Ludger Stühlmeyer

Aus Kathpedia
(Unterschied zwischen Versionen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Bildunterschrift)
(Bilddatei hinzugefügt)
Zeile 1: Zeile 1:
 
'''Ludger Stühlmeyer''' (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Melle) ist ein deutscher Dozent, [[Kirchenmusik|Kirchenmusiker]], Komponist, Musikwissenschaftler.
 
'''Ludger Stühlmeyer''' (* [[3. Oktober]] [[1961]] in Melle) ist ein deutscher Dozent, [[Kirchenmusik|Kirchenmusiker]], Komponist, Musikwissenschaftler.
  
[[Bild: 800px-Dialog 1991-2.jpg|thumb|right| Dr. Ludger Stühlmeyer im Gespräch mit Weihbischof Friedrich Ostermann (1991)]]
+
[[Bild: Dr. Ludger Stühlmeyer.JPG|thumb|right| Dr. Ludger Stühlmeyer]]
  
 
== Biografie ==
 
== Biografie ==
Zeile 22: Zeile 22:
  
 
Stühlmeyer komponiert u. a. Werke für Chor, Sologesang, Kammermusik, Klavier und [[Orgel]]. Seine Kompositionstechnik wurzelt in dem Bestreben, den Aspekt der Hörerfahrung als kommunikatives Medium erlebbar zu machen. Dabei folgt er seinem Ziel, das Wesentliche im scheinbar Einfachen fokussierend, die Aussagekraft des auf sich selbst verweisenden Klanges zu öffnen, mit der sich philosophisches Denken ebenso verbindet wie spirituelle Erlebnisfähigkeit.
 
Stühlmeyer komponiert u. a. Werke für Chor, Sologesang, Kammermusik, Klavier und [[Orgel]]. Seine Kompositionstechnik wurzelt in dem Bestreben, den Aspekt der Hörerfahrung als kommunikatives Medium erlebbar zu machen. Dabei folgt er seinem Ziel, das Wesentliche im scheinbar Einfachen fokussierend, die Aussagekraft des auf sich selbst verweisenden Klanges zu öffnen, mit der sich philosophisches Denken ebenso verbindet wie spirituelle Erlebnisfähigkeit.
+
[[Bild: 800px-Dialog 1991-2.jpg|thumb|left| Im Gespräch mit Weihbischof Friedrich Ostermann (1991)]]
 +
 
 
Seine für Kinder verschiedener Altersgruppen konzipierten szenischen Werke fördern in der Tradition seines Lehrers Günther Kretzschmar, die Postulate ganzheitlicher Pädagogik aufgreifend, die Erlebnisfähigkeit der Kinder und ihre Freude am Singen und Gestalten. Richtungsweisende Gespräche mit dem Münsteraner [[Friedrich Ostermann|Weihbischof Friedrich Ostermann]] bildeten die Basis für eine erneuerte Rezeption der [[Evangelium|Evangelienkantate]] für Kinder in der [[Liturgie]].  
 
Seine für Kinder verschiedener Altersgruppen konzipierten szenischen Werke fördern in der Tradition seines Lehrers Günther Kretzschmar, die Postulate ganzheitlicher Pädagogik aufgreifend, die Erlebnisfähigkeit der Kinder und ihre Freude am Singen und Gestalten. Richtungsweisende Gespräche mit dem Münsteraner [[Friedrich Ostermann|Weihbischof Friedrich Ostermann]] bildeten die Basis für eine erneuerte Rezeption der [[Evangelium|Evangelienkantate]] für Kinder in der [[Liturgie]].  
  
