Leonardo Sandri

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Leonardo Kardinal Sandri
Wappen von Kardinal Leonardo Sandri

Leonardo Kardinal Sandri (*18. November 1943 in Buenos Aires - Argentinien) ist Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen und Kardinalbischof.

Leonardo Sandri wurde als Sohn italienischer Einwanderer in Buenos Aires geboren. Nach seinen philosophisch-theologischen Studien empfing er am 2. Dezember 1967 die Priesterweihe. 1974 trat er in den Diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls ein und wirkte zunächst an der Apostolischen Nuntiatur in Madagaskar. Von 1977 bis 1989 kehrte er an die Römische Kurie zurück, bis er seine Tatigkeit an der Apostolischen Nuntiatur in den Vereinigten Staaten von Amerika aufnahm. 1991 übernahm er wiederum verschiedene Ämter an der Römischen Kurie, bis ihn Papst Johannes Paul II. 1997 zum Erzbischof ernannte und als Apostolischen Nuntius nach Venezuela entsandte. Danach wurde Sandri im Jahr 2000 als Substitut für die allgemeinen Angelegenheiten in das Staatssekretariat zurückberufen. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn am 9. Juni 2007 zum Präfekten der Kongregation für die Orientalischen Kirchen und in seinem zweiten ordentlichen Konsistorium am 24. November 2007 zum Kardinal. Er ist Titularerzbischof von Cittanova: Diakonie „Santi Biagio e Carlo ai Catinari”. Am 31. Mai 2011 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Mitglied des Obersten Gerichtshofes der Apostolischen Signatur. Ab 28. Juni 2018 wurde ihm durch Papst Franziskus den Ehrenrang eines Kardinalbischofes zuerkannt.[1]

Auszeichnungen

  • Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland, aufgrund seiner Zeit als Substitut im Päpstlichen Staatssekretariat von 2000-2007.

Anmerkungen

  1. Papst ernennt neue Kardinalbischöfe Vatican News am 26. Juni 2018
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