Ludwig Eisenhofer

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Ludwig Karl August Eisenhofer (*1. April 1871 in München † 29. März 1941 in Eichstätt) war Liturgiker mit dem Schwerpunkt Liturgie-Geschichte.

Biografie

Ludwig Karl August Eisenhofer empfing 1895 die heilige Priesterweihe., 1898 wird er als Nachfolger von Adalbert Ebner als Professor für Patrologie und Liturgik, 1900 auch für Kirchengeschichte am Bischöflichen Lyzeum und 1924 an der Bischöflichen Philosophischen-Theologischen Hochschule Eichstätt. 1927 Prälat. Verdient um die Fortführung der von Valentin Thalhofer in Eichstätt begründeten Handbuch-Tradition, wobei Eisenhofer im Gegensatz zu Thalhofer stärker die historische und rechtliche Dimension der Liturgie betonte als die theologische und pastorale.

Werke

  • Hauptwerk: Handbuch der katholischen Liturgik, 2 Bände, Freiburg 1912, zunächst als 2. Auflage des Werkes von Valentin Thalhofer, später eigenständige Neubearbeitung: Herder & Co. G.M.B.H. Verlagsbuchhandlung Freiburg im Breisgau, Erster Band: Allgemeine Liturgik 1932 (607 Seiten); Imprimatur Friburgi Brisgoviae, die 16. Martii 1932 Dr. Sester Vic. Gen.; Zweiter Band: Spezielle Liturgik 1933 (588 Seiten); Imprimatur Friburgi Brisgoviae, die 1. Aprilis 1933 Rösch Vic. Gen.). 1941 (2. Auflage).
  • Procopius von Gaza, Freiburg 1897
  • Das bischöfliche Rationale, München 1904
  • Grundriß der katholischen Liturgik, Freiburg 1924, 1953 (6. Auflage), bearbeitet von Josef Lechner unter dem Titel: Liturgik des römischen Ritus, Herder Verlag Freiburg.
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