Zeile 137: Zeile 138:
 
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Woe%3D142369950&method=simpleSearch Literatur von und über Ludger Stühlmeyer] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
 
* [https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Woe%3D142369950&method=simpleSearch Literatur von und über Ludger Stühlmeyer] im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
 
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/InfoGuideClient/start.do?Login=opacext&BaseURL=https%3A%2F%2Fopacplus.bsb-muenchen.de%2FInfoGuideClient%2Fstart.do%3FLogin%3Dopacext Literatur von und über Ludger Stühlmeyer] im Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek
 
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/InfoGuideClient/start.do?Login=opacext&BaseURL=https%3A%2F%2Fopacplus.bsb-muenchen.de%2FInfoGuideClient%2Fstart.do%3FLogin%3Dopacext Literatur von und über Ludger Stühlmeyer] im Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek
* [http://www.musica-sacra-online.de/module.php5?fid=17&id=2197&mod=register Literatur von  Ludger Stühlmeyer] in der Fachzeitschrift Musica sacra
+
* [http://www.musica-sacra-online.de/module.php5?fid=17&id=2197&mod=register Literatur von  Ludger Stühlmeyer] in der Fachzeitschrift [[Musica sacra (Zeitschrift)|Musica sacra]]
 
* [http://www.kirche-st-marien-hof.de/kirchenmusik/index.html Homepage der Stadtpfarrkirche St. Marien Hof] Seite der Kirchenmusik
 
* [http://www.kirche-st-marien-hof.de/kirchenmusik/index.html Homepage der Stadtpfarrkirche St. Marien Hof] Seite der Kirchenmusik
  

Version vom 19. April 2012, 22:11 Uhr

Ludger Stühlmeyer (* 3. Oktober 1961 in Melle) ist ein deutscher Dozent, Kirchenmusiker, Komponist, Musikwissenschaftler.

Datei:Dr. Ludger Stühlmeyer.JPG
Dr. Ludger Stühlmeyer

Inhaltsverzeichnis

Biografie

In einer Musikerfamilie geboren sammelte er erste musikalische Erfahrungen in der Kantorei seines Vaters. Ersten Musikunterricht erhielt er von dem Pianisten und Komponisten Musikdirektor Karl Schäfer am Konservatorium in Osnabrück. Am Kirchenmusikseminar des Bistums Osnabrück legte er die erste Kirchenmusikprüfung ab. Nach dem Abitur am Gymnasium in Melle studierte er Kirchenmusik, Alte Musik und Gesang an der Hochschule für Künste in Bremen.

Das Kompositionshandwerk erlernte er bei Helge Jung (Berlin), Günther Kretzschmar (Bremen) und Karlheinz Stockhausen (Köln). Gregorianische Semiologie belegte er bei Luigi Agustoni, Godehard Joppich und Johannes Berchmans Göschl. Stühlmeyer erhielt ein Stipendium der Studienstiftung des Bischöflichen Generalvikariates in Osnabrück.

An der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studierte er Musikwissenschaft, Philosophie und Theologie und promovierte an der Philosophischen Fakultät mit dem Thema Curia sonans – Die Musikgeschichte der Stadt Hof – Eine Studie zur Kultur Oberfrankens von der Gründung des Bistums Bamberg bis zur Gegenwart. Die Friedrich-Baur-Stiftung[1], die Oberfrankenstiftung[2] und die Wolfgang-Siegel-Stiftung[3] förderten die Forschungsarbeit.

1980 wurde Stühlmeyer Kantor an der St.-Petrus-Kirche in Gesmold, 1986 an der St.-Marien-Kirche in Bremen und 1988 Seelsorgebereichsmusiker im Dekanat Warendorf (Bistum Münster). Seit 1994 ist er Stadtkantor in Hof und Dekanatsmusiker für Hochfranken[4] sowie Dozent des Erzbischöflichen Kirchenmusikseminars und Mitarbeiter des Amtes für Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg. Stühlmeyer ist Mitglied der Valentin Rathgeber-Gesellschaft.[5] Er ist verheiratet mit Barbara Stühlmeyer und Vater einer Tochter.

