Louis-Marie Ling Mangkhanekhoun

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Louis-Marie Ling Mangkhanekhoun  (* 8. April 1944 in Bonha-Louang, Laos) ist Apostolische Vikar von Paksé und Kardinal.[1]

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Louis-Marie Ling Mangkhanekhoun studierte in Laos und Kanada, wo er auch Mitglied des Instituts Voluntas Dei wurde. Die Priesterweiheerhielt er am 5. November 1972 in einem Flüchtlingslager. 1975 wurde er Gemeindepfarrer, zugleich wurde er zum Pro-Vikar des Apostolischen Vikars von Vientiane ernannt. Die Jahre 1984 bis 1987 verbrachte er im Kerker des kommunistischen Regimes.

Bischof

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 30. Oktober 2000 zum Apostolischen Vikar von Paksé und Titular Bishop von Aquae Novae in Proconsulari. Er empfing am 22. April 2001 die Bischofsweihe. Seit dem 2. Februar 2017 ist er zudem Apostolischer Administrator von Vientiane.

Papst Franziskus kreierte ihn im Konsistorium vom 28. Juni 2017 zum Kardinal.[2] Er erhielt die Titelkirche San Silvestro in Capite.[3] Er ist der erste Kardinal in der Geschichte des mehrheitlich buddhistischen Laos. Nur ein Prozent der laotischen Bevölkerung sind Christen, circa 45.000 Gläubige die Verfolgung erleiden.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Osservatore Romano 23. Juni 2017, S. 6.
  2. Konsistorium - Papst Franziskus kreiert fünf neue Kardinäle; Papst Franziskus und die fünf neuen Kardinäle besuchen Papst em. Benedikt XVI. Kathtube am 28. Juni 2017
  3. Osservatore Romano am 7. Juli 2017, S. 7.
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