Kirchensteuer

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Die '''Kirchensteuer''' ist eine besondere Form der Steuer in [[Deutschland]], die im Auftrag der Kirche(n) vom Finanzamt (von den Mitgliedern der anerkannten kirchlichen und steuerberechtigten Gemeinschaften) als Zuschlag erhhoben wird und an die jeweiligen Kirchen weitergegeben wird.  
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Die '''Kirchensteuer''' ist eine besondere Form der Besteuerung in [[Deutschland]], die im Auftrag der Kirche(n) vom Finanzamt (von den Mitgliedern der anerkannten kirchlichen und steuerberechtigten Gemeinschaften) als Zuschlag erhhoben wird und an die jeweiligen Kirchen weitergegeben wird.  
  
 
Die Bemessungsgrundlage für diese Steuer sind die Einkommenssteuer bzw. die Lohnsteuer.
 
Die Bemessungsgrundlage für diese Steuer sind die Einkommenssteuer bzw. die Lohnsteuer.

Version vom 18. Juli 2007, 11:34 Uhr

Die Kirchensteuer ist eine besondere Form der Besteuerung in Deutschland, die im Auftrag der Kirche(n) vom Finanzamt (von den Mitgliedern der anerkannten kirchlichen und steuerberechtigten Gemeinschaften) als Zuschlag erhhoben wird und an die jeweiligen Kirchen weitergegeben wird.

Die Bemessungsgrundlage für diese Steuer sind die Einkommenssteuer bzw. die Lohnsteuer.

Die rechtliche Grundlage für die Kirchensteuer sind die Artikel 140 des Grundgesetzes von 1949 in Verbindung mit Artikel 137 der Weimarer Verfassung von 1919. Die Höhe der Kirchensteuer wird von den jeweiligen Kirchenverantwortlichen festgelegt. Das jeweilige Landesparlament muss aber die Zustimmung geben. Hier gibt es lokale Unterschiede. In der Regel sind dies aber ein Prozentsatz von 9% der Einkommen- beziehungsweise Lohnsteuerschuld.

Eine Kirchensteuer gibt es nur in wenigen Ländern, in Österreich besteht ein ähnliches System unter dem Namen Kirchenbeitrag. In der Schweiz wird eine Steuer der staatskirchenrechtlichen Körperschaft abgegeben.

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