Kommission für die Liturgiereform

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Kommission für die Liturgiereform (später auch Commissio Piana Pius-Kommission genannt) nennt sich ein Beratergremium des Papstes Pius XII. zu einer Gesamtreform des öffentlichen Kultes der Lateinischen Kirche. Sie bestand vom 28. Juni 1948 bis zum 8. Juli 1960.

Der Vorsitz der Kommission war zunächst Kardinal Clemente Micara und ab 1953 Kardinal Gaetano Cicognani, dem Präfekten der Ritenkongregation, anvertraut worden. Zum Sekretär wurde der Lazaristenpriester Annibale Bugnini ernannt.

In den zwölf Jahren des Bestehens der Kommission hielt die sie 82 Zusammenkünfte ab.

Die Kommission genoss das volle Vertrauen des Papstes, der von Msgr. Giovanni Montini auf dem Laufenden gehalten wurde und mehr noch wöchentlich durch P. Augustin Bea, den Beichtvater Pius' XII. Praktisch alle liturgischen Bücher wurden erneuert, insbesondere das Divinum Offizium und die Heilige Woche.

Quelle

  • Historisches aus: Roberto de Mattei: "Das Zweite Vatikanische Konzil: Eine bislang ungeschriebene Geschichte". Verlag: Canisius-Werk 20. Dezember 2011, S. 70 (667 Seiten; ISBN-10: 3934692214 ISBN-13: 978-3934692213).

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