Wirken

Nachdem bereits sein Großvater 44 Jahre lang an der Gesmolder Petruskirche tätig war, folgte ihm Ludger Stühlmeyer im Amte nach. In diese Zeit fiel die Neugründung der Kantorei St. Petrus und der Bau der neuen Schwalbennestorgel, integriert in die Kuppel der nach dem Vorbild des römischen Pantheon erbauten Kirche. Damit einher ging die Gründung einer Konzertreihe.[6]

Als Seelsorgebereichsmusiker, damals ein Projekt zur Erprobung dieses neuen musikalischen Berufsprofils im Bistum Münster, organisierte er eine breit angelegte Chorarbeit, eine aus Kinderchören, Jugendchor, Kirchenchor, Chor Junger Erwachsener, Vocalensemble und Choralschola bestehende Kantorei (Musik als Identifikationsmedium für die Teilgemeinden des Verbandes). Neben der in das pastorale Konzept des Seelsorgebereiches eingebundenen musikbasierten Gemeindearbeit initiierte er eine Konzertreihe sowie regionale Kirchenmusiktage für den östlichen Bezirk des Bistums Münster.[7]

Am Beginn seiner Tätigkeit in Hochfranken stand die von der Bonner Firma Orgelbau Klais durchgeführte Restaurierung der historischen Steinmeyer Orgel[8] der Stadtpfarrkirche St. Marien in Hof. 1995 gründete Stühlmeyer die Konzertreihe "Musik an der Stadtpfarrkirche St. Marien", innerhalb derer regelmäßig auch Werke zeitgenössischer Komponisten uraufgeführt werden.[9]

2003 übertrug ihm der Bamberger Diözesanmusikdirektor und Domkapellmeister Werner Pees die Leitung der Schriftreihe "Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg".[10] Im Zuge der EU-Erweiterung organisierte er gemeinsam mit der tschechischen Musikerin Martina Kólaròva eine Reihe von Konzerten im Rahmen des deutsch-tschechischen Kulturaustausches. Bei Rundfunk- und Fernsehübertragungen arbeitet er regelmäßig mit Sendern wie Radio Horeb, oder dem ZDF zusammen.

Stühlmeyer komponiert u. a. Werke für Chor, Sologesang, Kammermusik, Klavier und Orgel. Seine Kompositionstechnik wurzelt in dem Bestreben, den Aspekt der Hörerfahrung als kommunikatives Medium erlebbar zu machen. Dabei folgt er seinem Ziel, das Wesentliche im scheinbar Einfachen fokussierend, die Aussagekraft des auf sich selbst verweisenden Klanges zu öffnen, mit der sich philosophisches Denken ebenso verbindet wie spirituelle Erlebnisfähigkeit.

Im Gespräch mit Weihbischof Friedrich Ostermann (1991)

Seine für Kinder verschiedener Altersgruppen konzipierten szenischen Werke fördern in der Tradition seines Lehrers Günther Kretzschmar, die Postulate ganzheitlicher Pädagogik aufgreifend, die Erlebnisfähigkeit der Kinder und ihre Freude am Singen und Gestalten. Richtungsweisende Gespräche mit dem Münsteraner Weihbischof Friedrich Ostermann bildeten die Basis für eine erneuerte Rezeption der Evangelienkantate für Kinder in der Liturgie.

Seine liturgische Musik ist inspiriert von den Gottesdienstformen der katholischen Kirche und dem Wort-Ton-Verhältnis des Gregorianischen Gesangs, der die Komposition als Klangleib des Wortes definiert und umsetzt. Im Austausch mit Erzbischof Dr. Karl Braun realisiert er in seinen Kompositionen das im II. Vatikanischen Konzil verankerte Verständnis von liturgischer Musik als innersten und im Sinne des bis orat qui cantat (doppelt betet wer singt) intensivierten Grundvollzug des Glaubens.

