901853-06-5

Tommaso Caffarini - Das Supplementum. Biographische Ergänzungen zu Caterina von Siena, ISBN 3-901853-10-3

Katharina von Siena, An die Männer der Kirche I (Dominikaner, Franziskaner, Augustiner-Eremiten, Benediktiner, Olivetaner, Vallombrosaner, Wilhelmiten), ISBN 3-901853-07-3

Katharina von Siena, An die Männer der Kirche II (Kartäuser, Weltpriester, Prälaten, Bischöfe, Kardinäle, Päpste), gebunden, ISBN 3-901853-08-1

Weblinks

http://www.stjosef.at/dokumente/caterina_von_siena_schmid.htm

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