Lorenzo Lucca

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Lorenzo Lucca (geb. in Assisi) ist ein italienischer Violinist, Konzertmeister und Hochschullehrer.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Lorenzo Lucca wuchs in Perugia auf und studierte in Italien bei Vadim Brodsky und Prof. Paola Besutti sowie in Deutschland bei Prof. Friedemann Eichhorn an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Parallel nahm er Unterricht im Fach Dirigieren bei Thomas Briccetti und Klavier bei Prof. Gianclaudio Mantovani.

2007 gewann er das Probespiel für die Stelle des Konzertmeisters bei den Hofer Symphonikern, deren 1. Konzertmeister er ist. 2008 hatte Lucca eine Gastprofessur an der German school of Music in Südkorea, der Kangnam University in Yongin-Seoul inne. Seit 2011 ist er Dozent für Violine an der Internationalen Jungen Orchesterakademie (IJOA). Seit Oktober 2015 ist er Dozent für das Hauptfach Violine an der Hochschule für Musik Franz Lizst in Weimar.

Über seine Tätigkeit bei den Hofer Symphonikern hinaus konzertiert er im In- und Ausland als Solist mit verschiedenen Orchestern, u. a. mit der Jenaer Philharmonie, dem Vaasa City Orchestra, der North Czech Philharmonic Teplice, der Westböhmische Philharmonie Marienbad, dem Heilbronn Sinfonieorchester, dem Philharmonischen Orchester Gera-Altenburg sowie als Kammermusiker für den Bayerischen Rundfunk und den Serbischen Rundfunk. Darüber hinaus tritt er bei kirchenmusikalischen Konzerten in Erscheinung. Lorenzo Lucca hegt besonderes Interesse für die Neue Musik.[1][2]

In Kooperation mit dem Musikwissenschaftler Klaus Beckmann entstand seine Restitution der Solopartie zweier Violinkonzerte des Barockkomponisten Johann Paul Schiffelholz, die 2019 im Ortus Verlag erschein.

Tonträger

  • In Zusammenarbeit mit dem italienischen Komponisten Fernando Sulpizi entstand eine Einspielung zweier CDs für das Label Hyperprism Edizioni mit Werken Sulpizis für Violine und Orchester, Violine und Klavier und Violine Solo.

Zueignungen

  • Januar 2021: Una rosa. Fantasie in vier Teilen für Violine solo [Con anima, Intermezzo (Minuetto), Adagio, Allegro assai] von Ludger Stühlmeyer. Erschienen bei Ries & Erler in Berlin 2021, ISMN M-013-00153-8.

Weblinks

Anmerkunden

  1. Vita auf der Seite des Bayreuther Osterfestivals
  2. Vita auf der Seite der Meersburger Sommerakademie
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