Am 30. April 2005 verlieh ihm Staatsministerin Christa Stevens die Ehrenurkunde des Freistaates Bayern. Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner zeichnete ihn am 12. Juli 2011 mit der Johann-Christian-Reinhart-Plakette, der höchsten Auszeichnung der Stadt Hof für besondere kulturelle Verdienste aus.[11]

Werke

Schriften (Auswahl)

Publikationen

  • Neue Wege mit Musik. In: Themenhefte 7, Bergmoser + Höller Aachen 1991, S. 40–41, ISSN 0937-8766.
  • Zum Umgang mit musikalischen Aufführungen. In: Info Kirchenmusik, Regensburg 2004, S. 6–8.
  • Wer singt, hat etwas zu sagen. In: Praxis gottesdienst, Hrsg. Liturgische Institute Trier, Salzburg, Fribourg 7/2006, ISSN 1610-1847.
  • Stationen der Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg, (Hrsg.), Bamberg 2007.[12]
  • Curia sonans. Die Musikgeschichte der Stadt Hof. Eine Studie zur Kultur Oberfrankens. Von der Gründung des Bistums Bamberg bis zur Gegenwart. Phil. Diss., Bayerische Verlagsanstalt, Bamberg 2010, ISBN 978-3-89889-155-4.[13]
  • Musikgeschichte. In: Kleine Geschichte der Hofer Region, Hof 2010, S. 333–342, ISBN 978-3-928626-61-3.
  • Vom Turmbläser zum Musikdirektor. In: Jahrbuch der Erzdiözese Bamberg 2011, Heinrichs-Verlag Bamberg 2010, S. 52–55.
  • Gemeinsam mit Barbara Stühlmeyer: Das Leben singen. Christliche Lieder und ihr Ursprung. DeBehr, Radeberg 2011, ISBN 978-3-939241-24-9.
  • Zeichen der Liebe Jesu zu seiner Mutter. Zum Hochfest Mariä Himmelfahrt. In: Katholische Sonntagszeitung für Deutschland. Nr. 32, Köln August 2011.

In: Musica sacra, Fachzeitschrift für katholische Kirchenmusik, Bärenreiter-Verlag, ISSN 0179-356-X.

  • Canticum novum. Frank Schwemmer, Psalm 31. 131. Jg. Heft 5, Kassel 2011, S. 335–336.
  • Das Ohr am Puls der Zeit – der Klosterkomponist Johann Valentin Rathgeber – Fleißiger Kantorensohn mit spiraligem Studienweg. 132. Jg. Heft 2, Kassel 2012, S. 80–81.

In: Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg, herausgegeben vom Erzbischöflichen Ordinariat Bamberg.

  • Überlegungen zu einer Anthropologie des Hörens als Grundlage eines liturgiegerechten Musikverständnisses. Nr. 28, Bamberg März 2002, S. 7f.
  • Dir will ich singen und spielen – die Rolle der Musik in der Gottesbeziehung Israels. Nr. 29, Bamberg Juli 2002, S. 4f.
  • Wort-Gottes-Feier – Spiel-Raum für Gottes Wirken in uns. Nr. 32, Bamberg Juli 2003, S. 16f.
  • Musik und Ganzwerdung. Nr. 36 Bamberg Dezember 2004, S. 7f.
  • Praxis der Chorprobe – Arbeit mit Kindern. Nr. 37, Bamberg März 2005, S. 22f.
  • Kleine Geschichte der Orgelkunst. Nr. 38, Bamberg Juli 2005, S. 7f und 39, Dezember 2005, S. 9f.
  • Mozart – biografisches. Nr. 40, Bamberg April 2006, S. 8f.
  • Gedanken zum Organisten und Komponisten Dietrich Buxtehude. Nr. 45, Bamberg Dezember 2007, S. 4f.
  • Profile: Petr Eben, Hugo Distler, Olivier Messiaen. Nr. 46, Bamberg Juli 2008, S. 6f.
  • Warum der Antwortgesang wichtig und notwendig ist. Nr. 49, Bamberg Januar 2010 S. 2f.

In: Heinrichsblatt, Kirchenzeitung des Erzbistums Bamberg.

  • Christ ist erstanden. Eines der ältesten Kirchenlieder in deutscher Sprache. Osterspezial, Nr. 15, Bamberg 12. April 2009.
  • Caspar Uhlenberg. Ökumenischer Dichter und Komponist. Nr. 23, Bamberg 7. Juni 2009.
  • Alle Grenzen sprengt ein Lied oder Nun freut euch ihr Christen. Nr. 51/52, Bamberg 20. Dezember 2009.
  • Verbindung von Sterbe- und Liebeslied – O Haupt voll Blut und Wunden. Nr. 13, Bamberg 28. März 2010.
  • Dem Geist Raum geben. Rabanus Maurus und der Hymnus Veni creator spiritus. Nr. 21, Bamberg 23. Mai 2010.
  • Zeit für Engel – zum Schutzengelfest. Unüberwindlich starker Held. Nr. 39, Bamberg 26. September 2010.
  • Die Ernte, der Dank und die Antwort oder So lang es Menschen gibt auf Erden. Nr. 40, Bamberg 2. Oktober 2011.
  • Das unglaubliche Geschenk – über den Weihnachtsintroitus Puer natus est nobis. Weihnachtsspezial, Nr. 51/52, Bamberg 25. Dezember 2011.
  • Christus gestern, heute und in Ewigkeit. Osterspezial, Nr. 15, Bamberg 8. April 2012

Interviews

  • Die Liturgiereform. Ein Interview mit Prof. Dr. Peter Wünsche und Dr. Hans-Joachim Ignatzi. In: Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg 34, Bamberg März 2004, S. 7f.
  • Qualität wahren und schaffen. Ein Interview mit Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick. In: Musica sacra 124. Jg. Heft 2, Kassel 2004, ISSN 0179-356X.
  • Musik im Mittelalter. Ein Interview mit Benjamin Bagby, Paris. In: Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg 36, Bamberg Dezember 2004, S. 10f.
  • Neue Musik. Ein Interview mit Komponist Dr. Wolfram Graf. In: Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg 37, Bamberg März 2005, S. 25f.

Rezensionen

  • zu: Renate Wieland; Jürgen Ude. Forschendes Üben. Wege instrumentalen Lernens. Bärenreiter Kassel 2002. In: Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg 35, Bamberg Juli 2004.
  • zu: Benedikt Kranemann; Thomas Sternberg; Walter Zahner. Die diakonale Dimension der Liturgie. Herder Freiburg 2006. In: Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg 43, Bamberg März 2007.
  • zu: Christian Hörmann. Begegnung mit dem Unaussprechlichen. Musik-Erfahrung und kairologische Rationalität. Grünwald Ostfildern 2010. In: Musica sacra 131. Jg. Heft 3, Kassel 2011.

Kompositionen (Auswahl)

Liturgische Gesänge

  • Cantorale, Sammlung von Antiphonal- und Responsorialgesängen zum Jahreskreis, Hof 2010.
  • Bernhard-Lichtenberg-Vesper zum Gedenktag (5. November) des Seligen Bernhard Lichtenberg, Hof 2011.
  • Lobpreis für den Sonntag. Text: Apostolische Konstitutionen 3. Jahrhundert. In: Arbeitshilfe des Referates für Liturgische Bildung des Erzbistums Bamberg, Bamberg 2002.

Geistliches Lied

  • Ein befreiendes Lied. Text: Diethard Zils. In: Liederheft des Musikalischen Pfingsttreffens, Jugendmusikfestival im Marstall Clemenswerth 1992.
  • Sage, wo ist Bethlehem. Text: Rudolf Otto Wiemer, 1997. Autograph im Museum Friedrichroda.
  • Es sah'n drei weise Könige. Text: Rolf Krenzer, UA: 10. Januar 1999, ZDF, Themenlied der deutschen Sternsingeraktion. In: Heinrichsblatt 1, Bamberg Januar 2011, S. 13 und Das Leben singen, Verlag DeBehr Radeberg 2011, S. 33, ISBN 978-3-939241-24-9.
  • Sehnsucht für Gesang-Solo, Chor, Flöte und Orgel. Aus: Zyklus Wagnis Leben Text: Michael Schönherr, UA: 12. November 2000, ZDF.
  • Unsere Hoffnung. Text: Alois Albrecht, UA: 2. Mai 2004.
  • Glaubend leben im Alltag, Lied zu Heinrich und Kunigunde anlässlich des 1000 jährigen Bamberger Bistumsjubiläum. Text: Barbara Stühlmeyer. In: Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg. Nr. 44, Juli 2007 S. 11 und Heinrichsblatt Nr. 31, Bamberg August 2007.
  • Ich weiß eine Stadt und die wird einmal sein. Text: Rolf Krenzer, 2011.

Orgelwerke

  • Quatre pièces pour Orgue: Prélude, Caprice, Hymne, Fugue, UA: 4. Oktober 2009 Tage neuer Kirchenmusik Bayern. Caprice in: Visitenkarte Orgel, Zacharias Essen 2002. Clementia Killewald OSB, Äbtissin der Abtei St. Hildegard Eibingen gewidmet.[14]

Vokalwerke

Gesang-Solo:

  • Adoro te devote für Gesang-Solo, Flöte und Orgel, Text: Thomas von Aquin, UA: 2. Mai 2007 Radio Horeb. Erzbischof em. Dr. Karl Braun gewidmet.
  • Atme in mir für Gesang-Solo und Orgel, Text: Augustinus von Hippo, UA: 27. April 2002 Stiftsbibliothek St. Gallen, im Rahmen der Veranstaltung: Augustinus, Afrikanitaet Universalitaet. Autograph Stiftsbibliothek St. Gallen.[15]
  • Ave maris stella für Gesang-Solo, Flöte und Orgel, UA: 16. Mai 2004.
  • Das reine, weiße, klare Licht für Gesang-Solo, Flöte und Orgel, UA: 21. April 2007. Papst Benedikt XVI. gewidmet. Autograph im Vatikan.[16]
  • Die Nacht ist vorgedrungen für Gesang-Solo und Klavier, UA 20. Januar 2005. Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler gewidmet.
  • Klangrede – der Sonnengesang des Franziskus für Gesang-Solo, Violine und Orgel, 2004.
  • O splendidissima gemma für Gesang-Solo und Orgel, Text: Hildegard von Bingen, UA 8. Mai 2011. Der litauischen Sängerin Zene Kruzikaite gewidmet.

Chor:

  • Amen-Ruf für Gesang-Solo, Chor und Orgel. In: Musica sacra, Bärenreiter-Verlag, Kassel 1/2006, ISSN 0179-356X.
  • Dein Volk die dunklen Zeiten, Choralkantate zu Bernhard Lichtenberg, nach einem Choral von Florian Wilkes, für Chor (SATB), Gesang-Solo, Flöte, Violine und Orgel, UA: 31. Oktober 1999, ZDF.
  • Christkindlmesse, Ordinarium für Chor (SATB), Violine, Flöte und Orgel, 2004.
  • O Sonn des Heiles, Jesus Christ für Chor (SATB). In: Bamberger Chorbuch, Bamberg 2007 Nr. 60.
  • Spiritual-Messe für Chor, Gesang-Solo und Instrumente, UA: 7. Oktober 1999, Diözesantag der Dekanatsräte des Erzbistums Bamberg.
  • Transfiguration für Chor (SATB), Gesang-Solo und Orgel, nach Lk 9,28–36. 2010.

Kinderchor:

  • Mache dich auf, werde licht, Adventskantate für Kinderchor, Gesang-Solo, Sprecher und Instrumente, 1989. Auszug in: Deutsches Liturgisches Institut, Kommt wir gehen nach Bethlehem, Trier 1996. Gewidmet der Familienstiftung "Zukunft mit Herz" von Erzbischof Karl Braun.
  • Jesus in Galiläa, Kantate für Kinderchor, Gesang-Solo, Sprecher und Instrumente, 1990.
  • Reise zu Franziskus, Singspiel für Kinderchor, Sprecher und Instrumente, 2006.

Bearbeitung und Ergänzung von Werken anderer Komponisten

  • Johann Sebastian Bach, Fuge c-Moll für Orgel. Ergänzung des Fragmentes, BWV 562, 1995.
  • Felix Mendelssohn Bartholdy, Allegro assai aus der Sonate Nr. 2 für Orgel. Bearbeitung und Ergänzung des Fragmentes, op. 65,2, 1999.
  • Felix Mendelssohn Bartholdy, Sei stille dem Herrn, aus dem Oratorium Elias op. 70. Bearbeitung für Singstimme und Orgel, 2011.

Literatur

  • Dorothea Weiler, Den Glauben der Gemeinde in Musik umsetzen, Porträt des Dekanatskantors Ludger Stühlmeyer. In: Heinrichsblatt 24. Katholische Kirchenzeitung des Erzbistums Bamberg, Bamberg Juni 1997.
  • Gert Böhm, Prägende Jahre zwischen Oper, Schiffshupen und Benediktinern. Porträt in: Frankenpost, Hof Mai 2005.
  • Michael Thumser, Eine Stadt mit vielen Tönen, Werkstattgespräch mit Ludger Stühlmeyer. In: Frankenpost, Hof August 2010.
  • Barbara Stühlmeyer, Den richtigen Ton treffen, Betrachtung über das Lied Es sah'n drei weise Könige von Rolf Krenzer und Ludger Stühlmeyer. In: Heinrichsblatt 1. Katholische Wochenzeitung des Erzbistums Bamberg, Bamberg Januar 2011.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Friedrich-Baur-Stiftung Föderstiftung für Forschungsprojekte
  2. Oberfrankenstiftung Förderstiftung des Regierungsbezirks
  3. Wolfgang-Siegel-Stiftung Förderstiftung für Bildung, Wissenschaft und Kultur
  4. Erzbistum Bamberg Amt für Kirchenmusik
  5. Valentin-Rathgeber-Gesellschaft Zur Pflege des musikalischen Erbes von Pater Valentin Rathgeber OSB
  6. Franz Nieweg, Klaus Rahe, Maria Winkelmann: Gesmold Gestern und Heute. In Bildern-Berichten-Gedichten, Gesmold 1986.
  7. Neue Wege mit Musik. In: Themenhefte 7, Bergmoser + Höller Verlag Aachen 1991, S. 40–41, ISSN 0937-8766
  8. Orgelbau Klais (Bonn) Restaurierte Hofer Steinmeyer-Orgel
  9. Zeitsprünge von Bernfried Pröve Konzertreihe der Hofer Stadtpfarrkirche
  10. Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg, Eintrag in der Deutschen Nationalbibliothek
  11. Verleihung der Johann-Christian-Reinhart-Plakette Auszeichnung der Stadt Hof
  12. Erzbistum Bamberg Veröffentlichungen des Erzbistums Bamberg
  13. Frankenpost: Musik in Hof – eine Erfolgsgeschichte Rezension der Dissertation
  14. Äbtissin Clementia Biografie
  15. Augustinus: Afrikanitaet Universalitaet, Stiftsbibliothek St. Gallen, 20. April – 20. Mai. Spolia, Journal of mediaval studies
  16. Neue Osnabrücker Zeitung Lied für Papst Benedikt
Meine Werkzeuge